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Jens Matheuszik (unterwegs) — 13. Dezember 2012, 13:24 Uhr

Ab heute im Kino: Lola gegen den Rest der Welt (Beziehungskomödie)


In Lola gegen den Rest der Welt1 handelt von der 29-jährigen Lola (dargestellt von der irgendwie älter wirkenden Greta Gerwig), für die es eigentlich gerade perfekt laufen müsste:

Kurz vor ihrer Promovierung macht ihr langjähriger Freund Luke (Joel Kinnaman) einen Hochzeitsantrag, den sie mit voller Begeisterung annimmt – so dass sie sich jetzt auch noch um die Hochzeitsplanung und all die damit verbundenen Details beschäftigt. Die ganzen Wolkenträume Lolas zerplatzen jedoch kurzfristig, als Luke sie kurz vor der Hochzeit sitzen lässt – und als Zuschauer erfährt man (an dieser Stelle) noch nicht einmal warum.

Die bald 30-jährige Lola verzweifelt, resigniert und hat mit der Welt abgeschlossen… bis ihre Freunde versuchen ihr zu helfen. Ihre beste Freundin Alice mit Wort, ihr Freund Henry teilweise auch mit Tat – und zwischendurch funken auch noch ihre Eltern (Debra Winger und Bill Pullman) mit schlauen Hinweisen dazwischen.

Auch wenn Lola Versus (so der englische Titel) eher depressiv klingt ist das ganze doch eher eine Komödie – man braucht ja eine gewisse Grundlage zum lachen und die kann auch mal negativ sein.

Mein Fazit zu „Lola gegen den Rest der Welt“:

Puh. Der Film bietet ja einiges an Potential. Aber insgesamt wirkt er dann doch eher bemüht und einen Tick zu ausgeflippt um auch nur annähernd realistisch zu wirken. Und für Fantasy ist es dann doch nicht fantastisch genug. Das einzige was mir gefiel waren die Bilder aus New York und die Eltern von Lola, insbesondere ihr Vater, der von Bill Pullman sehr schön gespielt wird.

Um es wahrscheinlich (ich schreibe ja meinen Text eher) Achim vorweg zu nehmen: Der Film stört niemanden, es tut nicht weh ihn sich anzuschauen, eine Offenbarung ist er aber auch nicht – daher 5 von 10 Punkten.

Das Fazit von Achim dazu:

Ah ja … schräg ist wohl das Wort, welches diesen Film so in etwa beschreibt. Lange weiss man nicht wo er hin will, irgendwie weiss man es am Ende immer noch nicht. Ich fühle mich leicht an Juno erinnert, nur das Juno eine richtige Geschichte hatte und ein schöner Film war. Hier waren dann die Nebenrollen, besetzt mit Bill Pullman und Debra Winger die kleinen Highlights.

Damit bin ich am Ende doch noch bei 6 von 10 Punkten, weil ich schon die leichte Schrägheit des Filmes würdigen möchte. Besser als so 08/15-Mainstream-Romantic-Comedies allemal. Eine Empfehlung bestimmt nicht, aber wenn er läuft kann man dem Film ruhig eine Chance geben.

Trailer zu „Lola gegen den Rest der Welt“:

„Lola gegen den Rest der Welt“ im Podcast Schneakers

In der zweiten Ausgabe des neuen Podcasts Schneakers, dem kinofil.me-Podcasts, werden wir auch über diesen Film sprechen.

Die zweite Ausgabe von Schneakers wird kommende Woche aufgenommen – und wird auch noch den einen oder anderen Film thematisieren2.

Wer den Schneakers unter @schneakers bei Twitter folgt, sollte auch immer auf dem Laufenden sein!

  1. beim Schreiben dieser Zeilen führte der Link nur auf die Seite des Verleihers []
  2. vermutlich weitere Filme die bald starten oder gerade erst gestartet sind []

2 Kommentare »

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  2. (2) Pingback by Ab heute im Kino: End of Watch – Gewaltiges Polizeidrama » Pottblog @ 20. Dezember 2012, 14:39 Uhr

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