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Achim Hepp, Jens Matheuszik, Christina Quast & Sonja Rümenapp — 27. Februar 2014, 15:37 Uhr

Jack Ryan – Shadow Recruit: Popcorn-Kino um bekannten Agenten neu gemixt – ab 27. Februar 2014 im Kino


Jack Ryan - Shadow Recruit; (c) Paramount Pictures

Jack Ryan – Shadow Recruit; (c) Paramount Pictures

Bei Jack Ryan – Shadow Recruit handelt es sich um den neuesten Teil der Jack Ryan-Filmreihe, basierend auf der von US-Autor Tom Clancy geschaffenen Figur. Filmtechnisch wurde Jack Ryan durch Jagd auf Roter Oktober erstmals bekannt, doch mit der damals begonnenen Reihe der Romanadaptionen hat der neueste Film, der heute in den Kinos startet, nichts zu tun, da die Geschichte in der Gegenwart quasi neu „beginnt“ bzw. neu erzählt wird.

Jack Ryan - Shadow Recruit: Keira Knightley als Cathy Muller und Chris Pine als Jack Ryan; (c) Paramount Pictures

Jack Ryan – Shadow Recruit: Keira Knightley als Cathy Muller und Chris Pine als Jack Ryan; (c) Paramount Pictures

Jack Ryan ist Student in London, wo er aus weiter Ferne die Anschläge des 11. September 2001 mitbekommt. Im Zuge dieser Entwicklungen verpflichtet er sich beim Militär und kommt zum Einsatz in Afghanistan, doch nachdem sein Hubschrauber abgeschossen wird, wird er schwerverletzt und muss den Militärdienst beenden.

Einige Jahre später sieht man ihn in einem Bürojob an der Wall Street als Compliance-Verantwortlichen tätig sein, wo ihm plötzlich merkwürdige Kontobewegungen auffallen, die er sich nicht genauer anschauen kann, da sie vom russischen Partner seines Arbeitgebers vorenthalten werden.

Jack Ryan - Shadow Recruit: Kevin Costner als Harper, Chris Pine als Jack Ryan; (c) Paramount Pictures

Jack Ryan – Shadow Recruit: Kevin Costner als Harper, Chris Pine als Jack Ryan; (c) Paramount Pictures

Sein Plan sein Leben nun risikoärmer zu gestalten, erweist sich schon quasi direkt nach der Ankunft in Moskau, wo er nach dem rechten sehen soll, als nicht wirklich tragfähig…

Zusätzlich zu seinem doch plötzlich „aufregender“ werdenden Job kommt das Privatleben hinzu – denn seine Freundin, eine Ärztin, die er aus der Rehabilitation kennt, empfindet die Gesamtsituation als eher suspekt und ist daher etwas unzufrieden. Sie reist ihm unerwartet nach Moskau nach, wo er jetzt sich auch um ihre Sicherheit kümmern muss – und dass, wo er gerade einer großen Sache auf der Spur ist, die Auswirkungen auf die gesamte Welt haben könnte…

Jack Ryan - Shadow Recruit: Kenneth Branagh als Viktor Cherevin; (c) Paramount Pictures

Jack Ryan – Shadow Recruit: Kenneth Branagh als Viktor Cherevin; (c) Paramount Pictures

Jens‘ Fazit zu „Jack Ryan – Shadow Recruit“:

Die alten Tom Clancy-Romane habe ich verschlungen, die Filme auch gerne gesehen (wobei ich die Bücher aufgrund ihrer geschilderten und nicht wirklich „abfilmbaren“ Präzision deutlich besser fand!) und so war ich sehr gespannt, wie sich jetzt Chris Pine in den Fußstapfen von Alec Baldwin, Harrison Ford und Ben Affleck machen würde – denn diese drei Schauspieler haben bisher schon Jack Ryan verkörpert.

Die Idee die Geschichte in die nahe Gegenwart zu verlegen und quasi neu zu erzählen macht natürlich Sinn, wenn man bedenkt, dass es beispielsweise die Sowjetunion nicht mehr gibt und inzwischen auch die Technik und sonstige gesellschaftliche Entwicklung etwas fortgeschritten ist.

Nichtsdestotrotz muss sich „Jack Ryan – Shadow Recruit“ an den alten Filmen und ihren ausgeklügelten Geschichten messen lassen und da muss man sagen ist noch Luft nach oben. Die grundsätzliche Plotidee dieses Filmes (die ich versucht habe nicht direkt zu erwähnen – man will ja nicht grundlos spoilern!) ist zwar meiner Meinung nach etwas weithergeholt – aber in solche Filme geht man nicht aufgrund des Realismus-Faktors.

Schauspielerisch gibt es nicht viel zu klagen, ob Chris Pine (der in den neuen Star Trek-Filmen als „neuer“ Captain Kirk auch eine alte Geschichte neu erzählt), Keira Knightley als seine Freundin oder aber Kevin Costner – die alle erledigen ihre Arbeit angemessen gut, wobei ich persönlich von Kenneth Branagh (der auch Regie führte) meiner Meinung nach schon bessere Leistungen gesehen habe (aber nein, er ist auch hier nicht schlecht).

Der Film ist eigentlich solides Popcorn-Kino, hat das eine oder andere nette und überraschende Element, aber haute mich sonst nicht sooo vom Hocker. Insgesamt gebe ich ihm 6 von 10 Punkten.

Jack Ryan - Shadow Recruit: Jack Ryan (Chris Pine) im vollen analytischen Einsatz...; (c) Paramount Pictures

Jack Ryan – Shadow Recruit: Jack Ryan (Chris Pine) im vollen analytischen Einsatz…; (c) Paramount Pictures

Das Fazit von Achim dazu:

Ah jo, kann man gucken … muss man aber nicht. Ist halt normales Popcornkino nach einfachem Schema, das hat man so und ähnlich bereits seit den 90er Jahren oft genug gesehen. Da brauch man eigentlich auch kein Wort extra drüber verlieren, entweder mag man es oder nicht.

Die Figur Jack Ryan hat in Deutschland auch nur wenig Stahlkraft, daher verliert der Film natürlich noch etwas an Interesse und wird zu einem reinen Actionfilm. Mehr als 6 von 10 Punkten kann man dafür dann auch nicht geben.

Offizielle Trailer zu „Jack Ryan – Shadow Recruit“:


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