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Jens Matheuszik — 26. April 2012, 12:42 Uhr

„American Pie: Das Klassentreffen“: Schlüpfriger Abschluss der populären Filmreihe – für Fans empfehlenswert!


American Pie: Das Klassentreffen (Copyright: Universal Pictures International)Heute startet in den deutschen Kinos der Film American Pie: Das Klassentreffen und wie man es sich schon fast denken kann, ist es ein weiterer (letzter?) Film der American Pie-Filmreihe, die 1999 mit American Pie startete.

Um es gleich mal vorwegzunehmen:
Wer den 1999’er Film nicht kennt, braucht eigentlich weder hier weiterlesen noch den Film sich anschauen, denn ein gewisses „Vorwissen“ ist schon erforderlich, um den Film und die einzelnen Charaktere zu verstehen. Wobei es eigentlich auch schon ausreicht den eigentlichen Original-Film zu kennen und nicht unbedingt noch die geschätzten drölfsechzig Ableger.

13 Jahre nach dem Schulabschluss macht man sich auf zum großen Klassentreffen und die vier Freunde Jim, Oz, Kevin und Finch beschließen sich – um der alten Zeiten willen – schon etwas vorher zu treffen. Natürlich kommt auch wieder Stifler dazu und sorgt durch seine besondere Art für die eine oder andere problematische Situation. Natürlich sind jedoch die 13 Jahre an den meisten nicht spurlos vorbeigegangen (wobei interessanterweise man bei den meisten Schauspielern gar nicht glauben mag, dass das schon 13 Jahre her ist!), denn natürlich hat man sich in den vergangenen Jahren charakterlich, beruflich, gesellschaftlich usw. weiter entwickelt – außer Stifler natürlich. 😉

„American Pie: Das Klassentreffen“ wäre kein American Pie-Film, wenn es nicht immer wieder um irgendwelche schlüpfrigen und anzüglichen Dinge drehen würde und man wundert sich nicht, dass der Film in den USA ein R-Rating (siehe die Altersfreigaben bei Film und Fernsehen in den USA) erhalten hat (in Deutschland: FSK 12), denn es gibt an der einen oder anderen Stelle auch mal etwas mehr Haut zu sehen, wobei dies immer wieder direkt zur Geschichte gehört und insofern inhaltlich auch passt.

Zu einer Komödie was zu schreiben ist natürlich immer nicht so einfach, denn man will ja nicht die Gags vorab verraten (das machen die Trailer ja sowieso schon…), insofern will ich gar nicht mehr viel zur eigentlichen Story (die sowieso natürlich nur ein Vehikel für die ganzen Gags ist) schreiben.

Fazit zu „American Pie: Das Klassentreffen“:

Ich habe mich sehr amüsiert, was sicherlich auch daran lag, dass ich damals vor 12 Jahren schon in einem Kinosaal (ich glaube irgendwo in Berlin-Friedrichhain) saß und dort damals den ersten Film der Reihe sah und aus dem Lachen nicht wieder ‚rauskam.
Was mir jetzt an dem wohl letzten Film der Reihe besonders gut gefällt ist die Rückbesinnung auf den ersten Teil. Nicht nur, dass das Filmplakat quasi die 2012’er Variante des 1999’er Filmes darstellt (was man sehr gut in der englischsprachigen Wikipedia sieht: American Pie und American Reunion), auch der Film knüpft eigentlich überall an den „Klassiker“ an:
Seien es nun die Darsteller, wo anscheinend alle mehr oder weniger wichtigen Charaktere aus dem ersten Film auch hier wieder auftauchen, oder aber auch bestimmte inhaltliche Elemente und Phrasen („weißt Du noch damals, im Ferienlager…“), Randcharaktere (Stifler’s Mum).

Natürlich kann man von so einem Film nicht den cineastischen Hochgenuss erwarten, es ist auch kein Film der zum Denken und drüber nachdenken animiert – aber er unterhält auf eine gute Art und Weise und sorgt für Lacher.

Wobei das natürlich eine Geschmacksfrage ist – sprich: Wer „American Pie“ nicht mochte, der sollte auch das Klassentreffen meiden. Wer jedoch sich den ersten Film gerne angeschaut hat, der macht hier sicherlich nichts verkehrt.

Trailer zu „American Pie: Das Klassentreffen“:

Andere Berichte:

Die Fünf Filmfreunde haben im Beitrag American Pie: Warum ist ein Penis witzig? – Das Interview ein Interview mit den Regisseuren Jon Hurwitz und Hayden Schlossberg veröffentlicht.

Nachtrag (28.04.2012): Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (FAS) vom vergangenen Sonntag hatte einen hübschen Artikel über die Schauspieler und den bittersüßen Erfolg durch das Erstlingswerk der Reihe: Das bittersüße Aroma des Apfelkuchens. Außerdem hat inzwischen auch RP-Online einen Artikel veröffentlicht: Die Komödie „American Pie“ wird fortgesetzt: Sexklamotte ist sich für nichts zu fein.


1 Kommentar »

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  1. (1) Pingback by “Das Hochzeitsvideo” von Sönke Wortmann (ab heute im Kino): Deutsches Hangover? Eher nicht… » Pottblog @ 10. Mai 2012, 13:04 Uhr

    […] oder andere Mal eher vom subtilen hin in den brachialen Bereich, wo dann beispielsweise Filme wie American Pie – Das Klassentreffen doch authentischer wirken (und ich hätte nie gedacht, dass ich mal American Pie und […]


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