Search:

Werbung:

Google+:

Archiv:


Jens Matheuszik — 30. April 2013, 07:23 Uhr

Metropolradruhr startet an der Ruhr-Universität Bochum (RUB) groß durch: mehr Vergünstigungen für RUB-Studenten und -Beschäftigte


metropolradruhr: Station 7107 (Bochum-Rathaus Süd)Seit dem Kulturhauptstadtjahr 2010 gibt es im Ruhrgebiet unter dem Namen Metropolradruhr ((anfangs Metroradruhr, aber da gab es dann einen gewissen Konzern, der was dagegen hatte…)) einen Fahrrad-Verleihdienst in diversen Städten des Ruhrgebietes – unter anderem auch in Bochum.

Schon im vergangenen Jahr wurde hier im Pottblog über geplante neue Stationen von Metropolradruhr in Bochum berichtet.

Seitdem gab es eine Winterpause (und eine Preiserhöhung um bis zu 400 % ((wobei das Extrembeispiele sind und die Kostenstruktur immer noch überschaubar ist))) – und eine konkretere Ankündigung für die geplanten Expansionspläne an der Ruhr-Universität Bochum (RUB):
Mit dem Radl über den Campus.

Seit vergangener Woche gibt es jetzt auch an der Ruhr-Universität die Metropolradruhr-Stationen (wie die abgebildete Station #7133 (RUB GA), siehe auch das folgende Foto ((Copyright: RUB-Pressestelle, Marion Nelle))). Aktuell haben derzeit schon die meisten Stationen ((7131 (RUB HZO Ost), 7132 (RUB HZO West), 7133 (RUB GA), 7134 (RUB GC), 7138 (RUB NC) )) auch tatsächlich Leihfahrräder (siehe auch die Standort-Seite).
Die weiteren geplanten Standorte ((7136 (RUB CASPO), 7137 (RUB Fakultät für Sportwissenschaft) )) sollen noch diese Woche mit Rädern versorgt werden – können aber grundsätzlich (da bereits ins System eingepflegt) angesteuert werden.

Insgesamt sollen es am Ende 15 neue Stationen im Bereich der RUB, der Hochschule Bochum und in Querenburg werden.

Kooperation der Ruhr-Universität Bochum mit Metropolradruhr

Normalerweise haben die Studierenden der RUB sowieso die Möglichkeit über ihre VRR-Tickets vergünstigt mit dem Metropolradruhr zu fahren. Doch der AStA der RUB hat mit der Firma Nextbike, die für das Metropolradruhr verantwortlich ist, eine weitergehende Kooperation abgeschlossen:

Auf einer speziellen Partner-Seite wird man über das neue Angebot zwischen der RUB und Nextbike informiert:

Demnach haben die Studenten (und die Beschäftigten) bei jeder Fahrt mit einem Metropolradruhr bzw. einem Nextbike ((u.a. unter diesem Namen gibt es das gleiche System außerhalb des Ruhrgebietes)) 60 Minuten gratis für jede einzelne Fahrt. Sollte man länger fahren, muss man 50 Cent pro halbe Stunde (aber maximal 5,- Euro pro Tag) zahlen. Außerdem können bis zu vier Räder gleichzeitig auf einen Account ausgeliehen werden, davon ist aber immer nur eins vergünstigt.

Das ganze geschieht im Rahmen des Mobilitätsstrategie der Ruhr-Uni Bochum, die u.a. auf die verstärkte Nutzung von Fahrrädern für die Studierenden und die Beschäftigten setzt.

Bereits Metropolradruhr- oder Nextbike-Kunde?

Wer bereits Metropolradruhr oder Nextbike-Kunde ist, kann im Internet auf der Seite von Metropolradruhr in seinem Kundenkonto als Partner die „Ruhr-Universität Bochum“ auswählen und die eigene Uni-Mail-Adresse ((endend auf rub.de bzw. ruhr-uni-bochum.de)) hinterlegen. An diese Adresse wird dann ein Bestätigungslink gesendet, der durch Klicken aktiviert werden muss.

Neukunden

Die entsprechenden Kundenkarten können kostenlos im AStA Büro Referat Service, Mobilität, Wohnen abgeholt werden. Wer ein Smartphone hat, der braucht natürlich keine Kundenkarte, sondern kann das über das Web-Interface bzw. die App erledigen.
Außerdem muss man sich einmalig unter metropolradruhr.de/rub-registrierung anmelden. Dabei muss man dann die Vorgaben wie bei den Bestandskunden vorgeben.

Lob an die Ruhr-Universität Bochum

Mit dieser Kooperation hat die Ruhr-Universität Bochum ein attraktives Angebot geschaffen, welches beim Vollausbau aller Stationen auf dem RUB-Gelände und drumherum wirklich eine Bereicherung darstellt und sicherlich dazu beitragen wird, dass die Studierenden auf’s Rad umsteigen werden. Schon die Aufstellung der ersten Stationen und die Bestückung mit den jeweiligen Fahrrädern wurde mit großem Interesse dort aufgenommen und auch wenn die Kooperation zwischen Metropolradruhr und der RUB bzw. dem AStA offiziell erst in dieser Woche groß bekannt gegeben werden soll gibt es doch schon die ersten interessierten Teilnehmer.

Jetzt fehlt eigentlich nur noch eine nicht so breitmaschige Anbindung an die Bochumer Innenstadt – denn zwischen Schauspielhaus am südlichen Rand der Bochumer Innenstadt bis hin zur Ruhr-Universität Bochum gibt es keine einzige Metropolradruhr-Station – und das wo da zwischen auch viele Menschen wohnen und auch arbeiten. Gerade zur Verzahnung mit dem ÖPNV und dem Weg zur Arbeit wäre es sinnvoll, wenn auch hier ein engmaschigeres Netz von Metropolradruhr gezogen wird.


4 Kommentare »

RSS feed for comments on this post. TrackBack URI.

    Es gab einen kritischen Fehler auf deiner Website.

    Erfahre mehr über die Fehlerbehebung in WordPress.