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Jens Matheuszik — 24. Januar 2013, 08:23 Uhr

Horst Röper: Westfälische Rundschau (WR)-Redaktionen wohl nicht zu retten / Journalismus sei kein erstrebenswerter Beruf mehr


Gestern fand im Dortmunder Erich-Brost-Haus (!) an der TU Dortmund die Veranstaltung Zeitungslandschaft NRW im Wandel statt.

Ursprünglich wurde diese Veranstaltung bereits vor Monaten geplant, doch die aktuellen Ereignisse (das de facto-Aus für die Westfälische Rundschau (WR), da deren Redaktionen geschlossen werden sollen und nur noch eine „Zombie-Zeitung“ übrig bleiben soll) sorgten natürlich für eine Verschiebung des Themenschwerpunktes aufgrund der aktuellen Brisanz.

So referierte der Zeitungskenner Prof. Horst Röper1 zwar anfangs wie auch ursprünglich geplant über die Besonderheiten des Zeitungsmarktes in Deutschland und vor allem in Nordrhein-Westfalen, aber natürlich waren die Übergänge zur WAZ-Mediengruppe, zur Westfälischen Rundschau (WR) mehr als fließend und vor allem bei den Wortbeiträgen aus dem nicht so ganz rein studentischem Publikum ging es primär um die Zukunft der WR:

Hier machte Prof. Röper jedoch klar, dass er zwar die Entscheidung der WAZ-Mediengruppe so nicht erwartet hätte (stattdessen vermutete er, dass vielleicht einzelne unrentable Ausgaben geschlossen werden, aber nicht die gesamten Redaktionen), aber auch nicht glaubt, dass die WAZ-Mediengruppe das ganze noch einmal überdenkt. In anderen Worten: Prof. Horst Röper glaubt, dass die Schließung Westfälische Rundschau-Redaktionen nicht aufgehalten werden kann! Stefan Laurin von den Ruhrbaronen hat die entsprechenden Live-Tweets dazu direkt aufgegriffen und thematisiert:
Zeitungsforscher sieht keine Chance für den Erhalt der WR.

Ernüchternd war auch die Antwort von Prof. Röper auf die Frage, ob er denn heutzutage noch das Berufsbild Journalismus empfehlen würde. Hier sah man schon fast die persönliche Resignation, denn er erklärte, dass er allen die ihn fragen würde (ob nun junge Leute, die sich beruflich noch entscheiden müssen oder aber deren Eltern) davon abraten würde, da die Entwicklungen nicht gut seien. Siehe auch:
Zeitungsforscher Horst Röper: „Journalismus ist nicht mehr erstrebenswert“.

Die Lösung zur eigentlichen Fragestellung des Abends (und um auf das Thema der Veranstaltung zu kommen), wie man es schaffen könne, Vielfalt zu garantieren, gebe es derzeit noch nicht wirklich. Prof. Röper zufolge gibt es zwar auf dem überregionalen Markt keine Probleme mit der Meinungsvielfalt, aber wenn man das ganze auf den lokalen Bereich herunterbrechen würde, würde man erkennen, dass es hier ohne die klassische Tageszeitung nicht gehen würde. Alternative Finanzierungsmodelle für Journalismus wie z.B. eine Art öffentlich-rechtlicher Journalismus würden jedoch auf lokaler Ebene nicht funktionieren, sondern nur auf den übergeordneten Ebenen – und genau dort gibt es noch die Vielfalt und öffentlich-rechtliche Marktakteure dort wären aus wirtschaftspolitischen Gründen dort eher nicht erwünscht. Erstens weil sie nicht nötig sind und zweitens weil sie die etablierten Akteure einschränken würden.

Für den lokalen Bereich gäbe es jedoch eine Hoffnung – das Internet. Die „Vielfaltsreserve“ dort würde es sicherlich ermöglichen, dass mehr journalistische Angebote entstehen könnten. Bisher würde es bereits (oder erst – kommt ja auf den Standpunkt an) knapp über 60 Angebote lokaljournalistischer Art aus NRW im Internet geben (bei knapp 400 Städten und Gemeinden in NRW), hier sieht Prof. Röper großes Potential.

Tweets direkt von der/zur gestrigen Veranstaltung

Nachfolgend sind die Twitter-Beiträge (und weitere Links) zur gestrigen Veranstaltung via Storify aggregiert:

Zeitungslandschaft NRW im Wandel

Schon lange geplant war diese Veranstaltung im Dortmunder Erich-Brost-Haus. Die Ereignisse der vergangenen Wochen (geplante Schließung aller Redaktionen der Westfälischen Rundschau (WR) durch die WAZ-Mediengruppe) dominierten dann jedoch den gestrigen Abend.

Storified by Pottblog· Wed, Jan 23 2013 22:59:14

Zeitungslandschaft NRW im Wandel: Bestandsaufnahme … – Pottblogvor 18 Stunden … Das die Zeitungslandschaft in Nordrhein-Westfalen im Wandel ist wird niemand bestreiten wollen. Jüngstes Zeichen ist…
Nachfolgend die von mir via @PottblogLive geschriebenen Tweets aus der Veranstaltung – außerdem auch weitere Tweets, insbesondere von @buelend (Newsroom), der ebenfalls vor Ort war.
Jetzt an der TU Dortmund zum Thema Zeitungslandschaft NRW im Wandel http://hinwe.is/52u #WRPottblog Live
Eigentlich begann die Veranstaltung offiziell um 17:00 Uhr aber netterweise ließ man sich etwas Zeit und kam damit unter anderem mir entgegen, denn dank Stau auf der A40 war ich nicht so pünktlich wie gewünscht.
Wie entwickelt sich Zeitung in NRW? Zur Stunde spricht Horst Röper vom Formatt-Institut an der Uni Dortmund. Bin vor Ort. #WRBülend Ürük
Ursprünglich wurde die Veranstaltung anders geplant… #wrPottblog Live
Dem Moderator (von dju? ver.di? DJV?) zufolge war die studentische Veranstaltung schon vor Monaten geplant und aufgrund der aktuellen Ereignisse würde sich der Fokus etwas ändern.
Laut Sprecher #dju #verdi wollen auch Frank Fligge und Malte Hinz zur Diskussion kommen, wenn sie es schaffen. #WrBülend Ürük
Übrigens kamen – wenn ich das richtig sehe – weder Frank Fligge noch Malte Hinz noch.
Röper: In NRW gibt es immer mehr Monopolgebiete. Trend wird verstärkt. #WRBülend Ürük
Prof. Röper hält jetzt sein Eingangsreferat. #WRPottblog Live
Röper skizziert die Hintergründe der Zeitungskrise. Aktuelle seit 2001 aufgrund sinkender Werbeerlöse. Dennoch hohe Renditen. #WRPottblog Live
Jetzt sind wir aber gerade bei nach dem Krieg (Zeitungslizenzen durch US/GB/F) gelandet. Zeitungen wurden dann nicht reguliert. #WRPottblog Live
In den Folgejahrzehnten kam es dann zu den besonderen Ereignissen, die zur Bildung der WAZ-Mediengruppe führten. #WAZ #WRPottblog Live
Röper: Damals gab es auch – i.S. des Konkurrenzkampfes – gesplittete Preise, um kleinere Wettbewerber zu bedrängen. #WAZ #WRPottblog Live
Anfang der 70’er Jahre neues Kartellrecht, was solche Übernahmen geschwächter Wettbewerber vor Ort erschwerte. #WAZ #WRPottblog Live
Röper: Zeitungsvielfalt wird von allen gefordert – politisch aber nicht umgesetzt. #WAZ #WRPottblog Live
Der Staat hält sich hier etwas zurück – u.a. aus Gründen der NS-Vergangenheit. #WAZ #WRPottblog Live
Monopolzeitungen rot gefärbt: Links 1981, rechts 2010 http://hinwe.is/52u #WAZ #WR http://pic.twitter.com/2RwFwsbqPottblog Live
Röper: Meinungsvielfalt heißt nicht Zeitungsvielfalt #WAZ #WRPottblog Live
Röper habe übrigens nicht verstanden, warum auch in Spitzenzeiten Zeitungen reduzierte MwSt. zahlen mussten. #WAZ #WRPottblog Live
Röper: Kein anderes Medium kann die Tageszeitung ersetzen. Auch nicht der ö-r Rundfunk – selbst in @NRWpunktDE mit dem @WDR nicht #WAZ #WRPottblog Live
Lokalfunk kann auch nicht das Medium Tageszeitung ersetzen. Außerhalb NRW sogar oft nur landesweit organisiert. #WAZ #WRPottblog Live
Einzige vergleichbare Ausstattung Lokalredaktionen zur Tageszeitung wären die Anzeigenblätter #WAZ #WRPottblog Live
Vorher nicht angekündigt (wie Malte Hinz und Frank Fligge von der WAZ-Mediengruppe), aber dennoch ab jetzt da – Helmut Dahlmann, der Vorsitzende des DJV in NRW:
Hallo Herr Dahlmann vom @DJV_NRW – war wahrscheinlich auch im Stau. 😉 #WAZ #WRPottblog Live
Röper: Die einzige Hoffnung – als Alternative – stellt für ihn das Internet da. Die sogenannte „Vielfaltsreserve“. Aha! :) #WAZ #WRPottblog Live
Aber Hoffnung, dass sich kleinere Unternehmen im Internet breit machen, trug bisher nicht. #WAZ #WRPottblog Live
Im letzten Jahr gab es in ganz @NRWpunktDE 63 „lokaljournalistische Internet-Portale“. Röper: „viel zu wenig“. Welche eigentlich? #WAZ #WRPottblog Live
Aber derzeit sind noch die lokalen Zeitungsredaktionen unverzichtbar. In Sachen Internet habe Röper aber noch Hoffnung. #WAZ #WRPottblog Live
Tageszeitungen besitzen laut Röper Leitbildfunktion für andere Medien wie Hörfunk und Fernsehen. #WAZ #WRPottblog Live
Röper: Nur 63 lokaljournalistisch geprägte Internetportale in NRW. Dennoch ist Internet weiterhin Vielfaltsreserve. Hoffnung. #WRBülend Ürük
Röper erläutert das Schaubild. Deutlich mehr Büros/Redaktionen von Tageszeitungen als anderer Medien und deutlich mehr MA #WAZ #WRPottblog Live
Laut BDZV gab es 2000 15.000 Redakteure/Volontäre, wenige Jahre später nur noch 13.000. #WAZ #WRPottblog Live
Röper: Berufsaussichten im Journalismus alles andere als freundlich. #WRBülend Ürük
Jetzt erklärt Röper die Vorteile von Monopolen. Eigentlich selbsterklärend. #WAZ #WRPottblog Live
Röper: Mit dem Ausscheiden eines Marktteilnehmers gehen auch beim lokalen Konkurrenten Stellen verloren. Beispiel: Kreis Soest #WAZ #WRPottblog Live
Überraschenderweise habe man aber in der Untersuchung festgestellt, dass die lokale Berichterstattung zugenommen habe. #WAZ #WRPottblog Live
Röper: Zieht sich Wettbewerber zurück, braucht auch Monopolist weniger Mitarbeiter. #WRBülend Ürük
Röper sagt, dass man überregional keine Probleme bei der Meinungsvielfalt habe. Aber vor Ort. Die Politik müsse mehr agieren. #WAZ #WRPottblog Live
Röper: Das muss aber nicht heißen „Verlagsförderung“. Er wünscht sich Investitionen in Journalismus #WAZ #WRPottblog Live
Röper verweist auf 1. Schritt von @NRWpunktDE mit der Stiftung für Vielfalt und Partizipation. Da war doch was mit der TU Dortmund? 😉 #WRPottblog Live
Dazu ein kritischer Blogbeitrag der Ruhrbarone, die die Idee der Stiftung nicht so gut finden (um es mal harmlos auszudrücken):
Medien: Pöttker, Eumann und die Unabhängigkeit | Ruhrbarone11. Jan. 2013 … Marc Jan Eumann Schon jetzt zeigt sich, welche Gefahren von der vom Land … Seither haben wir eine Initiative an der…
Röper befürchtet, dass es zukünftig noch schlechter werden könnte auf dem regionalen Markt (in Bereich der lokalen Zeitungen). #WAZ #WRPottblog Live
Zur Konzentration auf dem Zeitungsmarkt müsse man aber berücksichtigen, dass Köln bspw. eine besondere Situation hat. #WAZ #WRPottblog Live
Jetzt wird erstmal (erfolgreich!) versucht Licht anzumachen. #WAZ #WRPottblog Live
Laut dem Moderator zeigt die @SZ wie es online geht, die WAZ-Mediengruppe @DerWesten hätte da aber nichts gelernt. #WAZ #WRPottblog Live
Röper: Viele Online-Portale werden nach dem Prinzip der Selbstausbeutung betrieben. Wegen der Kostenlos-Mentalität. #WAZ #WRPottblog Live
Röper: Nur mit Werbung lässt sich Journalismus nicht verdienen. Die großen Abkassierer sind „die Googles & Co.“, also SuMas. #WAZ #WRPottblog Live
Persönlich bin ich ja froh, dass dieser Diskussionsaspekt („die Googles & Co.“) nicht zu absurden Forderungen in Sachen Leistungsschutzrecht gipfelten…
Laut Röper verdienen online mit Journalismus nur wenige: @SPIEGELONLINE und @SZ (aber ohne Berücksichtigung Anlaufverluste) #WAZ #WRPottblog Live
Die Verlage haben vieles versäumt im Internet. #WAZ #WRPottblog Live
Röper erklärt mgl. Zielsetzung der @nrwpunktde Stiftung. Sei aber noch nichts sicher. Gehört @ruhrbarone? 😉 http://hinwe.is/52u #WR #WAZPottblog Live
Röper erklärt pol. Diskussionen zur Stiftung. Hält Oppositionsvorwurf von @CDUNRW_de und @fdp_nrw wg. fehlender Staatsferne für falsch. #WRPottblog Live
Röper zufolge wäre Staatsferne sicherlich möglich – wie bei @DasErste_de @WDR @ZDF & Co. Kein Kommentar. http://hinwe.is/52u #WR #WAZPottblog Live
Röper bringt Beteiligung an Rundfunkgebühr für Journalismus ins Gespräch. Ggf. über Gelder der Landesmedienanstalten. #WR #WAZPottblog Live
Ein Beispiel aus Stuttgart – namens Kontext – wird als mögliches Gegenbeispiel aus dem Publikum genannt. http://hinwe.is/52u #WR #WAZPottblog Live
Hier dann jetzt der Link zur Kontext-Wochenzeitung:
Kontext:Wochenzeitung: TitelseiteKontext:Wochenzeitung, Stuttgart, Baden-Württemberg. … Von Schwäbisch Hall nach Stuttgart mit dem Zug – ein Abenteuer. Das Tagebuch d…
Röper zufolge sind die Erfahrungen mit solchen Modellen gescheitert (Stichwort: Alternativpresse früher) http://hinwe.is/52u #WR #WAZPottblog Live
Röper hofft, dass Gesellschaft viel stärker merkt, was passiert wenn eine Zeitung schließt. Die Debatte sei bisher nie geführt worden. #WRPottblog Live
Röper meint, man müsse sich mal fragen, was die Medienvielfalt einem wert wäre. http://hinwe.is/52u #WR #WAZPottblog Live
Er würde gerne mehr Stiftungsmodelle aus der Wirtschaft sehen wie in den USA. http://hinwe.is/52u #WR #WAZPottblog Live
Röper: Was ist uns Medienvielfalt heute wert? Wunsch nach Stiftungen der Wirtschaft für Medien. #WRBülend Ürük
Frage aus dem Publikum, ob @NRWpunktDE Stiftung nicht die 63 lokalen Portale unterstützen könne. Laut Röper wäre das der Plan. #WR #WAZPottblog Live
Röper zufolge könne die Stiftung jedoch nicht eine komplette Tageszeitung retten. Da wären ganz andere Summen notwendig. #WR #WAZPottblog Live
Röper sieht keine Chance für eine Aufrechterhaltung der #WR Redaktionen. Die #WAZ lebte schon jahrzehntelang mit schlechtem Ruf und Image.Pottblog Live
Bitter. Röper: Sehe für #WR keine Chance mehr.Bülend Ürük
Röper zufolge haben Verlage in der Vergangenheit manche notwendigen Schnitte nicht durchgeführt (defizitäre Ausgaben einstellen). #WR #WAZPottblog Live
Stefan Laurin von den Ruhrbaronen hat den Live-Ticker via @PottblogLive mitgelesen, wie man am nachfolgenden Tweet und dem damit verbundenen Beitrag sehen kann:
Zeitungsforscher sieht keine Chance für den Erhalt der WR http://bit.ly/VjSQatruhrbarone
Zeitungsforscher sieht keine Chance für den Erhalt der WR …Horst Röper, Deutschland wohl bekanntester Zeitungsforscher und Leiter des Dortmunder Formatt-Institutes, sieht keine Chance für eine A…
Im Publikum wundert man sich über die 63 regionalen Angebote und fragt nach Details. http://hinwe.is/52u #WR #WAZPottblog Live
Röper zufolge seien das kleine Ich-AGs, wo sich Leute selbständig gemacht haben. http://hinwe.is/52u #WR #WAZPottblog Live
Man findet dort Internet-Pioniere, Journalisten und auch Werbeleute. http://hinwe.is/52u #WR #WAZPottblog Live
Laut Röper wurden auch einzelne Blogs in die Studie einbezogen. http://hinwe.is/52u #WR #WAZPottblog Live
Die Blogs mussten täglich was neues bringen und lokale Themen aufweisen. http://hinwe.is/52u #WR #WAZPottblog Live
Aus dem Publikum (jemand von DGB) stellt sich die Frage, ob man ö-r Journalismus benötigen würde. http://hinwe.is/52u #WR #WAZPottblog Live
Röper kann sich @NRWpunktDE das Modell einer öffentlich-rechtlichen Zeitung nicht vorstellen. http://hinwe.is/52u #WR #WAZPottblog Live
Schön: Der @buelend von @newsroom_news tickert neben @PottblogLive auch! http://hinwe.is/52u #WR #WAZPottblog
Röper: öffentlich-rechtliche Zeitung im Lokalen kann nicht gut gehen. Überregional aber ja. #WRBülend Ürük
Für lokaljournalistische Angebote gibt es laut Röper nur eine Möglichkeit: das Internet. http://hinwe.is/52u #WR #WAZPottblog Live
Blick in den Saal im Erich-Brost-Haus. Diskussion mit Horst Röper. Hatte mit mehr Interesse gerechnet. #WR http://pic.twitter.com/c7qYzCaCBülend Ürük
Huch, ich habe was gesagt. Das ich die Online-Modelle von vielen Verlagen (bspw. @FAZ_NET) unattraktiv halte. Ein Artikel 2,- Euro. :( #WRPottblog Live
Röper: Das was die WAZ-Mediengruppe @DerWesten da mit der #WR gemacht habe, sei bisher ein Unikum. http://hinwe.is/52u #WR #WAZPottblog Live
Laut Röper haben klassische „Zweitzeitungen“ wir die #WR es schwieriger im Markt. http://hinwe.is/52u #WR #WAZPottblog Live
Laut dem Moderator wurden von der WAZ-Mediengruppe bei interner Verrechnung der #WR Kosten doppelt so hoch berechnet (ggü. #WP & Co.). #WAZPottblog Live
Jetzt fragt @buelend von @newsroom_news was den Prof. Röper: Würden Sie jungen Leuten noch empfehlen Journalist zu werden? #WR #WAZPottblog Live
Aus Sicht der Journalisten ist die Situation bisher so schlecht wie noch nie. http://hinwe.is/52u #WR #WAZPottblog Live
Röper verweist auf aktuellen Standort (Erich-Brost-Haus) und meint, wenn dieser noch leben würde, würde es die #WR Diskussion nicht geben.Pottblog Live
Röper rät allen Jugendlichen und deren Eltern vom Beruf Journalismus ab. http://hinwe.is/52u #WR #WAZPottblog Live
Wieder zur #WR – Röper hält es für Selbstverständlichkeit, dass neue Stellen durch ehem. Rundschau-MA besetzt werden. #WR #WAZPottblog Live
Röper: „Wir werden im WAZ-Konzern nicht nur die Schließung der Rundschau-Redaktionen erleben.“ Oha… http://hinwe.is/52u #WR #WAZPottblog Live
TV-Tipp: Heute abend wird es (23:20 Uhr?) beim #NDR @ZappMM um die Westfälische Rundschau #WR gehen.Pottblog Live
Aus dem Publikum wird gefragt, ob Guerilla-Taktik (die #WAZ abbestellen und #WR abonnieren) helfen würde… http://hinwe.is/52u #WR #WAZPottblog Live
Diskutantin schlägt Guerilla-Aktion vor. Sie liest schon am Abend das Internet. #WRBülend Ürük
Röper zufolge spare die #WAZ durch #WR Pläne enorm, die „Taschenrechner in E“ würden erst dann was merken, wenn Rechnung nicht mehr aufgehtPottblog Live
Als Röper von den fehlenden Zukunftsaussichten für Journalisten sprach, widersprach jemand vom @WDR http://hinwe.is/52u #WR #WAZPottblog Live
Es wird überlegt, wie man Leser der #WR erreichen kann um darüber zu informieren, was die #WAZ Mediengruppe macht. http://hinwe.is/52uPottblog Live
WAS erlauben WAZ? Rundschau retten! http://hinwe.is/52u #WAZ #WR http://pic.twitter.com/Y9czVZlcPottblog Live
Das Flugblatt zur Schließung der #WR Redaktionen http://hinwe.is/52u #WAZ http://pic.twitter.com/PUCkekKsPottblog Live
Übrigens: Die Veranstaltung ist inzwischen zu Ende. Mehr demnächst im Pottblog und auch schon jetzt bei @ruhrbarone 😉 #WR #WAZPottblog Live
Zeitungsforscher Horst Röper: "#Journalismus ist nicht mehr erstrebenswert" http://nsrm.de/-/tk #WR #WAZBülend Ürük

  1. ursprünglich hatte ich Horst Röper einem Professorentitel zugesprochen, den er jedoch nicht hat – aus Transparenzgründen habe ich daher das hier jeweils durchgestrichen []

3 Kommentare »

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  1. (1) Pingback by Der Ruhrpilot | Ruhrbarone @ 24. Januar 2013, 08:43 Uhr

    […] Medien: Konferenz Zeitungslandschaft im Wandel…Pottblog […]


  2. (2) Pingback by Neues aus dem Abfall, 25. Januar 2013 | Hendryk Schäfer @ 25. Januar 2013, 07:19 Uhr

    […] Prof. Röper: West­fä­li­sche Rund­schau (WR)-Redaktionen wohl nicht zu ret­ten / Jour­na­li… – Pottblog-Jens wie stets in Meis­ter­schafts­form, wenn es um Live­be­richt­er­stat­tung geht. […]


  3. (3) Pingback by Werdet Journalisten (und vergesst Röper)! - JakBlog @ 26. Januar 2013, 13:53 Uhr

    […] Medienprofessor, sagte, er würde jedem dringend davon abraten, heutzutage noch Journalist zu werden. Da hatte ich gerade von der Enteierung der “Westfälischen Rundschau” gelesen, mit […]


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