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Jens Matheuszik — 24. November 2011, 07:02 Uhr

30 Minuten oder weniger – startet heute neu im Kino


Ab heute kann man den Film 30 Minuten oder weniger in den deutschen Kinos sehen.

In diesem Film geht es um den Pizzaboten Nick (dargestellt von Jesse Eisenberg, bekannt von Zombieland und Facebook: The Movie The Social Network), der eher ein klassischer Verlierertyp ist. Dummerweise kommt er unverschuldeterweise in den Kontakt mit Dwayne und Travis – zwei Kleinkriminellen, die nicht gerade die hellsten auf diesem Planeten sind.

Dwayne, der sich selber für sehr schlau hält, jammert sich bei einer Stripperin über seinen dominanten Vater aus (der vor einiger Zeit einen Lotto-Jackpot gewonnen hat), der ihn nicht respektieren würde. Auf Einflüsterung der Stripperin überlegt sich Dwayne, dass er vielleicht an sein großes Erbe etwas eher kommen könne und überlegt sich, wie man das anstellen könne. Auch da ist die Stripperin hilfreich, die ihm einen Auftragsmörder empfiehlt.

Gemeinsam mit Travis überlegt er sich, wie man diesen bezahlen soll (verlangt er doch 100.000 Dollar). Die beiden kommen dafür auf die Idee, dass man eine Bank ausraubt. Da jedoch ein Banküberfall gefährlich ist, überlegen sie sich, dass es am sinnvollsten wäre, wenn irgendjemand anderes für sie den Überfall durchführt. Man kommt auf die Idee, dass am besten eine komplett unbekannte Person entführt wird, um diese zu zwingen die Bank auszurauben. Als Druckmittel einigt man sich finalerweise auf eine umzuschnallende, nicht entfernbare funkferngesteuerte Bombe…

Während die beiden sich diese Ideen machen läuft gerade im Fernsehen ein Werbespot der Pizzeria in der Nick arbeitet und die damit wirbt, dass man in 30 Minuten oder weniger die Pizza geliefert bekommt (ansonsten kostet die Lieferung nichts) und damit haben die beiden ihr Opfer und beide Handlungsstränge können verbunden werden…

Ja, die Geschichte von 30 Minuten oder weniger klingt nicht nach einer intellektuellen Herausforderung, aber das will diese Actionkomödie auch gar nicht sein – sondern schlicht und ergreifend unterhaltsames Popcorn-Kino.

Diese Vorgabe erfüllt 30 Minuten oder weniger (siehe auch den englischsprachigen Wikipedia-Beitrag 30 Minutes or Less1) sehr gut, denn der Film weiß schon von der ersten Minute an zu unterhalten. Ob nun Nick und sein Kumpel Chet (auf dessen Schwester er steht, was aber Chet nicht wissen darf), der im weiteren Verlauf versucht seinem Kumpel zu helfen, oder aber das Gangster-Duo Dwayne und Travis (und vor allem Dwaynes Vater!) – die Dialoge und Szenen sind lustig und unterhaltsam.

Der Film setzt weniger auf Spezialeffekte oder technische Tricks, sondern viel mehr auf die Dialoge und die Situationskomik in einzelnen Szenen. Insofern sind die Schauspieler und ihre Leistungen sehr wichtig und hier kann man nur ein Lob aussprechen: Ob nun Jesse Eisenberg, der über sich in der Rolle als Verlierertyp hinauswächst und Sachen schafft, die er sich wahrscheinlich selber nicht zugetraut hätte oder aber seine Gegenspieler Danny McBride (Dwayne) und Nick Swardson (Travis), die es sehr gut schaffen, die eher tumben Verbrecher gut darzustellen

Fazit zu 30 Minuten oder weniger:

Die Genre-Beschreibung „Action-Komödie“ trifft es schon sehr gut – der Film ist lustig, bietet aber auch einiges an Action an, wobei diese nie Selbstzweck ist. Es gibt am laufenden Band Sachen über die man lachen kann und insgesamt gesehen ist 30 Minuten oder weniger ein guter Unterhaltungsfilm. Irgendwie hat er mich an die Komödie Ey Mann, wo is‘ mein Auto? erinnert. Auch wenn die beiden Filme außer einigen verbindenden Elementen nicht viel miteinander zu tun haben und 30 Minuten oder weniger dagegen schon deutlich ernsthafter ist, wird man als Fan von Ey Mann, wo is‘ mein Auto? sicherlich auch 30 Minuten oder weniger gut finden.

Trailer zu 30 Minuten oder weniger:

30 Minutes or Less bei Foursquare:

Wer den standortbezogenen Dienst Foursquare (4sq) nutzt, interessiert sich vielleicht für das nette Extra zum Film:

Es gibt ein eigenes 30 Minutes or Less-Badge: Dieses kann man erhalten, in dem man erst einmal der 30 Minutes or Less-Seite bei Foursquare folgt und sich dann bei einer Bank, einem Kino oder einer Pizzeria eincheckt.

  1. einen deutschen Eintrag gibt es noch nicht []

2 Kommentare »

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  1. (1) Pingback by Der Ruhrpilot | Ruhrbarone @ 24. November 2011, 08:36 Uhr

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  2. (2) Kommentar by Stephan @ 26. November 2011, 23:11 Uhr

    Das klingt nach einem spannenden Film. Ey Mann wo ist mein Auto habe ich damals auch im Kino gesehen. Ich glaube den schaue ich mir demnächst mal an. Danke für den Tipp.


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