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Jens Matheuszik — 25. April 2011, 12:23 Uhr

Erste Schritte mit Android


AndroidMeine Handy-Historie sieht eigentlich recht eindeutig aus:

Sehr lange habe ich Handys von Nokia mit dem Symbian-Betriebssystem genutzt (zuletzt das Nokia N80 Internet Edition), bis ich mir dann fast zwei Jahre später selbst das Apple iPhone (3G) zum Weihnachtsgeschenk gemacht habe.

Im Großen und Ganzen bin ich mit dem iPhone und iOS als dahinterstehendem Betriebssystem zufrieden (nicht umsonst habe ich mir zwischenzeitlich das iPhone 4, das iPad (1) und zuletzt das iPad 2 gekauft). Gelegentlich habe ich auch immer wieder mal über „das Google-Dings“ bzw. allgemein Handys basierend auf dem Betriebssystem Android (das Foto oben zeigt zwar das Android-Maskottchen und ein Telefon, aber natürlich nicht das HTC Incredible S) gelästert. Oftmals schon ein wenig unqualifiziert, da ja bis zu diesem Zeitpunkt eher unwissend in Sachen Android (okay, dass beispielsweise das Anfertigen von Screenshots bei Android eher nervig ist, das wusste ich schon…).

Das ändert sich jetzt aber – denn seit kurzem bin ich Nutzer eines HTC Incredible S – ein HTC-Handy, welches mit Android arbeitet und mir kurz vor der re:publica XI in Berlin von Simyo im Rahmen der Simyotour zum Testen zur Verfügung gestellt wurde.

Am Dienstag vor der re:publica XI konnte ich das erste Mal das HTC-Handy testen und war froh festzustellen, dass es grundsätzlich auch ohne vorherige Anmeldung via Computer lief (im Gegensatz zu iOS-Geräten): Sprich einfach die SIM(yo)-Karte rein und fertig – es lief. Das ist schon mal ein Pluspunkt gegenüber iOS. Netterweise hat HTC auch schon einige Standard-Apps wie Facebook und Twitter vorinstalliert (für Twitter gibt es mit HTC Peep sogar noch eine zweite App).

Während der re:publica XI selbst konnte ich das Handy am Anfang noch nutzen: Das dortige WLAN war zwar nicht nutzbar, aber anfangs klappte das Mobilfunknetz noch. Dies brach jedoch kurze Zeit später zusammen und reihte sich damit in die Reihe der Netze von Telekom, Vodafone und O2 ein, die dieses Problem Berichten zufolge auch hatten (von der Telekom und von O2 habe ich es selbst miterlebt).

Sobald man jedoch die Funkzelle(n) rund um den Friedrichstadtpalast verließ, hatte man wieder guten bis sehr guten Empfang (fast immer zeigte sich im Display auch das H-Symbol, welches für die schnelle Datenübertragung nach HSDPA steht). Das wundert aber jetzt nicht, wenn in Berlin das Netz nicht gut ist, wo dann?

Bei meinen ersten Schritten mit dem Incredible S war ich erstmal erschlagen – man kann viel mehr einstellen und konfigurieren als es beispielsweise bei iOS möglich ist. Das ist sowohl Segen als auch Fluch zugleich – denn da weiß man nicht immer wo man was und wie einstellen kann. Beispielsweise habe ich momentan eine Statuszeile im Display, die so voll ist, dass ich gar nicht genau weiß, was da alles wie und warum angezeigt wird. ;)

Mit Hilfe von Nicole Simon habe ich aber jetzt einen ersten Überblick über hilfreiche Apps erhalten, so dass ich inzwischen schon ein wenig die Spreu vom Weizen trennen konnte. So stellte sie mir die Website appbrain.com (und die dazugehörige App) vor, mit der man sich all seine Apps anzeigen lassen kann, im Katalog von appbrain auswählen und dann mehr oder weniger einfach synchronisieren kann. Gab zwar ein paar Fehlermeldungen, weil anscheinend einige Apps nicht für mich im Android-Market zur Verfügung standen, aber das scheint ein generelles Android-Thema zu sein, dass man im Market – je nach Handy-Modell – verschiedene Apps angezeigt bekommt (oder halt auch nicht).

Demnächst also mehr Beiträge zum Thema Android – in der neuen Android-Kategorie des Pottblogs.


5 Kommentare »

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