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Jens Matheuszik — 9. Januar 2014, 13:13 Uhr

Funke-Mediengruppe und Geschäftsführer Christian Nienhaus trennen sich


Funke MediengruppeGestern berichtete das Handelsblatt exklusiv Funke-Gruppe trennt sich von Nienhaus und bezog sich damit auf einen der Gruppengeschäftsführer der Funke-Mediengruppe.

Ursprünglich war die Rede von einem Rausschmiss, bei newsroom.de wurde gemeldet, dass es „eine Trennung aufgrund unterschiedlicher Ansichten“ sei.

Jetzt haben sich auch die Gesellschafter der Funke-Mediengruppe mit einer Erklärung zu Wort gemeldet (die nachfolgend abgedruckt ist). Dort ist übrigens mit keinem Wort schon die Rede von einem Nachfolger.

Hier die offizielle Erklärung im Wortlaut (die Hervorhebungen stammen von mir):

Im Handelsblatt vom 9.1.2014 wird über eine Demission des Geschäftsführers Christian Nienhaus berichtet. Dazu stellen wir fest:

Es ist richtig, dass Christian Nienhaus die FUNKE MEDIENGRUPPE verlassen wird. Herr Nienhaus hat sich in den vergangenen Monaten mit ganzer Kraft für den Kauf der Zeitungs- und Zeitschriften-Titel von Axel Springer eingesetzt. Er kennt beide Häuser gut und es war sein Ziel, mit der Transaktion die Grundlage für den Aufbau eines neuen, zukunftsfähigen nationalen Medienhauses zu schaffen. Gemeinsam mit den Geschäftsführern Manfred Braun und Thomas Ziegler hat er die Transaktion erarbeitet, verhandelt und die Zustimmung unserer Gremien eingeholt. Wir danken ihm dafür sehr. Ohne seine Erfahrung, sein Know-how und sein Engagement wäre der Deal nicht zustande gekommen.

Mit dem Signing der Verträge sieht Christian Nienhaus einen zentralen Teil seiner Aufgaben als erfüllt an. Er möchte seinen in 1 1⁄2 Jahren auslaufenden Vertrag nicht verlängern und sich dann anderen beruflichen Herausforderungen widmen. Wir bedauern diese Entscheidung, respektieren sie aber. Vor diesem Hintergrund werden zurzeit Gespräche zwischen den Gesellschaftern und Herrn Nienhaus geführt, ob und wann eine vorzeitige Beendigung des Arbeitsverhältnisses sinnvoll und möglich ist. Die Gesellschafter danken ihm für sein großes Engagement in den vergangenen sechs Jahren und wünschen ihm alles Gute.

Die Transaktion bleibt von dieser Entscheidung unberührt. Die Gesellschafter sind davon überzeugt, dass der Erwerb der Axel-Springer-Titel zu einer erfolgreichen Positionierung der FUNKE MEDIENGRUPPE führen wird und freuen sich gemeinsam mit dem Management und den Mitarbeitern auf die neuen Kolleginnen und Kollegen aus Hamburg und Berlin. Manfred Braun und Thomas Ziegler werden die Integration der Axel-Springer-Titel weiter zielgerichtet vorbereiten. Aktiv unterstützt werden sie dabei vom Aufsichtsrat sowie von einem Zeitungsboard, zu dem unter anderem Harald Wahls (Geschäftsführer BZV Medienhaus), Inga Scholz (Geschäftsführerin Zeitungsgruppe Thüringen), Dr. Klemens Berktold (Leiter des Ge- schäftsbereichs Druckerei) sowie Frank Mahlberg (Geschäftsführer Hamburger Abendblatt und Berliner Morgenpost) gehören.


2 Kommentare »

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  1. (1) Kommentar by Klaus Lohmann @ 9. Januar 2014, 14:32 Uhr

    Das Handelsblatt sieht das aber komplett anders, weil Nienhaus wohl ganz bewusst seinen Namen *nicht* unter die Kaufverträge gesetzt hat und somit angeblich *gegen* den Kauf war. Diese Funke-Erklärung entkräftet den HB-Vorwurf der Nichtunterzeichnung mit keinem Wort.


  2. (2) Pingback by Der Ruhrpilot | Ruhrbarone @ 10. Januar 2014, 09:19 Uhr

    […] Medien: Funke-Mediengruppe und Geschäftsführer Christian Nienhaus trennen sich…Pottbog […]


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