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J. Matheuszik — 23. Februar 2012, 06:23 Uhr

„Safe House“: Durchwachsener Actionthriller ab heute im Kino


Im Actionfilm Safe House ist der junge CIA-Agent Matt Weston (dargestellt von Ryan Reynolds) für das „Safe House“ der CIA in Kapstadt verantwortlich. So ein Safe House ist ein sicherer Rückzugspunkt für den Geheimdienst, der für all die Aktivitäten genutzt wird, die man lieber nicht in einer Botschaft oder einem Konsulat durchführt. Er schiebt in Kapstadt eigentlich eine ruhige Kugel, da in Südafrika kaum etwas von Belang passiert und so hat er als „Herbergsvater“ wenig bis gar keine Gäste und versucht deswegen bei seinem Führungsoffizier (dargestellt von Brendan Gleeson) eine Versetzung zu erreichen – beispielsweise nach Paris.

Tobin Frost hingegen kann über Langeweile nicht klagen und muss feststellen, dass nach einem Treffen mit einem britischen Agenten des MI:6 dieser umgebracht und er selbst verfolgt wird. Um sein Leben zu retten flüchtet er sich in das Kapstadter Konsulat der USA. Bei der CIA weiß man nicht, ob man sich darüber freuen soll oder nicht, denn Tobin Frost ist ein lange gesuchter ex-Agent der den Dienst verraten haben soll und zuletzt vor einigen Jahren in Hamburg gesehen worden sein soll. Warum er jetzt plötzlich im Konsulat in Kapstadt auftaucht ist unklar – klar ist jedoch, dass er erstmal im Safe House untergebracht und befragt werden soll.

Für Matt ist das natürlich eine willkommene Abwechslung – doch wenn er geahnt hätte, was danach alles passiert, hätte er eventuell die bisher vorherrschende Langeweile etwas besser gefunden…

… denn mitten in der Befragung von Frost, bei der auch Mittel eingesetzt werden, die nicht unbedingt legal sind, wird das Safe House angegriffen – von denen, die Frost schon vorher nach dem Leben trachteten! „Herbergsvater“ Matt versucht seinen Auftrag (den Schutz des Hausgastes sicherstellen) dahingehend zu erfüllen, als dass er mit Frost flieht und versucht ihn und sich vor dem Killerkommando zu retten, welches das Safe House überrennen konnte.

Das alles nicht so ist, wie er es sich vorgestellt hat, dass man sich manchmal fragt, wer eigentlich wen schützt und dass bei dem gehäuften Auftreten von Geheimagenten nicht immer klar ist, wer welche Aufträge und Ziele verfolgt, sorgt dafür, dass der Film eigentlich von Anfang bis Ende voller Dynamik ist.

Fazit zu Safe House:

Safe House ist kein reiner klassischer Actionfilm mit Schlägereien, Schusswechseln und wilden Verfolgungsjagden – denn obwohl diese Elemente alle auch auftauchen, gibt es noch den roten Faden und die Hintergrundgeschichte, die Spannung mitbringen und Safe House zum besseren Actionthriller machen. Aber besser heißt leider nicht, dass es ein wirklich guter Film ist, denn dafür wirkt die Story an der einen oder anderen Stelle zu obskur und manche Stellen ziehen sich hin.
Die schauspielerischen Qualitäten von Denzel Washington und Brendan Gleeson kommen trotz der Action zur Geltung, während der Hauptdarsteller Ryan Reynolds an manchen Stellen eher etwas hölzern wirkt – aber hier ist meiner Meinung nach eine positive Entwicklung gegenüber älteren Filmen zu bemerken.

Safe House ist meiner Meinung nach ein akzeptabler Film, wenn man auf Actionfilme steht, aber auch ein wenig auf die Handlung achtet. Auch wenn es der typische Film des Genres „Popcorn-Kino“ ist, muss man ihn sich meiner Meinung nach nicht unbedingt im Kino anschauen – aber wenn sonst nichts läuft, ist er sicherlich keine schlechte Wahl.

Trailer zu Safe House:

Andere Berichte:

Bei LR-Online gibt es eine Kurzkritik.


1 Kommentar »

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  1. (1) Pingback by Der Ruhrpilot | Ruhrbarone @ 23. Februar 2012, 08:51 Uhr

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