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Jens Matheuszik — 24. April 2018, 11:39 Uhr

Interview zur Markthalle Bochum (nach Kopenhagener Vorbild) – diese Woche wird entschieden #ratBO


Luftaufnahme (16.10.2017) der Innenstadt mit dem Rathaus der Stadt Bochum oben in der Mitte. Da drüber das BVZ und am Rande das technische Rathaus. Darunter der sogenannte Telekom-Block und dadrunter das (ehemalige) Justizgelände neben dem Husemannplatz. Foto: Lutz Leitmann / Stadt Bochum, Referat für Kommunikation

Luftaufnahme (16.10.2017) der Innenstadt mit dem Rathaus der Stadt Bochum oben in der Mitte. Da drüber das BVZ und am Rande das technische Rathaus. Darunter der sogenannte Telekom-Block und dadrunter das (ehemalige) Justizgelände neben dem Husemannplatz. Foto: Lutz Leitmann / Stadt Bochum, Referat für Kommunikation

Das wichtigste in einem Satz eh Absatz:

Am 26. April 2018 entscheidet der Rat der Stadt Bochum u.a. im öffentlichen Tagesordnungspunkt (TOP) 3.5: Erwerb des Telekomgrundstückes (nicht-öffentlich auch noch mal…).
Damit wird eine Vorentscheidung für eine Markthalle in der Innenstadt von Bochum (gegenüber vom Rathaus am Willy-Brandt-Platz) getroffen.

Bochum-Strategie:

Die Bochum Strategie 2030Schon vor einigen Jahren gab es die Idee einer Markthalle in Bochum. Zum Teil tauchte diese Idee auch in Wahlprogrammen auf, war sonst aber kein großes politisches Thema mehr.

Konkreter wurde das ganze im vergangenen Jahr 2017:
Bei der ersten Bürgerkonferenz der Stadt Bochum, die von Oberbürgermeister Thomas Eiskirch initiiert wurde, ging es um die Fortentwicklung von Bochum und die sogenannte Bochum-Strategie. Gemeinsam mit annähernd repräsentativ ausgewählten Teilnehmern der gesamten Stadt sollten dabei Ideen für Bochum gesammelt und erarbeitet werden.

Eines der Elemente der Bochum-Strategie ist die Markthalle, die seitdem in aller Munde – egal ob Gesellschaft, Handel oder Politik – ist.
Das Thema wurde daraufhin von allen möglichen politischen Akteuren aufgegriffen, die zum Teil auch jeweils die Urheberschaft für sich reklamierten und die Diskussion auch politisch begleiteten.

Im Rahmen der 2. Bürgerkonferenz im vergangenen März wurden die Gedanken dann deutlich konkreter:
Hier informierte die Stadt dann darüber, dass demnächst der Rat der Stadt Bochum (in seiner Sitzung am 26. April 2018) eine Vorentscheidung dazu treffen soll. Der sogenannte „Telekomblock“ (früher auch mal als „alter Posthof“ bekannt) gegenüber vom Rathaus soll durch die Stadt Bochum gekauft werden. Im Rahmen der gesamten Umgestaltung der Innenstadt an der Viktoriastraße soll hier dann unter anderem eine Markthalle entstehen.

Markthalle nach Kopenhagener Vorbild:

Diese Markthalle soll nach dem Konzept der Markthalle Kopenhagen entstehen, die 2011 errichtet wurde.

Markthalle Kopenhagen (Foto: Knud Winckelmann, Lizenz: CC-BY-SA-3, via: wikimedia.commons.org)

Markthalle Kopenhagen (Foto: Knud Winckelmann, Lizenz: CC-BY-SA-3, via: wikimedia.commons.org)

Interview mit Dr. Markus Bradtke, Ralf Meyer und Herwig Niggemann zur Markthalle in Bochum:

Während die 2. Bürgerkonferenz lief lud die Stadt zu einem Pressegespräch ein, an dem

  • Dr. Markus Bradtke (Stadtbaurat der Stadt Bochum)
  • Ralf Meyer (Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Bochum)
  • Herwig Niggemann (langjähriger Besitzer des Niggemann-Frischemarktes und Gründer des Feierabendmarktes auf dem Springerplatz (Moltke-Markt)

teilnahmen.

Im Rahmen des Interviews wurden die Pläne der Stadt Bochum in Sachen Markthalle erläutert und insbesondere wie wichtig es ist, sich mit einem Markt an sich auszukennen. Hierzu dient dann der Experte Herwig Niggemann als Berater der Stadt. Denn – so sinngemäß die städtischen Vertreter – die Stadt kann keine Markthalle selber betreiben. Das müssten externe Leute sein, die sich damit auskennen. Dahingehend sei man aber in guten Gesprächen.

Nachfolgend jetzt das Video dazu:


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