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Jens Matheuszik — 3. September 2010, 05:38 Uhr

Interview mit Frank Goosen zu seiner Nominierung für den Aufsichtsrat des VfL Bochum 1848 e.V.


Gestern fand – nach der ersten Fankonferenz – die zweite Fankonferenz der Initiative Wir sind VfL statt. „Wir sind VfL“ bemüht sich um andere Strukturen beim VfL Bochum und hatte dahingehend auch schon diverse Gespräche mit Vereinsvertretern, Fanclubs usw.

Zur gestrigen zweiten Fankonferenz kam auch Ansgar Schwenken, Mitglied des Vorstandes vom VfL Bochum, der dort gemeinsam mit den Gästen diskutierte und vor allem auch die Vereinssicht zu den strittigen Themen präsentierte und erklärte.

Im Vorfeld der Konferenz wurde dann bekannt, dass der bekannte Bochumer Autor und VfL-Fan Frank Goosen als neues Mitglied für den Aufsichtsrat vorgeschlagen wurde (siehe auch DerWesten: I, II und die Ruhr Nachrichten). Goosen hatte vor einiger Zeit mit seinem Beitrag Gebt uns unseren Verein zurück schonungslos die Situation beim VfL Bochum beschrieben und vielen Fans aus der Seele gesprochen.

Ich nutzte die Gelegenheit um vor Beginn der Fan-Konferenz kurz Frank Goosen zu seiner Nominierung zu befragen. Außerdem habe ich auch einige – zum Teil bekannte – Anhänger des VfL Bochums dazu interviewt:

Bei der eigentlichen Fankonferenz wurden die einzelnen Argumente in konstruktiver Atmosphäre ausgetauscht und in einigen Punkten auch Übereinstimmung gefunden.

Strittig ist jedoch vor allem noch ein Punkt: Die „en bloc“-Wahl für den Aufsichtrat wird durch die Faninitiative „Wir sind VfL“ kritisiert und man strebt eine entsprechende Satzungsänderung an. „Wir sind VfL“ möchte hier lieber über jede einzelne Position abstimmen lassen, was der Verein jedoch ablehnt. Die Position des Vereins vertrat dabei Ansgar Schwenken, der erklärte, dass es im Interesse des Vereins sei, dass der Aufsichtsrat „en bloc“ und eben nicht einzeln gewählt wird.

Ob es über diesen strittigen Punkt noch eine Einigung gibt, wird sich zeigen – bis jetzt sieht es aber so aus, als ob die Gespräche zwischen „Wir sind VfL“ und dem Verein konstruktiv verlaufen, so dass man davon ausgehen kann, dass es auch hier noch zu einer Einigung kommen kann.


6 Kommentare »

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