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J. Matheuszik — 9. Januar 2014, 00:35 Uhr

Video: Thomas Hitzlsperger äußert sich zu seiner Homosexualität, warum sein Coming Out nach der Karriere stattfand, ob der Profifußball schwulenfeindlich ist usw.


Thomas HitzlspergerRelativ überraschend teilte gestern der ehemalige Profifußballer Thomas Hitzlsperger durch ein DIE ZEIT-Interview bzw. die Vorabmeldung dazu mit, dass er homosexuell ist ((siehe dazu auch meinen Kommentar Coming Out: Ein mutiger Schritt von Thomas Hitzlsperger im Fußball-Magazin Gib mich die Kirsche)).

Durch sein Coming Out ist Thomas Hitzlsperger der erste deutsche (ex-)Bundesligaspieler der sich dahingehend erklärt – bisher galt der Bereich des (vor allem Profi-)Fußballs als das letzte große Tabu:

So ist es im Unterhaltungsgeschäft und in der Politik inzwischen von breiten Teilen der Gesellschaft akzeptiert ((wobei es da leider auch immer menschenfeindliche Personen gibt, die das anders sehen)) – aber halt nicht im Bereich des Profisports, insbesondere im Fußball. Allein statistisch gesehen müsste es in den Bundesliga-Mannschaften mehrere Schwule geben, doch bekannt wurde dahingehend bisher nichts ((auch wenn zugegebenermaßen die Gerüchteküche gerade an Stammtischen gerne mal hochschwappt)).

Pünktlich zum Erscheinen der neuen DIE ZEIT-Ausgabe mit dem Interview und ihm hat Thomas Hitzlsperger auch seine neue Website thomas-hitzlsperger.de freigeschaltet. Auf dieser findet sich neben einer schriftlichen Stellungnahme auch ein Video-Interview, in dem er auf einige Fragen auch noch genauer antwortet:

Das verwendete Bild von Thomas Hitzlsperger stammt von Stefan Baud (gespeichert bei Flickr) und unterliegt der CC-BY-SA-Lizenz.


3 Kommentare »

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