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Jens Matheuszik — 7. August 2013, 13:23 Uhr

Feedly: (erst einmal) meine Alternative zum Google Reader – die ziemlich inkonsequent ist!


Feedly (Logo)Seit dem 1. Juli 2013 ist der Google Reader Geschichte ((siehe dazu auch den Beitrag Google Reader wird zum 1. Juli 2013 eingestellt: Fever eine Alternative? hier im Pottblog)).

Mit dem Google Reader habe ich in den vergangenen Jahren ((wie lange genau weiß ich gar nicht)) die RSS-Feeds von (vor allem!) Blogs aber auch von Nachrichtenseiten, Magazinen, Kommentardiskussionen usw. sehr bequem gelesen. Auch die Links anne Ruhr hier im Pottblog würden ohne die RSS-Feeds und das Lesen derselbigen kaum so existieren.

Aufgrund der geplanten Schließung des Google Readers stand dann die Frage an: Was wird meine Alternative zum Google Reader sein?

Diese Frage habe ich auch in einem eigenen Artikel (Google Reader-Einstellung: Die Suche nach Alternativen für RSS-Feeds beginnt… (+ Feature-Wunschliste)) thematisiert.

Inzwischen (also eigentlich am 30. Juni respektive am 1. Juli) habe ich mich für den web-basierten Dienst Feedly entschieden (siehe dazu auch den Wikipedia-Beitrag zu Feedly).

Das ist leicht inkonsequent, wie ich ehrlicherweise zugeben muss… ;)

Denn natürlich ist es erst mal nicht die richtige Lösung, sich von der Abhängigkeit eines Anbieters in die Abhängigkeit eines anderen Anbieters zu begeben. Insofern hätte ich eigentlich – wie auch ursprünglich vorgehabt – eine eigene selbst-gehostete Lösung nutzen müssen. Das wäre konsequent gewesen. Und leider auch aufwändig.

Womit auch schon der Grund erklärt ist, warum ich mich dann Ende Juni/Anfang Juli doch für Feedly entschieden habe. Das Anmelden dort war jedenfalls einfacher als das Einrichten eines eigenen Servers. Die über die „Take out“-Funktion gespeicherten Feeds konnte ich auf diese Art und Weise problemlos in Feedly importieren. Lustigerweise oder eher erschreckenderweise geht das übrigens nicht, wenn man aus Feedly exportiert und dann versucht das ganze in Feedly zu importieren…

Ich hatte nach dem absehbaren Aus des Google Readers für mich einige Kriterien aufgestellt und die erfüllt Feedly eigentlich recht gut:

Meine Kriterien für einen (oder mehrere…) Google Reader-Nachfolger

Folgende Kriterien habe ich mir aufgestellt, die meiner Meinung nach ein guter Google Reader-Nachfolger für mich aufweisen sollte:

  • Import von Google Reader-Feeds (via OPML): Stellt – wie erwartet – kein Problem dar.
  • übersichtliche Listendarstellung: Kann Feedly. Sieht also alles so aus, wie ich es gewöhnt bin.
  • Möglichkeit Links zu teilen bzw. wo anders zu speichern: Direkt geht das – glaube ich ((habe mich noch nicht in Details mit beschäftigt!)) – nicht, aber durch weitere Anwendungen. Insofern ist das Kriterium für mich erfüllt.
  • Nutzung via Webansicht und über Apps: Ist gegeben. Es gibt die normale Webansicht (inzwischen ((vorher war Feedly wohl eine Browser-Erweiterung))! ) und diverse Apps. Nicht nur eine offizielle Feedly-App, sondern auch Drittanbieter-Apps die Feedly unterstützen. Damit gibt es dann für mich auch die Möglichkeit Einträge wo anders zu speichern, zu verteilen usw.
  • einfache Bedienbarkeit: Ja, ist gegeben.

Durch die Nutzung der (kostenpflichtigen) Variante feedly pro (siehe auch Caschys Blog dazu) habe ich auch eine Funktion, die ich bisher vermisst hatte – eine Suche in den Feeds. Denn das war ein Feature, was Google Reader konnte (wen wundert das bei einer originären Suchmaschine?), Feedly aber nicht.

In der Pro-Variante geht es – und die Pro-Variante hat noch einen weiteren Vorteil: Dadurch dass ich für Feedly Pro Geld zahle, gibt es eine gewisse Verpflichtung für den Anbieter. Google konnte ja fast egal sein, dass die Reader-Nutzer sauer waren. Man hat ein kostenloses Produkt eingestellt und fertig. Damit musste man leben. Zahlt man für ein Produkt sieht die Sachlage ein wenig anders aus. Klar, auch hier kann die Firma immer noch irgendwann sagen: „Nee, feedly gibt es bald nicht mehr!“ – aber im Grunde genommen ist man hier als (zahlender) Kunde in einer etwas besseren Position.

Auch bekommt man beispielsweise auf Supportanfragen ((ich hatte u.a. das oben beschriebene OMPL-Im- bzw. Export-Problem)) recht fix Antworten. Was ich auch gut finde.


7 Kommentare »

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