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Jens Matheuszik — 25. Oktober 2018, 16:48 Uhr

Neue Installation auf dem Hans-Schalla-Platz vor dem Schauspielhaus Bochum: Verweile, Welt!


v.l. Dorothea Neweling (Dramaturgin), Sophie Charlotte Fetten (Architektin) und Oliver Kroll (Werkstättenleiter) auf dem Hans-Schalla-Platz (dem Theatervorplatz) vor dem Schauspielhaus Bochum

v.l. Dorothea Neweling (Dramaturgin), Sophie Charlotte Fetten (Architektin) und Oliver Kroll (Werkstättenleiter) auf dem Hans-Schalla-Platz (dem Theatervorplatz) vor dem Schauspielhaus Bochum

Vor dem Schauspielhaus Bochum, dem Theatervorplatz der ganz genau genommen Hans-Schalla-Platz steht, war in der vergangenen Spielzeit viel Leben. Dazu trug die Installation von Cordula Körber bei. Diese hatte nicht nur im Rahmen von Darbietungen (Changing of the Guard) eine Rolle – sondern auch an den vielen Tagen davor und den (weniger) Tagen danach. Denn diese Installation, die sogenannten „Kisten“, „Sitzmöbel“ oder wie sie auch immer genannt wurden, lud dazu ein, dort zu sitzen und zu verweilen.

Eigentlich hätte das ganze schon vorher verschwinden sollen, aber da sich der Hans-Schalla-Platz als gutes Beispiel für urbane Lebensqualität zeigte, gab es politisches und gesellschaftliches Engagement, um die Installation dort länger zu erhalten bzw. um für einen adäquaten Ersatz zu sorgen.

Eine Chronologie dazu findet sich u.a. hier: Theatervorplatz: Cordula Körbers Installation belebt Hans-Schalla-Platz

Das Pottblog berichtete zuletzt vor einem Monat:
„Kisten“ vom Hans-Schalla-Platz ziehen Anfang 2019 in Richtung Bergbaumuseum um – Update: Neue Installation vor dem Schauspielhaus Bochum im Herbst 2018
.

Neue Installation am 25. Oktober 2018 installiert:

Vorplatz (Hans-Schalla-Platz) vor dem Schauspielhaus Bochum mit der neuen Installation #boEhrenfeldFür den heutigen 25. Oktober 2018 war angekündigt, dass die neue Installation kommt.

Jetzt ist es natürlich so, dass solche Arbeiten nicht ganz ungesehen passieren, insofern war es schon einige Stunden via Facebook vor dem offiziellen Pressetermin möglich, von der neuen Installation etwas zu sehen.

Nachfolgend dokumentiert das Pottblog jetzt die Pressemitteilung des Schauspielhauses Bochum zur neuen Installation:

Verweile, Welt – am Vorplatz! Neue Installation eröffnet am 27. Oktober

Mit der neuen Intendanz von Johan Simons am Schauspielhaus Bochum nimmt auch der Vorplatz des Theaters eine neue Gestalt an: Die Installation auf dem Hans-Schalla-Platz lädt ab dem 27. Oktober 2018 die Menschen der Stadt und ihre Besucher*innen zum Verweilen ein.

Der neue, bespielbare Aufbau ist ein Entwurf der Berliner Architektin Sophie Charlotte Fetten (30), die seit dem vergangenen Jahr im Bereich Bühnenbild für das Schauspielhaus Bochum arbeitet. „Das Geschehen beobachten, miteinander über einen Vorstellungsbesuch diskutieren, sich austauschen oder verabreden – all das ist künftig auf dem Hans-Schalla-Platz wieder möglich“, so Sophia Charlotte Fetten.

Die Installation besteht aus 17 modulartigen Elementen, die – als Architektur für den Lebensraum und die Menschen vor Ort – den Vorplatz des Schauspielhauses lebendig werden lassen. Die verschiedenen Teile der Installation lassen vielfältige Positionen und Aufbauten zu, die im Verlaufe der Saison variiert werden können. Das Theater möchte den von den Bochumer*innen seit der vergangenen Spielzeit liebgewonnenen Ort weiter zu einem zentralen Treffpunkt urbanen Geschehens machen.

Die variablen Bausteine aus Stahlrahmen und lackiertem Holz können sowohl als Sitzplätze genutzt werden wie auch als Bühne und Zuschauertribüne. Das bunte Farbkonzept mit den Grundfarben Rot, Blau, Gelb und Türkis steht in Bezug zur Baugeschichte des Schauspielhauses aus dem Jahr 1953. Die Farben sind inspiriert von dem bekannten Architekten der Moderne, Le Corbusier (1887 bis 1965), und sind damit auch der Gebäudearchitektur des Schauspielhaus Bochum von Gerhard Graubner aus der Nachkriegsmoderne gewidmet. Auch in der Oval Office Bar, die mit der neuen Spielzeit ihren Betrieb aufnimmt, findet sich diese Farbskala von Le Corbusier wieder.


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