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Jens Matheuszik — 10. Oktober 2011, 23:56 Uhr

So einer nicht – ein Film über Fußball, Schwule und Dortmund


Knutschende Schalker in der Nordstadt von Dortmund – da weiß man gar nicht, was eher ein Tabubruch ist1. Auf hoher See, in der Liebe, vor Gericht – und im Film – ist jedoch nahezu alles möglich. Das haben sich auch die Teilnehmer des Jugendmedienprojekts queerblick e.V. aus Dortmund gedacht, die den Kurzfilm So einer nicht über schwule Fanliebe zu Borussia Dortmund (BVB) produziert haben, der nachfolgend zu sehen ist:

Der Student Bastian Rothe hatte die Idee zu dem Kurzfilm:

„Wir wollten einen Kurzfilm machen, in dem schwule Fußballfans nichts besonderes sind.“

Das Ergebnis ist eine Geschichte, die die Liebe zum eigenen Verein in den Mittelpunkt stellt. Nicht das Schwulsein ist der Grund der Empörung, sondern die Liebe zum falschen Club – in diesem Fall der FC Schalke 04.

Mit ihrer ironischen Geschichte wollen die Jugendlichen ein Zeichen gegen die Homophobie im Fußball setzen. „Schwuchtel“ und „Schwule Sau“ sind noch immer häufige Beschimpfungen im Stadion – sowohl gegenüber gegnerischen Spielern als auch Fans. Letztere haben sich in den vergangenen Jahren angefangen zu organisieren. Derzeit gibt es ein etwa Dutzend schwuler Fanprojekte in Deutschland. Sie sind zur mahnenden Stimme bei Schwulenfeindlichkeit im Fußball geworden.

Der Film selbst ist momentan nominiert für den Bürgermedienpreis NRW. Bis zum 6. November 2011 kann noch jeder für So einer nicht abstimmen und ihn so zum Publikumssieger machen. Das ganze findet auf der Aktionsseite von nrwvision.de statt.

Weiterführende Links:

  1. ich tendiere natürlich da deutlich zu den Schalkern – als Tabubruch natürlich! – nicht falsch verstehen… []

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