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Jens Matheuszik — 1. November 2012, 12:28 Uhr

Reaktionen von Borussia Dortmund (BVB)-Anhängern auf DFL-Papier „Sicheres Stadionerlebnis“ // Diskussion in Berlin heute dazu


Unter dem Schlagwort Sicheres Stadionerlebnis ((die Langfassung „Informationen und Diskussion über weitere Schritte zur Umsetzung der Ergebnisse der Sicherheitskonferenz in Berlin und der Innenministerkonferenz“ ist wirklich – lang…)) kursiert seit einiger Zeit ein Papier (bzw. PDF) durch die Lande (siehe auch den Ruhrbarone-Artikel „DFL-Papier “Sicheres Stadionerlebnis”: Freizeitpark Fußballstadion“), welches teilweise auf sehr scharfe Kritik stößt.

Inzwischen haben sich einige Vereine bereits zur Thematik geäußert und auch in Dortmund wurde von Vertretern des BVB mit Anhängern darüber diskutiert. Dazu gibt es jetzt eine Gemeinsame Stellungnahme zur Kommunikation zwischen BVB und einer Auswahl von Fans:

Die von den Gruppen/Magazinen Altkreis Lippstadt, Blackstars Werl, BVB Fanclub „GMDK09“, Desperados 99, Gib mich die Kirsche, Jubos Dortmund, Kultclub Dortmund, schwatzgelb.de, Supporters Lennetal, The Dudes, The Unity und Unser Ganzes Leben nur der BVB getragene Gemeinsame Stellungnahme ((hier bei „Gib‘ mich die Kirsche“, für die ich auch schreibe)) informiert, inwiefern der Verein Borussia Dortmund (der in dieser Diskussion übrigens eine interessante Doppelrolle hat, da ja der BVB-Präsident Dr. Reinhard Rauball auch gleichzeitig DFL-Präsident ist)) hier agierte.

Heute findet – wie man bei stern.de lesen kann – eine Debatte in Berlin auf Einladung des Zweitligisten 1. FC Union Berlin statt, wo Fanvertreter das ganze diskutieren. Sehr lesenswert ist auch das taz-Interview Stadionsicherheit im deutschen Fußball: „Der Rechtsstaat wird umgangen“, in dem Fanvertreter zu Wort kommen und die Befürchtung äußern, dass die DFL nur noch den klinisch reinen Fußball, der gut zu vermarkten ist, wünscht.

Dort wird auch der Aktionismus von manchen Politikern kritisiert, die ja in jedem Fußballspiel einen potentiellen Bürgerkriegsherd sehen, dem man beizukommen hat. Das davon nicht viel zu halten hat, kann man sehr schön bei den 11 Freunden lesen: Ex-DFB-Sicherheitschef Helmut Spahn über Gewalt im Fußball: »Da reden Personen, die keine Ahnung haben«. Im Interview äußert sich der ex-Sicherheitschef des DFB sehr pointiert zu der Thematik.


4 Kommentare »

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