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Jens Matheuszik — 3. Oktober 2010, 13:23 Uhr

Flattr im September, Kachingle ab Oktober: Social Payment im Pottblog


pottblog.deEs ist schon eine gewisse „Tradition“ ((auch wenn diese erst ein paar Monate alt ist…)), dass ich die Einnahmen mit dem Social- bzw. Micro-Payment-Service namens Flattr hier im Pottblog veröffentliche.

Wenn man sich die Einnahmen der vergangenen Monate (Juni, Juli und August) anschaut, dann sieht man ein stetiges Rauf und Runter. Zuletzt jedoch eher runter – denn im September gab es jetzt nicht so viel wie bisher:

Flattr-Einnahmen im September 2010

Schaut man sich die bei Carta veröffentlichten deutschen Flattr-Charts im September an, dann sieht man schon, dass das Pottblog in einer anderen Liga spielt als beispielsweise die tageszeitung, deren meist geflatterster Artikel gleich 316 mal geflattert wurde, Stefan Niggemeier (198) oder aber Spreeblick (168).

Am meisten Klicks gab es im September 2010 für das Pottblog „allgemein“, sprich über den oben links stehenden Button, der insgesamt 11 mal angeklickt wurde. Die Klicks waren dabei durchschnittlich 0,33 Euro wert.

Insgesamt gab es hier im Pottblog „nur“ 30 Flattr-Klicks, das heißt also zusätzlich zum „allgemeinen“ Pottblog-Flattrn wurden diverse Artikel bis zu 19 mal angeklickt. Die Klicks variieren hierbei von eins bis elf und rangierten zwischen 0,07 Euro und 0,59 Euro.

Summa summarum machte das im September 2010 eine Einnahme von 7,71 Euro. Das ist bisher der niedrigste Wert, den das Pottblog bisher bei Flattr erzielt hat und inzwischen reicht das Geld auch nicht wirklich mehr für die Hosting-Kosten. Vielleicht ((das müsste ich mal nachrechnen…)) reicht es ja, um die diversen Domains zu bezahlen. So ein eigener Kurz-URL-Dienst für das Pottblog mit der isländischen Domain hinwe.is kostet ja auch ein paar Euro im Monat…

Flattr: Quo vadis?

Tim Pritlove, einer der Flattr-Spitzenreiter in Deutschland, macht in seinen aktuellen Betrachtungen zu Flattr darauf aufmerksam, dass es bei Flattr einige Weiterentwicklungen gibt, die ganz spannend klingen.
Interessanter wird jedoch meiner Meinung nach die Flattr-Entwicklung in den kommenden Monaten sein – denn bald enden für viele Nutzer die ersten vier Monate. Dieser Zeitraum ist insofern interessant, als dass viele Flattr-Nutzer 8,- Euro eingezahlt haben und als Minimum pro Monat 2,- Euro geflattert werden. Sprich: Nach vier Monaten hört das Flattern auf, außer man zahlt nach. Da wird es dann spannend ob die Flattr-Nutzer nachzahlen oder nicht.

Kachingle: eine Alternative?

Den Flattr-Konkurrenten Mitbewerber Kachingle kenne ich schon seit geraumer Zeit:
Erstmalig davon gehört bzw. es gesehen habe ich entweder bei Djure Meinen oder aber beim Vorwärts. Ich hatte mich dann auch schon vor geraumer Zeit bereits dort angemeldet, aber selber noch nicht das Pottblog dort eingetragen.

Nachdem ich zuletzt den Systemvergleich zwischen Flattr und Kachingle beim Institut für Kommunikation in sozialen Medien gelesen hatte und es in den Jenseits von Werbebannern: 5 Crowdfunding-Modelle für Blogs und kleine Webseiten in Medial Digital von Ulrike Langer ((die ich kürzlich beim „jugend medien event“ in Köln getroffen habe, über das ich auch noch bloggen werde)) dazu entschieden jetzt Kachingle auch mal eine Chance zu geben.

Was ich dabei sehr interessant finde – ich habe irgendwann gestern/heute nacht (so zwischen Mitternacht und 1 Uhr morgens) die Informationsseite Kachingle im Pottblog aufgesetzt und das Kachingle-Medallion oben links in die Seitenleiste eingebaut.

Obwohl ich bis jetzt noch keinerlei weitere Informationen dazu hatte (dieser Beitrag hier ist ja der entsprechende Blogbeitrag dazu) gibt es bereits jetzt mehr als eine handvoll von Leuten, die das Pottblog mit der Aktivierung des Kachingle-Medallions unterstützen.


8 Kommentare »

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