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Jens Matheuszik — 1. März 2015, 10:22 Uhr

88. Kreisparteitag der CDU Bochum u.a. in Tweets zusammengefasst #KPTcduBO #kw15bo #ratBO


Abstimmung beim Kreisparteitag der CDU Bochum in der Stadthalle Wattenscheid

Abstimmung beim Kreisparteitag der CDU Bochum in der Stadthalle Wattenscheid

Gestern fand der 88. Kreisparteitag der CDU Bochum statt und die wichtigste Nachricht, die von diesem Parteitag aus ging, war die, dass die CDU Bochum mit Klaus Franz als Kandidaten in die Oberbürgermeister-Wahl am 13. September 2015 gehen will.

Dieses Ergebnis der CDU-Findungskommission verkündete jedenfalls der Parteivorsitzende Christian Haardt den Delegierten im Rahmen seines Rechenschaftsberichtes. Formell gewählt werden muss Klaus Franz jedoch noch von einer Kreismitgliederversammlung – aber das dies so der Fall sein wird, gilt als sicher.

In seinen Redebeiträgen wurde Christian Haardt dann recht deutlich:

Nicht nur, dass er den bisher bekannt gewordenen OB-Kandidaten absprach auch nur annähernd so gut zu sein wie Klaus Franz (dieser soll tausendmal besser als alle bisher bekannt gewordenen Kandidaten sein), er griff auch das Lieblingsthema eines Teils der Opposition auf, die die Qualifikation des designierten SPD-Kandidaten Thomas Eiskirch gerne hinterfragen. Bochum bräuche jemand der versiert sei und sich auskenne, so Haardt, und keinen „OB-Lehrling“, der erst mal ein- bis zwei Jahre lernen müsse, wie es im Rathaus so zugeht. Dass er damit den Nerv der CDU-Delegierten traf zeigte der große Applaus.

In der Rede von Klaus Franz zeigte sich dann die Arbeitsteilung der CDU Bochum: Während Christian Haardt für die „Abteilung Attacke“ zuständig war, gab es von Klaus Franz ruhigere Töne. Wiewohl er direkt zu Beginn erstmal seine berufliche Vita aufzählte und die Delegierten unter lautem Applaus dazu animierte doch dazu Leserbriefe zu schreiben, denn das sei ja anscheinend ein Kernthema für viele Bürger.

Inhaltlich erklärte Klaus Franz, dass er möchte, dass die Stadtverwaltung zum Dienstleister für die Bürger und auch die Unternehmen in dieser Stadt wird. Er wolle daher beispielsweise als Oberbürgermeister jeden Monat einen Tag in einem Fachamt mitarbeiten, um zu sehen, was es dort zu tun gibt, wo der Schuh drückt usw. Außerdem soll es regelmäßige OB-Sprechstunden mit ihm geben. Außerdem könne es nicht sein, dass man in Essen juxt, dass die besten Mitarbeiter der Wirtschaftsförderung in Essen die Mitarbeiter der Wirtschaftsförderung in Bochum seien. Mit Klaus Franz als OB wird es aufhören, dass man für eine kleine städtische Genehmigung mehr als sieben Monate warten müsse…

Franz skizzierte auch die politische Situation der Mitbewerber:
So hätten die Grünen eilig beschlossen eine eigene Kandidatur zu wollen, nachdem Thomas Eiskirch als SPD-Kandidat bekannt wurde und in der SPD hätte die Findungskommission auch nur noch tagen könne, um festzustellen, wie sie den Kandidaten denn finden würde.

Damit hatte Franz natürlich das Gelächter und den Applaus auf seiner Seite – wiewohl beide Aussagen nicht ganz den Fakten entsprechen. Das die Grünen sich eine eigenständige OB-Kandidatur offenhalten war bereits im letzten Jahr bekannt und die SPD hatte gar keine Findungskommission. Denn dort gab es einen Beraterkreis. Der Unterschied bezieht sich ja auf die Aufgaben: die CDU-Findungskommission sollte Kandidaten finden, der SPD-Beraterkreis sollte die SPD-Gremien beraten.

Video-Interviews mit Christian Haardt und Klaus Franz folgen noch.

Der CDU-Parteitag in Tweets:

Das Pottblog hat live vom Kreisparteitag der CDU Bochum berichtet – nachfolgend eine Auflistung (und teilweise Kommentierung) der Tweets inklusive der (leider wenigen) Reaktionen von „außen“ auf den Kreisparteitag der CDU Bochum:


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