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Jens Matheuszik — 13. Juni 2014, 11:23 Uhr

Glasfaser Bochum: Download mit rund 200 mbit/s, Upload mit rund 100 mbit/s – es läuft… SCHNELL!


Fritz Box 7390 (FTTH geprüft von den Stadtwerken Bochum)

Fritz Box 7390 (FTTH geprüft von den Stadtwerken Bochum)

Endlich – es war eine schwere Geburt (und es hat auch ungefähr 9 Monate gedauert; das lag aber nicht an den Stadtwerken!), aber jetzt läuft es richtig: Der von den Stadtwerken Bochum bzw. der Tochtergesellschaft Glasfaser Bochum eingerichtete Glasfaser-Anschluss1 bei mir vor Ort läuft jetzt endlich. Zuerst wurde das darüber optional angebundene Fernsehangebot realisiert, dann folgten Telefonie (nach der Portierung vom bisherigen Anbieter) und das Internet.

Und das Internet läuft jetzt schnell wie man an den Testergebnissen sieht:

Speedtest Glasfaser Bochum (FTTH) via LAN

Speedtest Glasfaser Bochum (FTTH) via LAN

Das obige Testergebnis (via speedtest.net) von 196,49 mbit/s Download bzw. 98,47 mbit/s Upload zeigt fast die Idealkonstellation – sprich: Da ist der Rechner via Ethernet (LAN)-Kabel direkt verbunden (und nicht via WLAN). Eigentlich sollte man – so empfiehlt es beispielsweise die Initiative Netzqualität2 – auch die Telefonie dafür „abschalten“ und dafür Sorge tragen, dass kein weiteres Gerät mit der Fritz-Box Kontakt hat. Darauf hatte ich aber jetzt gerade keine Lust, die Ergebnisse sind aber dennoch gut finde ich. 😉
Wer sich über die angezeigten 66,69 mbit/s wundert – am Ende des Tests fährt der Geschwindigkeitsmesser auf 0 herunter – der Screenshot wurde gemacht, als er gerade bei diesem Wert stand. Entscheidend sind aber die Werte darüber.

Speedtest Glasfaser Bochum (FTTH) via WLAN (5 GHz)Wenn man dann das ganze noch per WLAN testet, dann stellt man gleich fest, dass die Verbindung über Funk mit einigen Geschwindigkeitsverlusten verbunden ist – was natur- bzw. technikgegeben an der Übertragungsart liegt.

Nebenstehend das Ergebnis via WLAN (im 5 GHz-Band), wobei das „Endgerät“3 im selben Raum wie der Router (die oben abgebildete Fritz-Box) war. Der Download liegt „nur“ noch bei 42,95 mbit/s, während der Upload in dieser Testmessung 45,47 mbit/s betrug.

Das Ergebnis ist – nun ja – deutlich schlechter als bei LAN, wobei das unter Umständen auch damit zu tun haben könnte, dass nach meinen Erfahrungen die Fritz-Box 7390 in Sachen WLAN jetzt auch nicht das Optimum ist, was es so gibt. Ich werde demnächst das ganze mal mit einem anderen WLAN-Router testen4.

Speedtest Glasfaser Bochum (FTTH) via WLAN (2,4 GHz)Wenn man dann ein WLAN im 2,4 GHz-Band nutzt, dann sehen die Ergebnisse (wie man nebenstehend sehen kann) noch etwas schlechter aus:
29,88 mbit/s beim Download und 34,05 mbit/s beim Upload.

Wobei das mit dem „schlechter“ natürlich relativ zu sehen ist – es gibt sicherlich viele Internet-Nutzer die wären froh, wenn sie solche Übertragungsraten überhaupt im Idealfall erreichen würden.
Im Ehrenfeld von Bochum (wo ich wohne) gibt es zwar beispielsweise von der Deutschen Telekom theoretisch VDSL mit bis zu 50 mbit/s, aber ich selber konnte als Kunde nur einen 25’er Anschluss haben, da keine freien Ports mehr zur Verfügung standen. Dieser VDSL 25-Anschluss hätte aber für Telekom Entertain (Fernsehen via IP-TV) nicht immer ausgereicht5). Wenn man abseits der Großstädte unterwegs ist, dann bekommt geschwindigkeitstechnisch ein Stichwort wie „Bauern-DSL“ plötzlich eine ganz wichtige Bedeutung.

Persönlich bin ich froh, dass es endlich mit dem Glasfaser-Anschluss jetzt geklappt hat – und über die neunmonatige schwere Geburt werde ich sicherlich auch noch genauer berichten, genauso wie ich auch das Angebot der Stadtwerke Bochum in Sachen Glasfaser genauer beleuchten möchte.

  1. mit FTTH (Fibre to the home) landet die Glasfaser direkt bei mir in der Wohnung und geht dort in einen optischen Wandler []
  2. der Bundesnetzagentur []
  3. in diesem Fall ein Apple iPhone []
  4. dazu werde ich dann die Apple TimeCapsule an die Fritz-Box anschließen und darüber das WLAN nutzen []
  5. wenn man z.B. gleichzeitig eine HD-Sendung sehen und eine andere aufnehmen will []

2 Kommentare »

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  1. (1) Kommentar by Paulo da Silva @ 12. März 2015, 13:44 Uhr

    Wie kam es zu den 9 Monaten Verzögerung?


  2. (2) Kommentar by J. Matheuszik @ 12. März 2015, 13:54 Uhr

    @Paulo:
    Ich wohne in einem Haus zur Miete, dass einer Wohnungseigentümergemeinschaft gehört. Da gehen manche Entscheidungen, die ein Besitzer eines Einfamilienhauses schnell treffen kann, nicht so fix.


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