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Achim Hepp, Jens Matheuszik, Christina Quast & Sonja Rümenapp — 8. Mai 2013, 13:14 Uhr

Star Trek into Darkness: Besprechung von der Vorpremiere zum neuen Film rund um Enterprise, Captain Kirk & Co. (Kinostart am Donnerstag)


Zum Thema Star Trek (bzw. Raumschiff Enterprise) muss man eigentlich nicht sagen – es gibt neben knapp ein dutzend Kinofilmen auch diverse TV-Serien im Star Trek-Universum. Im Jahr 2009 wurde jedoch die bisherige chronologische Entwicklung unterbrochen und mit Star Trek zwar der eigentlich elfte Kinofilm veröffentlicht, der jedoch zeitlich gesehen vor allen anderen Kinofilmen und auch der ursprünglichen TV-Serie spielte. Man lernt hier Kirk, Spock & Co. kennen, bevor diese (zusammen mit den anderen bekannten Rollen) die Abenteuer in den unendlichen Weiten des Weltraumes erlebten – wobei sie eigentlich auch schon mitten drin sind.

Der zweite Film der neuen Reihe namens Star Trek into Darkness (siehe auch den entsprechenden Wikipedia-Beitrag Star Trek into Darkness) kommt jetzt am Donnerstag, den 9. Mai 2013, in die deutschen Kinos und schreibt die Geschichte fort.

Direkt zu Beginn sieht man eine typische Star Trek-Szene, wie sie auch in einer der unzähligen Serienfolgen hätte auftauchen können – die Crew ist an Bord eines Planeten der M-Klasse (also erdähnlich) und versucht ein Volk von Ureinwohnern vor einem drohenden Vulkanausbruch zu schützen. Das geht jedoch leider nicht ganz so glatt wie gewünscht, denn das Leben von Mr. Spock (Zachary Quinto) gerät in Gefahr und nur ein Verstoß gegen die oberste Direktive1 durch Captain Kirk (Chris Pine) sichert sein Leben. Im Anschluss werden die beiden zum Sternenflotten-Hauptquartier nach San Francisco gerufen. Ergebnis ist für Kirk eine Degradierung und Spock wird auf ein anderes Schiff versetzt.

Währenddessen passiert in London ein terroristischer Angriff auf ein Sternenflotten-Archiv, für den John Harrison (Benedict Cumberbatch), ein ehemaliges Mitglied der Sternenflotte, verantwortlich ist. Die Sternenflotte will ihn zur Rechenschaft ziehen, doch bevor es zu den dazugehörigen Maßnahmen kommt, bemerkt Kirk eine Falle…

… und schon befindet man sich an Bord er Enterprise auf einer Verfolgungsmission nach John Harrison, der sich nach Qo’noS2 zurückgezogen hat. Dadurch kommen auch endlich die Klingonen wieder vor, denn das ist die Heimatwelt der Klingonen, mit denen die Föderation momentan in einer Art „kalten Krieg“ steht, bei dem zu befürchten ist, dass ein falscher Schritt zum Krieg führen könnte. Insofern müssen Kirk & Co. auch hier aufpassen…

Star Trek into Darkness ist übrigens der erste Star Trek-Film der auch in 3D gedreht wurde, bzw. nachträglich für 3D angepasst wurde. Man kann jetzt zu 3D stehen wie man will – aber gerade bei Filmen wo etwas im freien Raum herumfliegt, auf einen zufliegt und sich schnell irgendwo hin bewegt, da lohnt sich 3D. Nie war ein Warpsprung schöner als in 3D… 😉

Mein Fazit zu „Star Trek into Darkness“:

Ja, ich gebe es zu, ich bin Star Trek-Fan! Zwar eher so ab ungefähr der TV-Serie Star Trek: The Next Generation3 mit Patrick Stewart (als Captain Jean-Luc Picard & Co.), aber ich habe eigentlich alle Filme und Serien – mit Ausnahme der Enterprise-Serie4 – gerne gesehen.

Den „Reboot“ des Star Trek-Universums habe ich eher positiv aufgefasst5 und den ersten Film 2009 fand ich recht gut. Zwar setzte er etwas mehr auf Action denn auf Inhalt – aber das passt ja auch zur klassischen Star Trek-Reihe.

Jetzt aber endlich meine Meinung zu „Star Trek into Darkness“ – diesmal mal als Experiment auch in Videoform:

So jedenfalls mein spontaner Eindruck noch im Premieren-Kino. Aber in Worten kann ich mich ausdrücken:

Für mich war „Star Trek into Darkness“ einer der besten Filme der letzten Zeit! Nicht nur, dass es eine spannende Geschichte gab, die einerseits auch auf bekannte Dinge im Star Trek-Universum referenzierte, sondern andererseits auch aktuelle gesellschaftliche Themen aufgriff. Das gepaart mit einer gehörigen Prise Action, guten Dialogen und einer tollen schauspielerischen Leistung (insbesondere auch von Benedict Cumberbatch als John Harrison) macht „Star Trek into Darkness“ zu einem absolut empfehlenswerten Film, der für jeden Star Trek-Fan ein Pflichtprogramm sein sollte – und auch für nicht-Trekkies sicherlich ein guter unterhaltsamer Film ist.

Um jetzt meine Begeisterung noch etwas argumentativer zu unterfüttern müsste ich das eine oder andere Detail zusätzlich veröffentlichen, was ich jedoch nicht will, da man sich die Spannung erhalten sollte.

Insgesamt gebe ich dem Film 9 von 10 Punkten – für Star Trek-Fans wäre das auf der nach oben nicht offenen Warpskala sicherlich eine 9,9.

Das Fazit von Achim dazu:

1A Popcorn-Kino. Ich war sehr zufrieden mit dem Film, so etwas mag ich als Hollywood-Blockbuster.

Action und eine tolle Geschichte, selbst wenn man nix mit Star Trek am Hut hat (also ich jetzt) ist man zufrieden und gut unterhalten. Die Schauspieler fand ich durch die Bank prima besetzt (wie auch im „ersten“ Teil) und auch passend zu den ursprünglichen Rollen. Einzig Benedict Cumberbatch ist bei mir im Kopf einfach so 100% Sherlock Holmes, ich kann dem Darsteller derzeit nix anderes abnehmen – sorry. Das hat es etwas für mich getrübt.

Obwohl der Film ja sehr modern ist (in der Ausstattung und mit den Effekten), so hat er ein wirklich tolles Retrofeeling. Ich führ das größtenteils auf die Schauspieler zurück, aber auch auf die tolle Ausstattung bei den Kostümen. Es passt einfach und ist sehr rund. Da mögen sich andere Franchises mal ein Beispiel dran nehmen.

Ich gebe daher 8 (eigentlich 8,5 – wir machen ja aber keine halbe Sache) von 10 Punkten und eine dicke Empfehlung für einen tollen Kino-Abend.

Das Fazit von Sonja dazu:

Ja, ich gebe es auch zu: Ich bin ein Trekkie. Ich habe fast alle Star Trek Serien verschlungen und alle Filme gesehen. Daher war ich ziemlich aufgeregt, auch weil ich Angst hatte enttäuscht bzw. entzaubert zu werden.

Star Trek, mit den jungen Charakteren, in 3D, …. konnte mich das überzeugen?
JA, und wie. Ich bin komplett begeistert und neu eingeschworen. Die Story ist klasse und tiefgreifend. Habe zwar so zwei Lücken bemerkt, aber das waren klitzekleine Unstimmigkeiten.
Die Schauspieler sind nicht nur überzeugen, sie ähneln auch ihren „alten“. Dazu kommt noch, dass sie alle sehr schnuckllig sind… 😉
3D ist ein Muss. Die Effekte sind grandios und ich war total gerührt mal so „deep space“ in Star Trek zu sein. Das beinhaltet auch den Abspann – bitte sitzen bleiben.

Meiner Meinung nach ein super Film und das nicht nur für Trekkies. Ich gebe ihm 9 von 10 Punkten.

Videos zu „Star Trek into Darkness“:

Nachfolgend ein paar Videos zum Film:

Ankündigungs-Trailer:

Der „eigentliche“ Trailer:

Weiterer Bericht zu „Star Trek into Darkness“:

Bei DerWesten und welt.de gibt es auch Bewertungen zum Film.

  1. keine Einmischung in die Entwicklung von Völkern, die einen gewissen Zivilisationslevel noch nicht erreicht haben []
  2. ausgesprochen: „Kronos“ []
  3. auch wenn ich die „alte Serie“ rund um William Shatner, Leonard Nimony & Co. dann auch gesehen habe []
  4. die Begründung wäre zu lang… []
  5. auch wenn ich verstehe, dass die Fans der alten Darsteller eventuell unzufrieden sind []

3 Kommentare »

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  1. (1) Pingback by Links anne Ruhr (08.05.2013) » Pottblog @ 8. Mai 2013, 14:53 Uhr

    […] 1995 (1) « Links anne Ruhr (07.05.2013) Star Trek into Darkness: Besprechung von der Vorpremiere zum neuen Film rund um Enterprise, Captain … »   Jens Matheuszik — 8. Mai 2013, 12:23 […]


  2. (2) Pingback by Der Ruhrpilot | Ruhrbarone @ 10. Mai 2013, 08:51 Uhr

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  3. (3) Kommentar by Stefanie @ 14. Mai 2013, 14:38 Uhr

    @Achim: ganz deiner Meinung. Bin ebenfalls nicht-Treckie und habe mich bestens unterhalten gefühlt: http://www.leselink.de/filme/science-fiction-filme/star-trek-into-darkness.html Zum „Glück“ habe ich die Sherlock-Sachen nicht gesehen, so dass Cumberbatch für mich völlig unbesetzt war. Ihn fand ich entsprechend auch am besten besetzt.


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