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Jens Matheuszik — 26. Juli 2018, 13:03 Uhr

Bochumer Balkongespräch mit Sozialdezernentin Britta Anger zur (digitalen) Familienpolitik #ratBO


Balkongespräche (mit dem Verwaltungsvorstand der Stadt Bochum) - auf dem Balkon des historischen Rathauses ... mit zu den Stadtfarben passenden GetränkenIm Rahmen der Bochumer Balkongespräche stehen in der Sommerzeit die Mitglieder des Verwaltungsvorstandes der Stadt Bochum Rede und Antwort.

Die von Oberbürgermeister Thomas Eiskirch neu eingeführte Reihe findet jetzt seit drei Jahren statt und in diesem Jahr gibt es da einige „Premieren“:

Denn es gibt ja inzwischen die eine oder andere Person, die neu im Verwaltungsvorstand ist.

Die sogenannten „Balkongespräche“ finden in diesem Jahr im historischen Rathaus bzw. auf einem Balkon zum Innenhof statt (… passend zu den Stadtfarben Bochums gibt es auch ein blaues Getränk (ohne Alkohol!)…)

Nach dem Balkongespräch mit der neuen Stadtkämmerin Dr. Eva-Maria Hubbert in der vergangenen Woche stand nun die Sozialdezernentin Britta Anger zum Gespräch bereit.


Balkongespräch mit Sozialdezernentin Britta Anger am 25.07.2018 in Bochum (gestellte Interviewsituation). +++ Foto: Lutz Leitmann / Stadt Bochum

Balkongespräch mit Sozialdezernentin Britta Anger am 25.07.2018 in Bochum (gestellte Interviewsituation). +++ Foto: Lutz Leitmann / Stadt Bochum

„Ein ausgezeichnetes Angebot für Familien“
Britta Anger, Sozialdezernentin Bochum

Rund ein Jahr nach Freischaltung des kommunalen Kita-Portals in Bochum hat Sozialdezernentin Britta Anger den Online-Service für junge Familien eine Erfolgsgeschichte genannt. „Das hat wirklich super funktioniert“, so Anger im zweiten Balkongespräch des Sommers mit der Bochumer Stadtspitze. Seit dem 1. August 2017 seien rund 13.500 Voranmeldungen auf Betreuungsplätze registriert worden.
 
Geplant sei, 2020 auch die rund 500 Tagespflege-Anbieterinnen und –Anbieter in das Portal einzupflegen, sagte Anger, um Eltern einen noch besseren Überblick über das Betreuungsangebot in der Stadt zu geben. Zusammen mit der ebenfalls vor kurzem gemeinsam mit dem Arbeiter-Samariter-Bund gegründeten Hebammenzentrale, den Familienhebammen des Gesundheitsamtes und dem Begrüßungsteam biete die Stadt so „ein ausgezeichnetes Angebot für Familien“. Anger kündigte an, dass bis 2022 25 Kita-Neubauten entstehen würden, zum Teil auch als Ersatzbauten. 400 Plätze in der Betreuung für Unter-Dreijährige und 700 für Über-Dreijährige sollen dadurch entstehen.
 
Den Weg der Digitalisierung, wie ihn die Sozialverwaltung mit unter anderem dem Kita-Portal beschreite, werde man weitergehen, so Anger. „Aber die persönliche Betreuung kann nicht ersetzt werden. Das direkte Gespräch wird im sozialen Bereich immer von zentraler Wichtigkeit bleiben.“ Wie wichtig persönlicher Kontakt bei der Bewältigung von Problemen und der Suche nach Lösungen sei, zeige der erfolgreiche Einsatz der Schul- und Kita-Sozialarbeiter. Anger: „Ein messbares Ergebnis der Arbeit der Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter ist, dass die Kosten im Bereich `Hilfen zur Erziehung´ erstmals rückläufig sind.“


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