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Jens Matheuszik — 16. März 2012, 11:39 Uhr

NRWSPD nur Hannelore Krafts Wahlverein? Ein merkwürdiger Kommentar bei Post von Horn


Angesichts der anstehenden Neuwahlen des nordrhein-westfälischen Landtages findet man einige interesse Berichte im Netz. Beispielsweise fand ich den Artikel Journalismus gescheitert sehr interessant, der die Überschriften (und Artikel) mancher Zeitungen hinterfragte – denn von einem Scheitern kann eigentlich nicht unbedingt die Rede sein, da die Parteien, die gescheitert sind (SPD und Grüne) voraussichtlich die Gewinner der Wahl sein könnten.

Aber eigentlich ging es mir primär um einen anderen Artikel (nur für das oben genannte hätte ich keinen eigenen Beitrag geschrieben):

Im Blog Post von Horn gibt es den Beitrag Hannelore Krafts Wahlverein, in dem primär der NRWSPD unter dem Vorsitz von Hannelore Kraft ein mangelnder Gestaltungswillen vorgeworfen wird. Ungeachtet dessen, wie man jetzt zu dieser Meinung steht, finde ich einige Formulierungen zur NRWSPD dort bemerkenswert (die Hervorhebungen stammen von mir):

[…] In der Minderheitsregierung offenbarte die Partei einen verblüffenden Mangel an Ideen. Es schien so, als habe sie schon Schwierigkeiten damit, die Probleme des Landes zu identifizieren. Sie beschränkte sich im Wesentlichen darauf, ihre Wahlversprechen umzusetzen.

Sie machte einige umstrittene Projekte der schwarz-gelben Vorgängerregierung rückgängig und feierte als großen Erfolg, dass sie ihre Zusagen eingelöst hatte. […]

Also irgendwie finde ich, klingt das eher merkwürdig. Man gewinnt fast den Eindruck, dass es schlecht sei, wenn man seine Wahlversprechen umsetzt und das einlöst, was man vor der Wahl zugesagt hat. Ich persönlich denke, dass das eher positiv ist und begrüßt werden sollte.


2 Kommentare »

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