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Jens Matheuszik (unterwegs) — 11. April 2012, 13:00 Uhr

„Tempo-Fußball ist, wenn die Gegner des BVB den verlorenen Spielen nachweinen.“ – Evonik-Anzeige zum Spiel gegen FC Bayern München


Heute steht in der Bundesliga eigentlich „nur“ ein normaler (halber) Spieltag einer englischen Woche an und es werden noch diverse Anstöße in der laufenden Bundesliga-Saison 2011/2012 gepfiffen werden. Nichtsdestotrotz kulminiert sich derzeit ein Großteil der medialen Berichterstattung auf das heute stattfindende „Finale“ zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München. Natürlich ist es kein echtes Finale, wenn der BVB gewinnt, können die Bayern immer noch Meister werden und umgekehrt gilt dies natürlich auch – und bei Unentschieden ist vielleicht der FC Schalke 04 der lachende Dritte. Okay, zu unrealistisch wollen wir mal nicht sein…

Das man diese Partie des 30. Spieltages als Finale bezeichnet hat jedoch seinen Grund – denn wenn heute Borussia Dortmund (Platz 1) den FC Bayern München (knapp dahinter auf Platz 2) empfängt, könnte dies eine erste Vorentscheidung sein1.

Kein Wunder, dass sich nicht nur die Medien (und Blogs…) mit ihren Artikeln sich überschlagen, sondern auch die Fans in den sozialen Netzwerken2 und auch Unternehmen. So hat beispielsweise der BVB-Hauptsponsor Evonik endlich3 mal wieder eine der bekannten Anzeigen geschaltet, die sich auf die kommende Partie bezieht. Diese findet man im Extraheft der Dortmunder Ruhr Nachrichten und sieht wie folgt aus:

Tempo-Fußball ist, wenn die Gegner des BVB den verlorenen Spielen nachweinen.

Auch wenn ich zugeben muss, dass ich auch schon mal die eine oder andere Evonik-BVB-Anzeige schöner fand, gefällt sie mir doch recht gut. Sie gefällt mir natürlich umso mehr, wenn man nach dem Spiel als Anhänger von Borussia Dortmund wirklich die Fans vom FC Bayern München trösten muss. Doch ob das passiert, weiß ich nicht – denn ich hoffe zwar darauf, sehe aber die Bayern ein wenig als Favorit an. Oder wie BVB-Spieler Marcel Schmelzer im Interview mit der Kirsche sagte: „Bayern muss gewinnen, aber wir können gewinnen“.

Anzeige der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) mit Jürgen Klopp auf der Südtribüne im Westfalenstadion: Dahinter steckt immer ein kluger Kopf

Über Nico Lumma bin ich auf die Anzeige aufmerksam geworden (über den eingebundenen Tweet von ihm kann man auch das Bild in groß sich anschaueen):


Die FAZ hat ihre berühmte Werbekampagne Dahinter steckt immer ein kluger Kopf fortgesetzt und diesmal mit Borussia Dortmund-Trainer Jürgen Klopp, der mitten in der schwarz-gelben Wand (der Südtribüne) mit der aufgeschlagenen FAZ steht.
Weitere Details dazu gibt es bei Horizont, w&v und DerWesten.

Außerdem gibt es ein Making Of-Video zur FAZ-Kampagne mit Jürgen Klopp:

PS: Mein Tipp: Der BVB gewinnt knapp 3:2.

  1. muss aber nicht… []
  2. die Ruhr Nachrichten sammeln übrigens Reaktionen bei Twitter & Facebook zum Spiel Borussia Dortmund vs. FC Bayern München []
  3. nach gefühlten 6 Monaten []

2 Kommentare »

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  1. (1) Pingback by BVB-Werbung von Evonik: Laut Maya-Prophezeiung geht 2012 die Welt unter. Aber nur in München. » Pottblog @ 23. April 2012, 11:51 Uhr

    […] gab es da beispielsweise die Anzeige mit dem Motiv Tempo-Fußball ist, wenn die Gegner des BVB den verlorenen Spielen nachweinen. Netterweise hatte der schwarz-gelbe Tempo-Fußball auch einen derartigen Erfolg, dass […]


  2. (2) Pingback by “Kopf hoch, liebe Bayern: Der FC Chelsea ist nicht Dortmund.” Evonik recyclet Werbung zum DFB-Pokalsieg » Pottblog @ 14. Mai 2012, 11:08 Uhr

    […] lautete der Text der Anzeige aber etwas anders, wie man im folgenden Pottblog-Artikel sehen kann: “Tempo-Fußball ist, wenn die Gegner des BVB den verlorenen Spielen nachweinen.” &#8… Traditionell veröffentlicht Evonik, der Hauptsponsor von Borussia Dortmund (BVB), Anzeigen, […]


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