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Jens Matheuszik — 6. März 2012, 18:12 Uhr

Christian Wulff verwechselt Großen Zapfenstreich mit der Metzgerei: Darf’s noch ein bisschen mehr sein?


Bekanntlich wird der ehemalige Bundespräsident Christian Wulff im Rahmen eines Großen Zapfenstreiches von der Bundeswehr militärisch-zeremoniell verabschiedet.

Traditionell gehört es zu einem solchen Ereignis, dass die zu ehrende Person selber die Musik auswählen darf.

Leider hat sich Christian Wulff (CDU) nicht an die Vorschläge aus dem Pottblog-Beitrag Ein Lied für Christian Wulff – welche Lieder für den Bundespräsidenten a.D. beim Großen Zapfenstreich? gehalten. Dort wurden einzelne Lieder im Beitrag und auch in den Kommentaren vorgeschlagen, ob nun ABBA (Money, Money, Money), Aloe Blacc (I need a Dollar), Die Toten Hosen (Kauf mich) usw.usf.

Wie jetzt durch DerWesten und RP-Online bekannt wurde, wünscht sich Christian Wulff folgende Lieder:

  • Alexandermarsch (Andreas Leonhardt)
  • Over the rainbow (Harold Arlen)
  • Da berühren sich Himmel und Erde (Christoph Lehmann)
  • An die Freude (Ludwig van Beethoven)

Ursprünglich wollte sich der ehemalige niedersächsische Ministerpräsident das Lied Ebony and Ivory (Paul McCartney) wünschen, jedoch scheint es wohl so zu sein, dass die Bläser der Bundeswehr mit diesem Lied ein paar Probleme gehabt hätten.

Schaut man sich die Auswahl bzw. primär die Anzahl der Lieder an, scheint Christian Wulff den Zapfenstreich ein wenig mit der Metzgerei zu verwechseln. Denn getreu dem Motto „Darf’s noch ein bisschen mehr sein?“ wünschte er sich vier Lieder, obwohl üblicherweise ((beim ehemaligen Bundesverteidigungsminister Peter Struck (SPD) waren es aber auch vier Lieder)) nur drei Lieder gespielt werden.

PS: Das Bild von Christian Wulff stammt von Pujanak, steht unter CC-BY-SA-Lizenz und wurde dem Wikimedia Commons-Archiv entnommen.


2 Kommentare »

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