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Jens Matheuszik — 4. Januar 2012, 07:23 Uhr

Borusseum – das Museum von Borussia Dortmund (BVB) bietet Fußballgeschichte zum Miterleben (als Geschenktipp nach Weihnachten)


Nach der Borussia Dortmund (BVB) iPhone 4/S-Hülle, dem Ersatzakku für iPhone & Co. und der Buchempfehlung mit dem Buch „Die wunderbare Welt des Ruhrpotts“ geht die Reihe mit den „Geschenktipps nach Weihnachten“ (zum Ausnutzen von Gutscheinen, Geldpräsenten oder wenn was umgetauscht werden soll) weiter – diesmal aber örtlich gebunden…

Eintrittskarte BorusseumDas Borusseum ist, wie man es sich bei dem Namen denken kann, ein Museum rund um Borussia Dortmund. In der nordöstlichen Ecke des Westfalenstadions1 findet man die Geschichte des BVB modern aufbereitet.

Viel Wert wird natürlich vor allem auf die Tradition gelegt – und so findet sich beispielsweise eine Nachbildung der damals am Borsigplatz gelegenen Gaststätte Zum Wildschütz, in der am 19. Dezember 1909 der Ballspielverein Borussia Dortmund gegründet wurde. Inzwischen gibt es die Gaststätte nicht mehr (dort gibt es jetzt eine Pommesbude), aber hier im Borusseum kann man sich das damalige Interieur noch mal anschauen. Das ganze wird dann durch weitere historische Stücke abgerundet, so beispielsweise ein (nicht abspielbares?) Grammophon mit der Vereinshymne2 usw.

W wie Westfalenstadion (Borusseum)Die Tradition des BVB und die Historie werden dabei anschaulich präsentiert und auch die negative Vergangenheit (die Rolle des BVB in der Zeit des Nationalsozialismus) wird ausführlich im Rahmen der Chronik dargestellt.

Dabei gibt es nicht nur klassische Bild- und Texttafeln, sondern auch immer wieder Ausstellungsobjekte – ob nun die Replik eines historischen Trikots mit interessanten Farben oder aber den Buchstaben W vom früheren Westfalenstadion-Schriftzug (siehe oben). Eines der aktuellsten Ausstellungsstücke ist dabei – im Bereich für die Deutsche Meisterschaft 20113 – die zerbrochene Brille von BVB-Trainer Jürgen Klopp, die den Jubel von Nuri Sahin im Februar 2011 beim Sieg gegen den FC Bayern München nicht schadlos überstanden hat.

Nur ein Datum: 19. Dezember 1909 (Borusseum)Neben klassischen Bild-/Text-Tafeln und ausgewählten Exponaten gibt es jedoch auch viel zum mit erleben – beispielsweise bei der Präsentation der schwarz-gelben Choreographien auf der Südtribüne über eine Videoinstallation, bei der Zusammenfassung des Mythos Revier-Derbys gegen den FC Schalke 04 mit diversen königsblauen Niederlagen, die man sich da noch einmal schön anschauen kann usw.usf.

Mir persönlich hat der Besuch im Borusseum sehr gut gefallen und wer nach Weihnachten noch ein wenig Geld4 im Budget frei hat und sich für den BVB interessiert, sollte den Weg nach Dortmund antreten (falls man nicht sowieso schon da war).

Bildergalerie mit einigen Bildern vom Borusseum

Die in diesem Beitrag verwendeten Bilder (und ein paar weitere) sind im flickr set: Borusseum zu finden. Nachfolgend eine zufällige Auswahl:


  1. oder wie die Times es am 9. August 2009 formulierte: im „schönsten Stadion der Welt“ []
  2. wenigstens den Text kann man dort lesen []
  3. man achte darauf, dass da rechts noch ein wenig Platz ist… []
  4. der Eintritt kostet nur 6,- Euro pro Person []

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