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Jens Matheuszik — 11. Februar 2011, 07:38 Uhr

next: Ich möchte Bodo Hombach und Thomas Knüwer auf dem Panel sehen!


Am 17. und 18. Mai 2011 findet in Berlin die next conference 2011 statt. Für diese Konferenz, die übrigens Blogger willkommen heißt, kann man das Programm selber vorschlagen bzw. darüber abstimmen.

Über die Website vote.nextconf.eu kann man noch bis zum 15. Februar 2011 Programmvorschläge einreichen. Ich habe das dann einfach mal gemacht: Bodo Hombach und Thomas Knüwer: Dialog statt Monolog.

Beide (Bodo Hombach von der WAZ-Mediengruppe und Thomas Knüwer von Indiskretion Ehrensache) wissen nichts von ihrem „Glück“, denn ich habe sie einfach so mal vorgeschlagen. Wobei das auch nicht „einfach so“ oder „just for fun“ war. Denn Bodo Hombach, seines Zeichens einer der beiden Geschäftsführer der WAZ-Mediengruppe, tritt öfters auf journalistischen Veranstaltungen auf, veröffentlicht Texte zur Journalismus-Zukunft in den eigenen Blättern bzw. bei DerWesten (dem Internet-Portal der WAZ-Mediengruppe) und sagt dabei oft viele kluge Dinge.

Leider entsteht dabei jedoch keine wirkliche Diskussion, es gibt keinen Dialog, wie sich „zuletzt“ an der Debatte rund um das so genannte Internet-Manifest vor ca. anderthalb Jahren(!) zeigte, welches 17 Thesen zur Zukunft des Journalismus aufstellte.

Das Internet-Manifest war für Bodo Hombach jedoch eher Nebelkerze als Suchscheinwerfer war. Doch Bodo Hombach schrieb damals:

Nun gut. Die Debatte ist endlich angestoßen. Sie darf sich nicht in ökonomische Interessen und Denkmuster verbeißen. Sie sollte auch nichts und niemanden dämonisieren. Sie muss aber umfassend geführt werden, reichhaltig und geduldig. Sie darf die offenkundigen Probleme nicht verbieten, sondern sollte sie möglichst lösen. Und wo soll sie stattfinden? Am liebsten überall. Warum nicht auch im Internet!

Diverse Autoren des Manifestes versuchten daraufhin den Dialog aufzugreifen, was jedoch irgendwie nicht klappte (siehe beispielsweise die Versuche von Thomas Knüwer: Offener Brief an Bodo Hombach, Einladung zum Opernbesuch an Bodo Hombach und Bodo Hombach, der Müll und das Netz).

Jetzt könnte man natürlich einwerfen, dass es natürlich das klassische Print-Problem ist, dass man nur sendet und nicht auch die Reaktionen empfängt und mitdiskutiert. Doch das sei jetzt mal dahingestellt – und Vergangenheit. Daher habe ich jetzt einfach mal den Programmpunkt Bodo Hombach und Thomas Knüwer: Dialog statt Monolog für die next conference 2011 vorgeschlagen. Die Beschreibung

Keine Sonntagsreden, keine Blogmonologe mehr – endlich die Diskussion, die damals schon, als das Internet-Manifest verkündet wurde, hätte stattfinden sollen.

habe ich mir schnell aus den Fingern gesaugt, ebenso das (leider bei der Einreichung notwendige) YouTube-Video von Bodo Hombach. Im Nachhinein hätte ich wohl eher das hier von Thomas Knüwer eingebunden:

Oder auch eher nicht – denn das Video ist ja nicht ganz so nett gemeint…

Sei’s drum, ich würde mich freuen, wenn Bodo Hombach und Thomas Knüwer von Angesicht zu Angesicht und nicht über irgendwelche Druckerfahnen, Blogpostings oder YouTube-Videos mal wirklich diskutieren – und das ganze vor dem Publikum der next conference 2011.

Wer auch Bodo Hombach und Thomas Knüwer in einem Panel sehen will…

… der sollte den Programmpunkt Bodo Hombach und Thomas Knüwer: Dialog statt Monolog sich anschauen und ruhig mal oben rechts auf das blau-weiße ((was für eine Farbkombination!)) LOVE klicken, denn damit signalisiert man (zusätzlich zu Facebook und Twitter), dass man diesen Programmpunkt liebt eh gut findet.


2 Kommentare »

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