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Achim — 18. Oktober 2014, 17:13 Uhr

Finest Spirits & Beer Convention in der Jahrhunderhalle Bochum #FSBC


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Vom 17. – 19. Oktober gastiert mit der Finest Spirits & Beer Convention in der Jahrhunderhalle Bochum eine Veranstaltung die erstmals in dieser Form in den deutschsprachigen Ländern stattfindet. Hier werden gute Whiskeys, aber handwerklich gebraute Bier unter einem Dach präsentiert. Also viel flüssige Kultur in einer tollen Location im Ruhrgebiet.

Beim Thema Whiskey bin ich vielleicht nicht der richtige Fachmann, aber beim Thema Bier natürlich prädestiniert für so eine Veranstaltung. Hier geht es auch weniger um „normale“ Biere, sondern eher um die sogenannten Craft Beers. Diese Biere erleben gerade in den letzten Jahren in Deutschland einen Aufschwung, welcher sich letztendlich auch in dieser Messe niederschlägt. Craft Biere sind sehr kreative Schöpfungen und brechen öfters auch gesetzten Normen und Regeln. Wobei das nicht unbedingt gegen das Reinheitsgebot gehen muss, wie ich auf meinem Rundgang erfahren durfte.

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Die Messeveranstalter luden zu einer kleinen Runde durch die Halle mit Stops an verschiedenen Ständen. Diese geben einen sehr guten Eindruck über die Vielfalt auf der Finest Spirits & Beer Convention. Wie begonnen mit einem Whiskey der Marke GlenGrant und gingen danach zu Pilsner Urquell für ein … ja, ein Pils. Trotz großer Marke hat auch diese Firma ein besonderes Bräu für die Messe dabei. Es lohnt sich also auch dort vorbei zu schauen, ebenso wie bei der Brauerei Moritz Fiege. Diese hat natürlich ein Heimspiel und darf auch nicht fehlen.

Der dritte Stop brachte uns zur Bayerische Kultdestillerie Lantenhammer und ihrer Marke Slyrs. Slyrs hatte einen Brand zur Verkostung, aber in zwei Varianten. Denn auch in diesem Bereich wird experimentiert. Und so wird der Brand unter anderem auch in kleiner Auflage in alten Whiskeyfässern gelagert. Dadurch gibt es ein ganz neues Geschmacksergebniss. Ähnliches passiert auch bei manchem Bierbrauer, ebenso umgekehrt bei einigen Whiskey Destillerien. Experimente hüben wir drüben also. Beim Bierkompass bekommt man ein Adamsbier nach Dortmunder Art angeboten. Dieses hat mal so gar nichts mehr mit unseren Standardbieren zu tun, geht aber auch auf eine lange Tradition zurück. Es wird also gern Vergangenheit mit Zukunft kombiniert. Da ist das große Logo Freigeist Bierkultur passend und gibt dem ganzen einen Namen.

Bei Craftwerk steckt ebenfalls das Craft schon im Namen. Hier experimentiert die Bitburger Brauerei in einem kleinen Satelliten mit Craft Bieren. Und das ganze ohne Einfluss des Mutterschiffes, allerdings mit deren Möglichkeiten. Diese sind beispielsweise bei den Tests im Labor hilfreich, denn auch Schadstoffe sind beim Hopfen ein Thema. Und wenn dort experimentiert wird, dann muss halt auch getestet werden. Bei Craftwerk gab es ebenfalls wieder einen besonderen Bräu. Und das sonst in Flachen abgefüllte Bier kann auch mal mit der Variante im Fass verglichen werden. Auch dabei tun sich wieder kleine Welten auf. Ähnlich wird es auch den Whiskey Liebhabern auf der Messe gehen, ich denke da ist auch viel zu entdecken.

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Am Ende der Runde gab es dann noch etwas zum Trendthema Gin und wir durften Gin Tonic in drei unterschiedlichen Versionen genießen. Und dabei natürlich die Möglichkeiten eines einzelnen Longdrinks entdecken, der vom Barkeeper unterschiedlich interpretiert wird. Alles sehr spannend, lehrreich und natürlich auch lecker.

Heute kann die Messe noch bis 22 Uhr besucht werden, morgen ist sie von 13 bis 19 Uhr geöffnet. 70 Aussteller sind vor Ort und das Tagesticket kostet 20 EUR. Mit dem Ticket bekommt der Besucher ebenfalls vier Verkostungscoupons und ein Whisky-Glas zum probieren.


1 Kommentar »

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  1. (1) Kommentar by maTTes @ 18. Oktober 2014, 21:29 Uhr

    Diese Bier-Messe stand auch auf meinem Kalender, leider wurde nichts draus … also bis auf ein Wiedersehen warten :)


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