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Jens Matheuszik — 25. März 2012, 18:59 Uhr

Landtagswahl im Saarland: Tja, SPD – man sollte auf Sieg und nicht auf Platz setzen! (und der Wahlomat)


Heute wurde im Saarland gewählt – dem kleinsten Bundesland Deutschlands ((welches trotzdem gerne auch als „westdeutsches Flächenland“ bezeichnet wird)), das ungefähr ein Fünftel der Bewohner des Ruhrgebiets hat. Die CDU hat zwar kleinere Verluste zu verzeichnen (während die SPD hingegen Stimmengewinne zu verzeichnen hat), gewonnen hat jedoch wohl dennoch die CDU, denn die schon von der Wahl proklamierte große Koalition wird von der jetzt wohl wiedergewählten Ministerpräsidentin ((na, ist zumindestens diese Personalie ein Fingerzeig für NRW?)) Annegret Kramp-Karrenbauer ((die übrigens als @_A_K_K_ bei Twitter aktiv ist)) von der CDU geführt.

Ansonsten ist es interessant (aber nicht überraschend), dass die FDP wohl nicht in den Landtag zurückkehren wird, während die Grünen eventuell an der 5 %-Hürde scheitern werden. Letzte Hochrechnungen sahen sie genau bei 5 % – insofern dürfte hier wahrscheinlich erst das (vorläufige) amtliche Endergebnis entscheiden sein. Daraus kann man natürlich lernen, dass sich so merkwürdige Jamaika-Koalitionen für anscheinend keine der beteiligten Parteien lohnen.

Abgesehen davon, dass es die Piratenpartei jetzt auch in einem westdeutschen Flächenland (*grins*) schafft in den Landtag einzuziehen, ist das Wahlergebnis für die SPD und ihren Spitzenkandidaten Heiko Maas eher schlecht. Man wollte schließlich die große Koalition mit der CDU anführen. Vielleicht sollte man einfach demnächst eher auf richtigen Sieg setzen und nicht auf so halben Platz. Große Koalitionen kann man nach einer Wahl schließen, wenn es sonst keine vernünftigen Möglichkeiten gibt – aber diese vor der Wahl schon zu planen, halte ich für falsch. Die sinkende Wahlbeteiligung spricht auch ein wenig dafür.

Mein Ergebnis beim Wahl-O-Mat für das Saarland:

Wie auch schon bei anderen Wahlen zuvor habe ich kürzlich beim Wahl-O-Mat zur saarländischen Landtagswahl 2012 teilgenommen. Das Ergebnis sieht wie folgt aus:

Faszinierend, dass eigentlich „meine“ Partei, die SPD, erst so spät kommt, aber die ersten Balken sind ja doch recht nahe beieinander und „Die Partei“ ist ja eh nicht ernst zu nehmen.
Außerdem musste ich mich bei vielen saarlandspezifischen Fragen enthalten, da ich mich da gar nicht richtig vor Ort auskenne.


2 Kommentare »

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