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Jens Matheuszik — 3. Juli 2012, 16:14 Uhr

Tana-Schanzara-Denkmal in Bochum enthüllt – noch auf dem Hans-Schalla-Platz, bald dann auch auf „ihrem“ eigenen Tana-Schanzara-Platz (Aktualisierung: Video der Enthüllung)


Tana Schanzara-Denkmal (mit Anselm Weber und Friedhelm Lueg)Ende 2008 verstarb die beliebte Theaterschauspielerin Tana Schanzara, die auch über das Ruhrgebiet hinaus durch zwar nicht so viele, aber dafür so umso einprägsamere, Filmrollen bekannt geworden ist.

Ungefähr anderthalb Jahre später würdigte die Stadt Bochum die lange Zeit am Schauspielhaus Bochum aktive Darstellerin mit dem eigenen Tana-Schanzara-Platz.

Dieser Platz, der ursprünglich nach der Zeche Westfalen benannt war, liegt an der Kreuzung Königsallee/Oskar-Hoffmann-Straße und damit direkt gegenüber dem Schauspielhaus Bochum, wo Tana Schanzara lange Zeit wirkte ((und neben deren alten Oldtimer ich früher oft im Parkhaus am Schauspielhaus parkte)):

Dahingehend wurde oft kritisiert, dass nur ein einfaches Straßenschild an die Ruhrpott-Duse erinnern würde, wobei das auch ein Problem des Bochumer Haushaltes war, da man schlicht und ergreifend kaum Gelder zur Verfügung hatte.

So nahmen einige Anhänger das ganze selbst in die Hand und ließen sich auch von Rückschlägen nicht beirren (siehe dazu diverse Pottblog-Beiträge: I, II, III, IV und V). 

Enthüllung des Tana-Schanzara-Denkmals

 

Anselm Weber, Tana Schanzara, Friedhelm Lueg, Jürgen Boebers-Süßmann, Heidi Bösel

Doch heute war es dann endlich so weit – nachdem eine große Spendenkampagne anlief, bei der zahlreiche Unternehmen (hier sei insbesondere die WAZ zu nennen, die das ganze auch publizistisch begleitete ((beispielsweise mit dem Artikel Bald kehrt Tana heim nach Bochum))) und Bürgerinnen und Bürger der Region Geld für ein Denkmal spendeten, konnte das Denkmal, welches vom Künstler Karl Ulrich Nuss gestaltet wurde, feierlich um 16:00 Uhr enthüllt werden. Auf dem Foto oben sieht man Anselm Weber (den Intendanten des Schauspielhauses), das Tana-Schanzara-Denkmal auf dem Bänksen, den Ehrenfelder Ratsvertreter Friedhelm Lueg, Jürgen Boebers-Süßmann von der WAZ und Heidi Bösel, die im Rahmen des Wettbewerbs die Idee für das Denkmal hatte).

Interessanterweise gibt es das Denkmal mit der sitzenden Tana jedoch noch nicht auf dem Tana-Schanzara-Platz, wo es unter dem Baum plaziert werden soll, sondern auf dem Theatervorplatz (dem Hans-Schalla-Platz).

Der Grund hierfür ist die (endlich!) geplante Bau- bzw. Sanierungsmaßnahme auf der Oskar-Hoffmann-Straße (siehe thomas-eiskirch.de und ruhrnachrichten.de).

Sobald das ganze abgeschlossen ist, wird das Tana-Denkmal umziehen.

Nachher gibt es noch weitere Fotos (die bisherigen kann man auch anklicken und das ganze etwas größer sehen) und ggf. auch ein Video von der Enthüllung selbst.

Bildergalerie von der Enthüllung des Tana-Schanzara-Denkmals

Die in diesem Beitrag verwendeten Bilder (und einige weitere) kann man sich auch noch in größer anschauen – entweder auf das Foto klicken oder aber das flickr set: Enthüllung Tana-Schanzara-Denkmal zu finden. Nachfolgend eine zufällige Auswahl:

Video von der Enthüllung des Tana-Schanzara-Denkmals

Nachfolgend ein Video von der Enthüllung des Denkmals, die gestern fast pünktlich um 16:00 Uhr stattfand:

PS: Inzwischen berichtet auch die WAZ.


2 Kommentare »

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