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Jens Matheuszik — 11. April 2011, 08:14 Uhr

Virtual Private Network (VPN): Sicher(er) surfen an freien WLAN-Hotspots bei Konferenzen wie der re:publica XI, BarCamps usw. // 2 Monate freie Nutzung von BlackVPN


Wenn man in einem WLAN surft, kann es passieren, dass der Datenverkehr „belauscht“ wird. Inzwischen gibt es neben spezialisierten Programmen, die Login-Daten (Nutzernamen, Passwörter) usw. mitschneiden sogar schon Plugins für Browser, die beispielsweise auf das „Kapern“ von Cookie-Informationen spezialisiert sind und damit versuchen die Sitzung bei Facebook, Twitter & Co. von anderen WLAN-Teilnehmern im gleichen Netz zu übernehmen.

Das ganze passiert nicht nur in freien WLANs, sondern auch in geschützten – insofern sollte man seinen Rechner bzw. den Datenverkehr darüber absichern. Da gibt es beispielsweise eine recht einfache Sache, die schon einen großen Schutz bietet – in dem man im Internet bestimmte sicherheitsrelevante Seiten (Facebook, Twitter, das eigene Blog, das Webinterface für eMails usw.) nur via https:// aufruft.

Virtual Private Network (VPN)


Eine andere Methode ist es, wenn man ein Virtual Private Network (VPN) nutzt. Vereinfacht ausgedrückt wird dabei eine verschlüsselte Verbindung vom Endgerät zum VPN aufgebaut (ein sogenannter Tunnel), so dass jeglicher Datentransfer verschlüsselt wird. Das ist natürlich auch keine Sicherheit zu 100 % (die ist nur schwierig zu erreichen – am einfachsten, wenn man auf Datentransfer verzichtet…), aber doch schon relativ sicher. So ein VPN kann man eigentlich auf jedem üblichen System (Mac, Windows, Linux, iPad, iPhone, iPod touch, Android) installieren, wobei es je nach System unterschiedlich leicht ist. Bei den von mir verwendeten Systemen (MacBook Pro und iPad bzw. iPhone touch) ist es beispielsweise sehr einfach, da man nur ein paar Daten im Betriebssystem vorgeben muss.

Bei der re:publica 09 und auch im letzten Jahr bei der re:publica 10 habe ich noch den Dienst SwissVPN genutzt, doch dieses Jahr probiere ich BlackVPN aus, welches auch recht moderate Kosten aufweist. Man zahlt pro Monat 5,- Euro (bzw. 13,50 Euro für drei Monate) und kann sich sich aussuchen, ob der VPN-Server entweder in der EU (Niederlande), Groß-Britannien oder den USA steht. Oder aber man bucht alle drei Server zusammen für nur 10,- Euro im Monat (bzw. 27,- Euro für drei Monate). Welchen Server man dabei wählt ist fast schon egal, aber es mag ja bestimmte Gründe geben, warum man eine britische, niederländische oder US-amerikanische IP-Adresse bevorzugt…

BlackVPN wurde mir dabei von Jörn von Nerotunes empfohlen und schon beim BarCamp Ruhr 4 habe ich das ganze erfolgreich genutzt. Das ganze ist relativ einfach einzurichten, dennoch werde ich gleich mal eine Anleitung für das Apple iPad veröffentlichen (für die VPN-Einrichtung via iPhone habe ich ja bereits eine Anleitung geschrieben), da ich gerade eh mein iPad dafür vorbereiten muss.

2 Monate gratis bei BlackVPN

Bevor es gleich die Anleitung für BlackVPN und das iPad gibt, noch ein Hinweis in eigener Sache. Als BlackVPN-Kunde kann ich derzeit anderen potentiellen Nutzern BlackVPN empfohlen und davon haben alle drei Seiten (BlackVPN, potentielle Neunutzer und auch ich) etwas. Denn wenn man im Rahmen der BlackVPN-Bestellung den „unique referral code“ ZFDFNCE verwendet, erhält man BlackVPN für zwei Monate zusätzlich kostenlos. Ich profitiere dann davon, da ich dann entweder 14 Tage oder 1 Monat (kommt auf das gebuchte Paket an) zusätzlich BlackVPN kostenlos nutzen kann.
Wer sich also überlegt BlackVPN zuzulegen, sollte man ruhig bei der Bestellung bei den persönlichen Daten unter „Referal Code“ den Code ZFDFNCE angeben, denn davon hat man keine Nachteile, sondern Vorteile.

Anleitung für BlackVPN auf dem Apple iPad

Man kann sich übrigens alle verwendeten Screenshots auch in größer anschauen, in dem man einfach auf die jeweiligen Bilder klickt.

Schritt 1/5:

VPN-Konfiguration (BlackVPN auf dem iPad) 1/5Als erstes ruft man in den Einstellungen das Menü Netzwerk auf.

Schritt 2/5:

VPN-Konfiguration (BlackVPN auf dem iPad) 2/5Hier in diesem Menü ruft man dann das weitere Untermenü VPN auf.

Schritt 3/5:

VPN-Konfiguration (BlackVPN auf dem iPad) 3/5Sobald man auf VPN hinzufügen klickt, erscheint das Fenster, in dem man die Konfigurationsdetails von BlackVPN eingibt:

Im gezeigten Beispiel ist es der US-Server von BlackVPN. Wichtig ist hier natürlich, dass man statt USERNAME den richtigen Username angibt und im Feld Kennwort das dazu passende Kennwort. Diese Login-Daten müsste man von BlackVPN via eMail erhalten haben.

Schritt 4/5:

VPN-Konfiguration (BlackVPN auf dem iPad) 4/5Jetzt müsste unter „Konfiguration auswählen“ der vorher eingegebene VPN-Server angezeigt werden. Sobald man jetzt den „VPN-Schalter“ nach rechts wischt bzw. bewegt, versucht das iPad eine Verbindung zum VPN-Server aufzubauen. Unter „Status“ kann man auch den aktuellen Status sehen.

Schritt 5/5:

VPN-Konfiguration (BlackVPN auf dem iPad) 5/5Ist man hier angelangt, läuft der VPN-Tunnel auf dem iPad. Unter „Status“ sieht man, wie lange bereits die VPN-Verbindung aufgebaut wurde und damit man auch immer erkennen kann, dass man einen VPN-Tunnel nutzt, gibt es in der Statuszeile direkt neben dem WLAN-Symbol auch ein VPN-Symbol. Dadurch weiß man immer, dass man noch im VPN ist – oder halt nicht mehr (wenn VPN halt nicht mehr angezeigt wird).

Konfiguration auf anderen Plattformen

Auf der BlackVPN-Seite findet man diverse Anleitungen (Windows, Mac OS X, Linux, iPhone / iPod touch, iPad und Android) und eigentlich kann man das damit nur richtig einstellen. Jedenfalls auf den Apple-Plattformen hatte ich keinerlei Probleme damit.


10 Kommentare »

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