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Jens Matheuszik — 26. April 2011, 00:44 Uhr

Südtribüne Dortmund wurde bei der last night of the proms übertroffen…


Gänsehaut.
Die hatte ich gerade.

Aber fangen wir von vorne an:

Vor über einem Jahrzehn begann ich mich für die Musik zu interessieren, die man gemeinhin als „Klassik“ bezeichnet. Ich vermute mal ganz stark, dass Dr. Reinhard Skupnik, mein ehemaliger Musiklehrer am St.-Antonius-Gymnasium in Lüdinghausen, einen gewissen Anteil daran hatte.
Regelmäßig hörten wir bei ihm beispielsweise von Sir Edvard Elgar den Pomp and Circumstance March No. 1. Besser auch bekannt für eine der Melodien in dem Stück: Land of Hope and Glory ((bei dem gerade verlinkten YouTube-Video beginnt Land of Hope and Glory ungefähr bei 01:48))

Mit diesem Lied ist für mich untrennbar die Last Night of the Proms verbunden, das letzte der Promenadenkonzerte in London, bei dem es nicht immer ganz so ernst zugeht (wie man auch bei dem gerade verlinkten Video erkennen kann). Das ganze ist bitte nicht mit der Nokia Night of the Proms oder so zu verwechseln, das ist ein ganz anderes Konzept. Für mich bleibt es wohl für’s Erste erst mal ein Traum, die Promenadenkonzerte und insbesondere die Last night of the Proms zu sehen (und von Herrn Knüwer weiß ich, dass die magische Nacht dort vor allem auch teuer ist…), insofern habe ich mich schon ein wenig geärgert, dass ich die last night of the proms 2010 irgendwie verpasst habe. Im ganzen Adels-Trubel gerade (ja, da heiratet ja demnächst Prince William seine Kate Katherine „to baldly go, where no one has gone before“ ((sorry, aber wenn ich schon mal einen Witz auf englisch kann, will ich den auch bringen…)) ) bin ich irgendwie wieder drauf aufmerksam geworden und habe gerade mal YouTube angeschmissen und sehr schöne Ergebnisse erzielt:

Neben Klassikern wie dem gerade schon mehrfach erwähnten Land of Hope and Glory, God save the Queen ((in einer wirklich schönen Aufführung!)), Auld Lang Syne ((auch bekannt als „Nehmt Abschied Brüder, ungewiß!“ – ein Lieblingslied von Jürgen Rüttgers, worüber ich immer schmunzeln muss… – denn dieses Faktum wurde während seines NRW-Wahlkampfes 2010 bekannt, wo er bekanntlich ungewissen Abschied nahm…)), Jerusalem ((die Vertonung von And did those feet in ancient time)) und Rule Britannia ((diesmal wieder von einer „Britannia“ gesungen, wobei mir die Variante von Rule Britannia (2009) besser gefiel)) gab es letztes Jahr bei der letzten Nacht der Promenadenkonzerte auch ein mich ganz besonders berührendes Lied:

You’ll never walk alone

Jede Besucherin, jeder Besucher des Tempels, vulgo des Westfalenstadions in Dortmund kennt You’ll never walk alone. Vor jedem Spiel von Borussia Dortmund (BVB) wird dieses Lied von der Südtribüne angestimmt und das gehört mit zu den ergreifendsten Momenten im Stadion.

Dieses vor allem in Fußballstadien beheimatete Lied wurde bei der last night of the proms gesungen. Nicht nur von den vielen tausenden Besuchern in der Royal Albert Hall, sondern auch im ganzen Land an den verschiedenen Veranstaltungsorten in den Parks sprich in Hillsborough Castle (Northern Ireland), Caird Hall (Dundee, Schottland), Buile Hille Park (Sulford), Singleton Park (Swansea, Wales), Hyde Park (London). Nachfolgend jetzt das Video mit dem eigentlichen You’ll never walk alone ((vorher gab es noch „voice ping-pong“, was vollständig über den YouTube-Link zu You’ll never walk alone geladen werden kann)):

Dieses Lied hat mich wirklich berührt – und für Gänsehaut gesorgt.

Außerdem gibt es auch noch Aufzeichnung von You’ll never walk alone aus dem Hyde Park (London) bzw. aus der Caird Hall (Dundee).

PS: Hätte ich gewusst, dass vor über einem Jahr das Konzept der last night of the proms vom philharmonischen Orchester in Hagen erfolgreich adaptiert wurde (siehe Annabells Blogbeitrag Sing, sing, sing), dann wäre ich da wohl hingefahren. Schade. Muss ich ja doch noch mal nach London. :)

PPS: Meine steigende Begeisterung für Klassik führt dazu, dass ich diese auch gelegentlich im Auto höre und auch wenn ich mit dem Cabrio „offen“ fahre. Wer momentan in der Bochumer Innenstadt beispielsweise die Melodie der Indiana Jones-Filme orchestral aufgeführt hört, könnte in meiner Nähe sein, denn momentan höre ich gerade eine CD der Bochumer Symphoniker, auf der genau dieser Titel zu hören ist.


3 Kommentare »

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