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Jens Matheuszik — 29. März 2012, 09:23 Uhr

Der perfekte Ex – Liebeskomödie 2.0 ab heute im Kino


Heute startet in den Kinos die romantische Komödie Der perfekte Ex (englisch: What’s your number?).

Die junge Ally (Anna Farris) führt eigentlich ein sorgenloses und unbeschwertes Leben. Bis sie plötzlich entlassen wird und mit dem klassischen Karton mit den wenigen Habseligkeiten die Arbeit verlassen muss. Auf der Rückfahrt nach Hause liest sie in einer Frauenzeitschrift, dass die durchschnittliche Frau 10,5 Liebhaber im Leben hat, was eine ältere Mitpassagierin entsetzt (weil es so viele sind), während sie selber auch entsetzt ist – weil es so wenige sind.

Am Rande der Hochzeitsvorbereitungen ihrer Schwester diskutiert sie das Thema mit ihrer Schwester und ihren Freundinnen und stellt fest, dass die den Durchschnitt mal eben persönlich gedoppelt hat. Als sie erfährt, dass – rein statistisch gesehen natürlich – jeder weitere Liebhaber dazu führen könnte, dass sie niemals „den Einen“ treffen wird, beschließt sie alle Ex von ihr aufzusuchen und zu schauen, ob nicht doch einer von den verflossenen „der Eine“ sein könnte.

Ihr Nachbar Colin (dargestellt von Chris Evans) soll ihr – da er sich in Sachen Internet besser auskennt – dabei helfen – das findet sie nur fair, da er gerne morgens in ihre Wohnung flüchtet, damit er mit seinen One-Night-Stands vom Vorabend nichts mehr zu tun hat.

Die Suche nach dem perfekten Ex zieht sich natürlich etwas hin und da das nicht nur eine Romanze ist, sondern auch eine Komödie gibt es natürlich sehr merkwürdige Entwicklungen dabei, da Ally auch den einen oder anderen schrägen Typen hatte.

Fazit zu Der perfekte Ex:

Der Film ist eine seichte Komödie und regt jetzt nicht wirklich viel zum Nachdenken an. Aber das muss er auch nicht und ich denke man kann dabei gut abschalten und sich amüsieren. Quasi das klassische Popcorn-Kino zum berieseln lassen (wobei man sich natürlich fragen muss, ob man den Film unbedingt im Kino sehen muss und nicht noch auf die Zweitverwertung im Fernsehen bzw. via DVD wartet).
Was mir jedoch sehr positiv gefallen hat, war die sehr gute nebensächliche Einbindung des Internets und des Web 2.0 in die Inhalte des Films. Nicht nur, dass Colin für Ally beispielsweise über Facebook sucht, sondern auch an anderen Stellen werden Internet-Dienste erwähnt und für die Story genutzt:
Als beispielsweise Ally fragt, woher Colin von ihrem wilden Auftreten beim Junggesellinnenabschied ihrer Schwester weiß, erklärt dieser lapidar, dass er einen Google Alert auf alle Mitbewohner eingerichtet habe und das Video aus der Bar bei YouTube hochgeladen wurde. Oder an anderer Stelle weist er sie darauf hin, dass sie schon längst wissen könnte, dass seine Kaffeemaschine kaputt sei, da er ja drüber getwittert hätte.

Dabei geschieht das ganze quasi selbstverständlich und nicht effektheischend; und auch nicht – wie leider oftmals bei deutschen Produktionen üblich – verfremdend dargestellt (wo man sich nicht traut Google als Suchmaschine zu zeigen und von der Produktionsfirma irgendeine Pseudo-Suchseite konstruiert). Insofern war das ein Aspekt, der mir an dem Film sehr gut gefiel.

Trailer zu Der perfekte Ex:


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