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Achim Hepp, Jens Matheuszik, Christina Quast & Sonja Rümenapp — 15. Oktober 2012, 17:36 Uhr

Premium Rush – Rasante Räder-Raserei in New York startet am Donnerstag in den deutschen Kinos


Der Film Premium Rush (siehe auch den englischen Wikipedia-Eintrag) spielt mitten in New York City, wo sich Wilee (Joseph Gordon-Levitt) sein Geld lieber als Fahrradkurier verdient, als sich im Jurastudium auf ein Anzugträger-Dasein vorzubereiten.

Doch Wilee ist kein normaler Fahrradkurier, denn schon sein Fahrrad ist was ganz besonderes (ein Stück Metall, nur ein Gang, keine Bremsen) und so fährt er halsbrecherisch durch die Straßenschluchten von New York und riskiert sein Leben im „Kampf“ gegen Autofahrer, die ganz besonders schlimmen Taxis und die Fußgänger – und zum Teil gegen einen anderen Fahrer des gleichen Kurierdienstes, denn beide wollen etwas von der selben Frau.

Der Film beginnt mit einer Szene aus der Zukunft, wo Wilee verletzt auf der Straße liegt. Wie es dazu kam erzählt der Film:

Kurz vor Feierabend bekam Wilee noch einen eiligen Auftrag – von seiner alten Universität sollte er eine eilige („Premium Rush“) Lieferung nach Chinatown bringen. Doch noch bevor er sich auf den Weg gen Chinatown machte, versuchte ein zwielichtiger Kerl, der sich als Sicherheitsbeauftragter der Universität ausgibt, ihm die Sendung wieder abzunehmen. Etwas, wo sich Wilee nicht drauf einlassen will – er haut ab, um die Sendung ordnungsgemäß zuzustellen und wundert sich dann über den Verfolgungseifer des Sicherheitsbeauftragten.

Auch wenn Wilee sich nicht immer an Recht und Gesetz hält (insbesondere in Bezug auf die Straßenverkehrsregeln!), will er den Sicherheitsbeauftragten bei der Polizei melden – doch ganz überrascht muss er, bevor er die Anzeige aufgeben kann, feststellen, dass sein Verfolger selber Polizist ist.

Gejagt von dem obskuren Polizisten, einem Fahrradpolizisten der sich nicht vorführen lassen will und im Konkurrenzkampf mit einem Mitfahrer des gleichen Kurierdienstes versucht er den eigentlichen Auftrag zu erfüllen, vor allem nachdem er die Hintergründe dazu erfahren hat – und vor allem, warum er den Auftrag dazu bekommen hat.

Mein Fazit zu „Premium Rush“:

„Premium Rush“ ist gut besetzt – neben der Hauptrolle, die von Jospeh Gordon-Levitt („Inception“ und zuletzt The Dark Knight und Looper) verkörpert wird, spielen in dem Film von David Koepp („Mission: Impossible“, „Panic Room“, „Spider-Man“) noch Dania Ramirez, Jamie Chung und Michael Shannon mit.

Doch der eigentliche Star sind die rasenden Radrennen-Szenen des Films, wo sich die Biker durch die Straßen von New York durch den Verkehr kämpfen und immer wieder aufpassen müssen, dass sie nicht überfahren werden. Bei nicht wenigen Szenen wird es einem auch schon als Zuschauer mehr als mulmig und man fragt sich, wie man das ohne Blessuren drehen konnte.

Das dazu die Story (von der aus guten Gründen im eigentlichen Text nicht viel steht) auch noch einigermaßen stimmig ist und zu den actionreichen Filmsequenzen passt, veredelt das ganze. Sehr schön sind auch die imaginären Szenen, in denen sich Wilee ausmalt, was passiert, wenn er jetzt an einer bestimmten Stelle (bevorzugt Kreuzungen mit viel Verkehr) dahin oder dorthin fährt.

Ebenfalls schön fand ich, dass man bei manchen Szenen deren Handlungsorte anhand von schön eingeblendeten dreidimensionalen Karten gut erkennen konnte. Auch der quasi dokumentarische Charakter des Filmes (mit der Einblendung der Uhrzeiten) gefiel mir gut.

Insgesamt gesehen finde ich, dass das ein guter Popcorn-Film ist, der den Adrenalinrausch auf dem Rad gut darstellt. Man muss nicht viel über die Story nachdenken, da sie plausibel genug ist, um sich nicht ständig zu überlegen, was das schon wieder für ein Unsinn sein könnte. Doch primär lebt der Film von den rasanten Bildern und das hat der Film wirklich gut drauf.

Daher gebe ich 7 von 10 Punkten!

Das Fazit von Achim dazu:

Wahrscheinlich hat der Trailer mehr versprochen, als dann eingehalten wurde. Ich kann es aber nichts sagen, da ich vorher keinen Trailer von diesem Film gesehen hatte.

Im Endeffekt tue ich mich hier echt schwer. Geschenkt das die Story relativ fade ist und auch so einige Lücken aufweist, wenn es denn dann durch Action aufgefangen würde. Die ist zwar stellenweise auch ganz dufte inszeniert (auch mit tollen Effekten), aber nach der Hälfte Stunde wiederholt es sich dann doch schon etwas. Hier wäre dann, wie gesagt, eine interessante bzw. tiefere Story angebracht gewesen. Die Thematik an sich mit Fahrradkurieren aufzugreifen ist eine feine Idee, die Besetzung ist gut bis sehr gut und hätte auch mehr gekonnt … bestimmt.
Aber so bleibt der Film ein normaler Popcorn-Film für Zwischendurch und bekommt 6 von 10 Punkten. Selbst mit etwas mehr Story hätte es aber auch nicht zu mehr als 7 von 10 Punkten gereicht, denn für mehr reicht es bei der Thematik einfach nicht.

Das Fazit von Sonja dazu:

Vorweg muss ich sagen, dass ich eigentlich kein großer Freund von Action-Speed-Filmen bin. Diese zumeist mit Autos bestückten Filme langweilen mich häufig nach einiger Zeit, weil sie mit unrealistischen Szenen oder/und einer sehr dürftigen Handlung ausgestattet sind. Daher war meine Erwartungshaltung bei diesem Film, der die Action noch dazu mit Fahrrädern abdeckt, auch nicht sonderlich hoch.
Das habe ich dann aber vollkommen revidieren müssen.

Die Besetzung ist richtig gut und passt völlig. Für Liebhaber beider Geschlechter gibt es was zu gucken und da braucht es noch nicht einmal eine Bettszene für.
Irgendwelche komischen Explosionen oder Megastunts braucht dieser Film auch nicht, allein diese Vorstellungen “was wäre wenn ich dort herfahre” sind spannend genug. Gerade dadurch, dass dieser Film das Tempo aus Fahrrädern bezieht ist er teilweise atemberaubend schnell! Es ist ja eine ganz andere Wahrnehmung als aus einem geschlossenen Auto.

Die Handlung ist auch super durchdacht und hat keine Lücken oder unrealistischen Anteile. Und zu guter Letzt habe ich auch noch richtig oft gelacht und es gab auch einige philosophische Ansätze.

Atemlos aus einem Action-Speed-Film zu kommen, bei dem ich Spaß hatte und noch über etwas nachdenken kann ist mir schon 8 von 10 Punkten wert.

Trailer zu „Premium Rush“:


Hinweis: Der Trailer stammt aus Österreich, deswegen steht da als Premierendatum der 16. November 2012.

„Premium Rush“-Promovideo „Keine Bremsen“:

„Premium Rush“-Promovideo „Kurier“:

„Premium Rush“-Promovideo „Verfolgungsjagd“:


1 Kommentar »

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  1. (1) Pingback by Der Ruhrpilot | Ruhrbarone @ 16. Oktober 2012, 08:34 Uhr

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