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Jens Matheuszik — 26. August 2011, 06:14 Uhr

Faninitiative „Wir sind VfL“ (Bochum) im Gespräch mit der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ)


Wir sind VfLNachdem vor zwei Wochen Ernst-Otto Stüber als Vorsitzender des Aufsichtsrates des VfL Bochum zur aktuellen Situation des Vereins im WAZ-Gespräch interviewt wurde und dabei unwidersprochen die Bochumer Fan-Initiative Wir sind VfL kritisierte (wo seitens der WAZ merkwürdigerweise nicht nachgehakt wurde; siehe auch den Beitrag Publizistischer Gegenwind für ‚Wir sind VfL‘ (Bochum)), gibt es nun ein Interview mit der Fan-Initiative bzw. in diesem Fall mit Andreas Wiemers, einem der vier Gründer der Initiative. Das ganze findet sich nicht nur in der Printausgabe der WAZ, sondern auch online bei DerWesten: “Wir sind VfL“ – Stübers Vorwurf ist absurd.

Nachdem auf den Spaltungsvorwurf Stübers gegenüber Wir sind VfL im damaligen Interview nicht wirklich eingegangen ist, fängt das Interview mit Wiemers genau dazu an. Auf die Frage, ob man sich als Spalter sehen würde, antwortet er:

Die Aussage von Herrn Stüber fand ich witzig. Seit unserer Gründung arbeiten wir mit Fanclubs, Fans, Mitgliedern und mit dem Verein zusammen. Wir wollten und wollen ein selbstorganisiertes Fannetzwerk ins Leben rufen. Das ist genau das Gegenteil von Spalten. Der Vorwurf ist insofern absurd.

Verständlich, dass er sich im weiteren Verlauf die Aussage des des Aufsichtsratsvorsitzenden nicht erklären kann.

Im Interview geht es auch um den Rücktritt von Werner Altegoer, dem Aufsichtsratsvorsitzenden des VfL Bochum, bei der turbulenten Jahreshauptversammlung im letzten Jahr. Hier erklärt der WAZ-Mitarbeiter, dass die Faninitiative immer wieder mit dem Rücktritt Altegoers in Zusammenhang gebracht wird und dass man von dort aus aktive Vereinspolitik betrieben hätte. Mit diesem oftmals gelesenen und gehörten Gerücht räumt Wiemers auf und erklärt:

Das ist ein hartnäckiges Gerücht, das sich bis heute durch alle Medien zieht, die ja teilweise voneinander abschreiben…

Insofern ist es gut, dass das mal klargestellt wurde – und vielleicht schreiben die anderen Medien ja jetzt von der WAZ ab… 😉

Das gesamte Interview ist sehr interessant und wirkt diesmal auch besser vorbereitet als das Gespräch mit Ernst-Otto Stüber. A propos Stüber: Schade jedoch, dass nicht gefragt wurde, ob Stüber zur von ‚Wir sind VfL‘ veranstalteten Fankonferenz mit Sportvorstand Jens Todt und Aufsichtsratsmitglied Frank Goosen kommt.


1 Kommentar »

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  1. (1) Pingback by Wir sind VfL (Bochum) diskutiert im Rahmen der Fankonferenz mit Jens Todt auch über das Markenimage eines Ruhrgebietsvereins » Pottblog @ 31. August 2011, 19:41 Uhr

    […] (VfL Bochum-Vorstand)Publizistischer Gegenwind für “Wir sind VfL” (Bochum)?Faninitiative “Wir sind VfL” (Bochum) im Gespräch mit der Westdeutschen Allgemeinen…Interview mit Frank Goosen zu seiner Nominierung für den Aufsichtsrat des VfL Bochum 1848 […]


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