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J. Matheuszik — 10. April 2012, 09:23 Uhr

Wie gewonnen, so zerronnen: Gewinn von 80 %, Verlust von 100 % in den Las Vegas-Casinos (SXSW: Tag 03,5)


(dies ist ein Beitrag aus der Beitragsserie
SXSW 2012 - ein Roadtrip von Las Vegas nach Austin)
 

Cashout Voucher (New York New York, Las Vegas)In Las Vegas kann man sich quasi an jeder Ecke dem Glücksspiel widmen. Schon wenn man am Flughafen landet sieht man erst einarmige Banditen und danach dann das Gepäckband um seinen Koffer zu bekommen. Die großen Resort-Hotels am Strip sind wahrscheinlich auch eher Casinos mit angeschlossenen Übernachtungsmöglichkeiten als umgekehrt. Wenn man schon mal in Las Vegas ist, sollte man natürlich auch mal die Gelegenheit nutzen zu zocken – wobei man sich da schon ein gewisses Limit setzen sollte.

Ich beschloss daher nur in den Casinos zu spielen, in denen ich einen Foursquare-Badge erhalten würde und dann jeweils auch nur für einen US-Dollar. An beides habe ich mich nicht so ganz gehalten, aber fangen wir von vorne an:

Ich suchte mir dann jeweils Automaten, wo man schon mit Cent-Beträgen spielen kann, wobei das meistens dann 25 oder 30 ct sind. Im Mandalay hatte ich beispielsweise einen Automaten, wo jedes Spiel mindestens 30 ct kostete. Hier steckte ich dann meine Dollarnote ‘rein und fing dann an zu spielen. Also nicht dass ich wirklich glauben würde, dass ich durch den Druck auf eine der Tasten etwas beeinflussen könnte, versuchte ich den Spielverlauf entsprechend anzupassen. Faszinierenderweise habe ich nicht immer die ganzen Regeln verstanden – ich verstand jedoch die Anzeige nach ein paar Runden, wonach ich 145 Credits hatte – sprich US$ 1,45. Oder aber anders ausgedrückt: 45 % Gewinn!

Damit war für mich das Zocken im Mandalay beendet und über einen Automaten konnte ich mir das Auszahlungsticket in bare Münze bzw. bare Note auszahlen lassen.

Im New York, New York lief das ganze ähnlich ab, wobei ich mir erstmal einen Automaten suchen musste, bei dem ich auch ansatzweise das Spiel verstand, denn da gibt es unzählige Varianten von, die teilweise auch auf bekannten popkulturellen Themen (Filme, Musik usw.) basierten. Hier hatte ich dann netterweise gleich 75 % Gewinn gemacht, den ich mir natürlich auch entsprechend auszahlen ließ.
Jede Glückssträhne hat irgendwann mal ein Ende, und so hatte ich im Monte Carlo nur noch einen Gewinn von 18 % – aber immerhin. Danach zeigte die Tendenz dann aber endgültig nach unten, denn im Cosmopolitan (welches übrigens der Deutschen Bank gehört!) machte ich 80 % Verlust, während es im Mirage zum Schluß des Tages sogar ein Totalverlust von 100 % war.

Danach habe ich mich dann auch nicht mehr an meine eigenen Regeln gehalten und a) in einem Casino, wo ich bereits gespielt habe noch einmal gespielt (aber der lebensgroße einarmige Bandit lud dazu geradezu ein!) sowie b) im Tresaure Island, wo ich untergekommen bin, auch mal kurz mitgespielt. Bei beiden Malen war es quasi ein Totalverlust.

Aber eines weiß ich jetzt sicher: Das Spielen an den Automaten in den Casinos macht mir nicht wirklich Spaß und ich werde sicherlich nicht glücksspielsüchtig werden. Das ist ja auch etwas. :)


2 Kommentare »

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  1. (1) Kommentar by Maik @ 10. April 2012, 10:27 Uhr

    Na das Du bei der Deutschen Bank nur Verluste einfahren konntest war doch klar 😉


  2. (2) Kommentar by Jens @ 18. April 2012, 06:25 Uhr

    @Maik (1):
    Von dem Aspekt her hatte ich das gar nicht gesehen. :) Leider wusste ich das mit der DB auch erst danach.


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