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Jens Matheuszik — 2. Oktober 2018, 15:11 Uhr

Stadt #Bochum steigt im Kulturranking zum vierten Mal in Folge – jetzt auf Platz 12 von 30 Städten in ganz Deutschland #ratBO


Archivbild: Das viertägige Musikfestival

Archivbild: Das viertägige Musikfestival „Bochum Total“ in der Bochumer Innenstadt startet am 02.06.2015. +++ Foto: Lutz Leitmann/Stadt Bochum, Presseamt

Bochum Marketing teilt aktuell mit:

Das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) und die Privatbank Berenberg haben zum vierten Mal nach 2012, 2014 und 2016 die 30 größten Städte Deutschlands im Hinblick auf ihr Kulturleben untersucht. Dabei ist Bochum auf Platz 12 geklettert und lässt alle anderen Ruhrgebietsstädte weit hinter sich. Auch Städte wie Leipzig und Münster werden auf die Plätze verwiesen.

Feierliche Eröffnung des Anneliese Brost Musikforum Ruhr in Bochum am 28.10.2016. +++ Foto: Lutz Leitmann / Stadt Bochum, Referat für Kommunikation

Feierliche Eröffnung des Anneliese Brost Musikforum Ruhr in Bochum am 28.10.2016. +++ Foto: Lutz Leitmann / Stadt Bochum, Referat für Kommunikation

Untersucht wurde das kulturelle Klima in den Städten, wobei zahlreiche Aspekte der Kulturproduktion wie auch das Nutzerverhalten verglichen wurden. Dabei geht es genauso um die Künstlerdichte und Anzahl von Kinoplätzen wie die Ausleihen in den Bibliotheken. Bochum ist dabei in den zurückliegenden Jahren im Ranking kontinuierlich nach oben geklettert. Schon im Markenbildungsprozess wurde die Stadt von Bochum Marketing unter anderem durch die Kompetenz „Hotspot der Live-Kultur“ definiert und diese Fokussierung durch ein belastbares Benchmarking untermauert.

Das Kunstmuseum Bochum, aufgenommen am 24.04.2013. +++ Foto: Lutz Leitmann / Stadt Bochum, Presseamt

Das Kunstmuseum Bochum, aufgenommen am 24.04.2013. +++ Foto: Lutz Leitmann / Stadt Bochum, Presseamt

Bochum ist führend in der Kulturbildung und punktet bei den Kinositzplätzen und Bibliotheken. Neben dem besucherstarken Festival Bochum Total dürfte vor allem die erfolgreiche Arbeit der Musikschule Bochum – eine der größten Musikschulen Deutschlands – ein wichtiges Argument für die ausgezeichnete Einstufung Bochums gewesen sein. Vor zwei Jahren belegte die Stadt Platz 16.

Wo Licht ist, ist auch Schatten:

Das Bochum beispielsweise bei den Musikestivals sehr gut abschneidet – das wundert jetzt nicht.

HWWI/Berenberg Kultur-Städteranking 2018: Kulturrezeption - Festivalbesucher - Quelle: HWWI/Berenberg

HWWI/Berenberg Kultur-Städteranking 2018: Kulturrezeption – Festivalbesucher – Quelle: HWWI/Berenberg

Schließlich gibt es mit Bochum Total das größte kostenlose Freiluftfestival Deutschlands (wenn nicht sogar Europas) jedes Jahr in Bochum, welches Jahr für Jahr für gute Besucherzahlen sorgt. Selbst in den absoluten Zahlen ist Bochum damit total an der Spitze.

Was ein wenig wundert ist die Nutzung der öffentlichen Bibliotheken:

HWWI/Berenberg Kultur-Städteranking 2018: Kulturrezeption - Öffentliche Bibliotheken - Quelle: HWWI/Berenberg

HWWI/Berenberg Kultur-Städteranking 2018: Kulturrezeption – Öffentliche Bibliotheken – Quelle: HWWI/Berenberg

Hier liegt Bochum auf dem allerletzten Platz: 30 von 30. Hier gibt es also definitiv noch Nachholbedarf. Und vielleicht wird das ja – wenn es dann demnächst ein „Haus des Wissens“ gibt – sich verändern.
Das „vielleicht“ kann man eigentlich streichen – denn schlechter werden kann es ja nicht mehr…

Schauspielhaus Bochum

Schauspielhaus Bochum

Platzierungen von Bochum im Kulturranking des HWWI (von 2012 bis 2018):

Insgesamt gesehen kann die Stadt Bochum mit diesem Ranking sicherlich recht zufrieden sein – vor allem, weil man sich kontinuierlich verbessert:

HWWI/Berenberg Kultur-Städteranking 2018: Gesamtergebnis - im Verlauf der Jahre 2018, 2016, 2014 und 2012 - Quelle: HWWI/Berenberg

HWWI/Berenberg Kultur-Städteranking 2018: Gesamtergebnis – im Verlauf der Jahre 2018, 2016, 2014 und 2012 – Quelle: HWWI/Berenberg

Konkrete Platzierungen 2012-2018:

2012: Platz 22
2014: Platz 18
2016: Platz 16
2018: Platz 12

Schaut man sich an, welche Städte da vor Bochum platziert sind, stellt man fest, dass es vor allem (nicht nur!) deutlich größere Städte und/oder Landeshauptstädte sind. Im Vergleich mit dem Ruhrgebiet schneidet Bochum überdurchschnittlich gut ab. Insofern scheint die Vorgehensweise der Stadt sowohl Hochkultur als auch Off-Kultur zu fördern gut anzukommen. Auch das Motto „Hotspot der Livekultur“ wirkt, wenn man solche Zahlen zur Bestätigung liest, recht gut.


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