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Jens Matheuszik — 15. Juni 2010, 07:44 Uhr

Fonic Micro-SIM für das Apple iPad 3G: Anleitung zur Aktivierung und Details zu den Fonic-Tarifen


Fonic Micro-SIM für das Apple iPad 3G

Seit Ende Mai bin ich Besitzer eines Apple iPad 3G und das 3G-Model will ich natürlich dann auch im Mobilfunknetz nutzen, wenn man mal unterwegs und fern vom heimischen WLAN ist. Nachdem ich über die „offiziellen“1 Tarife der Telekom, von Vodafone (Tipp: bis Ende August 2010 ist die Vodafone-Monatsflatrate kostenlos buchbar) und von o2 berichtet habe, möchte ich heute einen weiteren Tarif vorstellen.

Grundsätzlich kann man eigentlich jeden Datentarif auch mit dem Apple iPad 3G nutzen – durch die Verwendung von Micro-SIM-Karten (kleiner als ein 2 Cent-Stück) statt der üblichen Mini-SIM-Karten schränkt sich das jedoch (wenn man nicht Hand bzw. Schere an eine Mini-SIM legen möchte…) ist das jedoch etwas schwieriger und wer keine Lust auf Schnippeleien hat, sollte einen Tarif wählen, wo der Anbieter auch SIM-Karten im 3FF-Format2 im Programm hat.

Einer dieser Anbieter ist die o2-Tochter Fonic3, deren Surf-Stick und deren Tages-Flatrate ich seit schon seit einiger Zeit immer wieder mal nutze (siehe dazu auch den Beitrag Fonic Surf-Stick und Fonic Tagesflatrate: Ausführlicher Test- und Erfahrungsbericht). Seit gestern (13. Juni 2010) bietet Fonic jetzt auch die Möglichkeit an, Micro-SIM-Karten zu erhalten, wie sie im Apple iPad 3G (und übrigens auch im neuen Apple iPhone 4!) benötigt werden.

Fonic-Starterpaket für das Apple iPad

Wenn man bei Fonic eine Micro-SIM-Karte für das iPad haben will, sollte man das am besten über die Internet-Seite machen. Dort findet sich gleich der Verweis auf die Möglichkeit die Fonic Daten SIM-Karte/Micro-SIM zu bestellen. Für 9,95 Euro (ohne weitere Versandkosten) erhält man dann die passende SIM-Karte (siehe nachfolgenden Punkt) und hat im Rahmen des Tarifes Internet-Tagesflatrate bereits einen Tag kostenloses Surfen (im Wert von 2,50 Euro) frei.

SIM, Mini-SIM und Micro-SIM

Fonic Micro-SIM für das Apple iPad 3GMan erhält die Micro-SIM-Karte von Fonic in einem kleinen scheckkartengroßen Umschlag, in dem sich gleich drei SIM-Karten de facto auf einmal befinden:
Einerseits die scheckkartengroße SIM-Karte, wie sie zu den Anfängen des Mobilfunks genutzt wurde. Aus dieser großen SIM-Karte kann man dann eine Mini-SIM-Karte heraustrennen, wie sie normalerweise in üblichen Handys, Surf-Sticks usw. verwendet werden kann. Und schlußendlich kann man noch die Micro-SIM-Karte aus der Mini-SIM-Karte heraustrennen und kann dann diese im Apple iPad 3G nutzen. Für die Hersteller ist diese Art der Herstellung von Micro-SIM-Karten wohl mit am sinnvollsten, da man damit demnächst den Kunden alle möglichen SIM-Größen bieten kann. Durch die Frickelei beim Herausdrücken des Chips kann man jedoch eine Micro-SIM-Karte wohl eher nicht wieder zu einer Mini-SIM-Karte machen. Wie sich die Micro-SIM-Karte im Größenvergleich macht, sieht man auf diesen4 Fotos.

Fonic Micro-SIM für das Apple iPad 3GAuf der SIM-Karte finden sich (auf dem Foto etwas weiter oben – nicht dem nebenstehenden Foto – sieht man das jedoch nicht so sehr, da ich die entsprechenden Stellen durch Verpixelung anonymisiert habe) auch noch die ganzen wichtigen Angaben – welche Telefonnummer man mit dieser Karte hat, wie der erste PIN-Code lautet, der genaue PUK-Code5 und der Freischalt-Code für die Aktivierung der SIM-Karte. Denn um die Karte nutzen zu können, muss man diese erst einmal aktivieren.

Aktivierung der Fonic-Karte

Ich habe mir mal erlaubt den Aktivierungsvorgang der Fonic-Karte direkt auf dem Apple iPad durchzuführen. Natürlich nicht mit einer Verbindung ins Fonic-Netz, denn um dieses zu nutzen, muss die Karte ja erst einmal freigeschaltet werden.

Erster Schritt: www.fonic.de aufrufen

Als erstes ruft man die Startseite von Fonic im Internet auf (siehe Foto). Hier klickt man dann oben rechts den Knopf „SIM-Karte freischalten“ und beginnt damit den Aktivierungsprozess, wo man im nächsten Schritt (Foto) die Telefonnummer der SIM-Karte mitsamt der Freischaltnummer eingeben muss. Beide Daten finden sich auf der großen SIM-Karte.

Persönliche Daten / Zahlungsdaten

Nach der Eingabe der persönlichen Daten (Bild) kann man Zahlungsdaten (Bild) vorgeben. Zur erstmaligen Aktivierung musste ich 10,- Euro auf das Kundenkonto einzahlen lassen, was vermutlich eine Art der Identifizierung für eine online zur Verfügung gestellte SIM-Karte darstellen soll.

Außerdem kann man hier bei Bedarf automatisch per Bankeinzug Geld auf das Fonic-Kundenkonto einzahlen lassen – oder aber eben nicht, was eher der vollen Kostenkontrolle eines Prepaid-Tarifes entspricht.
Aber selbst wenn man seine Bankdaten vorgibt, muss man nicht automatisch Monat für Monat Geld aufladen sondern kann in einem weiteren Schritt (Bild) auch die monatliche Summe von 0,- Euro überweisen lassen.
Doch auch wenn man keine monatlichen Überweisungen plant lohnt es sich die Bankverbindung einzutragen denn damit kann man über das Fonic-Kundenportal im Zweifelsfall schnell Geld auf das Kundenkonto übertragen lassen, wenn man es mal dringend benötigt.

Bestätigung der persönlichen Daten

Zum Schluss muss man die persönlichen Daten bestätigen und natürlich auch das Kleingedruckte absegnen. Da habe ich bei bei den allgemeinen Geschäftsbedingungen auch mein Häkchen gemacht, obwohl ich sie nicht – wie auf der Seite es quasi vorgeschrieben wurde – durchgelesen und ausgedruckt habe. Letzteres geht auch via iPad schlecht.

Fonic Micro-SIM für das Apple iPad 3GNach der erfolgten Registrierung kann man die wichtigsten Daten (inklusive dem Kundenkennwort, welches für die Nutzung des Fonic-Portals notwendig ist) sich anzeigen (und ausdrucken – aber halt nicht auf dem iPad…) lassen (siehe Bild).

Das ganze geht eigentlich recht fix und danach steht dann die aktivierte SIM-Karte zur Nutzung zur Verfügung, wobei man ggf. noch auf die Tariffreischaltung achten sollte (siehe nachfolgenden Punkt).

Fonic-Tarife

Fonic bietet grundsätzlich drei verschiedene Tarifmodelle zur mobilen Datennutzung an. Bestellt man jedoch die Micro-SIM-Karte für das Apple iPad, dann ist der Tarif Internet-Tagesflatrate schon aktiviert, weswegen ich auf ihn als erstes eingehen werde (die anderen Tarife stelle ich nur der Vollständigkeit halber vor):

Fonic Internet-Tagesflatrate

Bei der Tagesflatrate zahlt man 2,50 Euro pro Tag der Nutzung. Das ganze wird (das ist eine Neuerung gegenüber dem Pottblog-Beitrag Fonic Surf-Stick und Fonic Tagesflatrate: Ausführlicher Test- und Erfahrungsbericht) jedoch nach 10 Tagen gedeckelt, denn mehr als 25,- Euro pro Monat zahlt man mit diesem Tarif nicht, womit er sich preislich vielen Flatrate-Tarifen annähert. Der Unterschied sit halt nur, dass man bei Nichtbenutzung weniger zahlt – was schonmal für diesen Tarif spricht.

Wichtig bei diesem Tarif ist jedoch das Kleingedruckte: Denn es handelt sich um eine Tages-Flatrate und nicht um eine 24 Stunden-Flatrate (wie es sie auch auf dem Markt gibt). Wenn ich also um 23:00 Uhr abends erstmalig mit Fonic online gehe, reduziert sich mein Kundenkonto um 2,50 Euro. Bleibe ich über Mitternacht online, dann mögen das zwar nur 60 Minuten + x gewesen sein – dennoch zahle ich erneut die 2,50 Euro, denn die Tages-Flatrate gilt immer von 00:00 bis 23:59 Uhr. Egal, ob man sie kurz nach Mitternacht oder spätabends aktiviert hat.

Das weitere Kleingedruckte kennt man von anderen Tarifmodellen: So werden beispielsweise Peer-to-Peer-Verbindungen ausgeschlossen, die man jedoch meines Wissens auf dem Apple iPad gar nicht nutzen kann (es gibt halt doch nicht für alles eine App im offiziellen AppStore…). Auch eine Drosselung gibt es in diesem Tarif. Dazu schreibt Fonic:

Ab Datennutzung über 500 MB/Tag bzw. 5 GB/Kalendermonat wird die Bandbreite auf GPRS-Geschwindigkeit beschränkt.

Das klingt meiner Meinung nach fair – denn 500 MB Datennutzung am Tag zu erreichen ist auch bei exzessiver Nutzung nicht unbedingt so einfach.

Fonic Handy-Internet-Paket

Neben der Internet-Tagesflatrate gibt es noch den Tarif „Handy-Internet-Paket“, der eigentlich nur eine Zusatzoption bei Nutzung einer Fonic-Karte zum Telefonieren (das soll man ja mit Mobiltelefonen auch noch machen können!) darstellt. Diesen Tarif muss man gesondert aktivieren und kann dann an und für sich für 9,95 Euro/Monat kostenlos mit dem Handy oder Smartphone surfen. Theoretisch würde dieser Tarif wohl auch mit dem iPad funktionieren (wobei sich da die praktische Frage stellt: Wie aktiviere ich den Tarif, da man diese Option eigentlich via SMS beauftragt – und SMS gehen beim Apple iPad nicht!), wobei er einen dicken Haken hat:
Bei diesem Tarifmodell wird man nach einem monatlichen Datentransfer von 200 MB auf die deutlich langsamere GPRS-Geschwindigkeit gedrosselt. Nutzt man das Apple iPad etwas intensiver und zwar auch so, wie Verlage es gerne hätten, dann kommt man schnell auf so eine Zahl. Alleine der Download der aktuellen SPIEGEL-Ausgabe (wenn man die iPad-Variante abonniert hat) frisst jede Woche rund 25 MB an Daten. Damit wäre in einem Monat schon mal rund die Hälfte des Datentransfers weg…

Diese Zusatztarifoption lohnt sich also gerade für iPad-Besitzer eher nicht. Außer man macht das iPad nur einmal am Tag außerhalb eines WLANs an, prüft seine eMails (und lädt am besten keine großen Anhänge) und macht danach das iPad wieder aus (okay, das mag etwas übertrieben sein…).

Fonic Datennutzung (Standardpreise)

Wenn man weder die Tagesflatrate noch die Monatsoption bestellt hat, dann zahlt man standardmäßig 0,24 Euro pro MB (Abrechnung in 100 KB-Schritten). Es versteht sich wohl von selbst, dass dieses Tarifmodell vielleicht für den gelegentlichen Abruf von eMails via Handy geeignet sein mag, aber nicht für das Apple iPad, welches eher „dauer-online“ ist.

Nutzung von Fonic auf dem Apple iPad 3G

Fonic Micro-SIM für das Apple iPad 3GNach Freischaltung legte ich die Micro-SIM, die übrigens kleiner als ein 2 Cent-Stück ist (siehe das abgebildete Foto wie auch dieses hier), in das iPad ein. Hier musste ich dann den PIN-Code für die SIM-Karte eingeben und schon tauchte FONIC oben links als Betreiberlogo auf.

Selbst ohne Eingabe von irgendwelchen Zugangsdaten gelang es mir ohne Probleme sofort online zu gehen. Falls man doch mal den APN (Access Point Name) im iPad unter “Einstellungen” im Menü “Mobile Daten” und dann dort im Untermenü “APN-Einstellungen” einstellen will, der muss dann (laut dieser Fonic-Seite) nur die Adresse pinternet.interkom.de vorgeben. Der Benutzername und das Kennwort bleiben frei. Ich jedoch brauchte diese Einstellungen nicht vornehmen und bei mir lief alles so ohne Probleme ab.

Fonic-Portal

Auf der Internet-Seite von Fonic kann man sich anmelden um z.B. das Guthaben aufladen zu lassen, persönliche Daten zu ändern usw. Außerdem kann man sich hier auch einen Entgeltnachweis andrucken lassen, der sehr übersichtlich Auskunft über die genutzten Dienste anbietet. So habe ich beispielsweise für die gestrige Nutzung folgende Angaben:

SMS an 23354 = 0,00
Internet 300 KB = 0,00
Internet 2600 KB = 0,00
Internet 6400 KB = 0,00
Internet 9900 KB = 0,00
Internet-Tagesflatrate = 2,50

Interessant finde ich dabei die SMS – denn natürlich kann das nicht stimmen, denn mit dem iPad kann man keine SMS verschicken. Jedoch ist damit wohl die automatische Aktivierung des Tarifs Internet-Tagesflatrate gemeint.

Geschwindigkeit

Apple iPad 3G und Fonic Micro-SIM: GeschwindigkeitstestMit Hilfe der (kostenlosen) iPhone-App Speed Check6 habe ich dann mal die Geschwindigkeit getestet (dazu wird es noch einen ausführlicheren Bericht geben).

Nebenstehend sieht man ein Beispiel aus Bochum – die Downloadrate von 1672.73 kbit/s bzw. die Uploadrate von 377.15 kbit/s zeigen, dass das mobile Surfen mit Fonic ohne große Verzögerungen möglich ist.

Klar, größere Videos oder ähnliches brauchen schon ein wenig länger als an einem schnellen DSL-Anschluss, aber die oben genannten Raten zeigen Geschwindigkeiten, die in manchen Städten hierzulande gar nicht mal mit Festnetzanschlüssen erreicht werden. Für das normale Surfen, das normale Abrufen von eMails usw. ist das schon mehr als notwendig.

Fazit

Fonic Micro-SIM

Die Nutzung der Micro-SIM für das Apple iPad 3G ist einfach. Man muss nur mal eben die SIM-Karte aktivieren und freischalten lassen und kann dann die Micro-SIM sofort nutzen. Das hakeligste hierbei ist eigentlich nur das zweimalige Heraustrennen der Micro-SIM (erst muss die Mini-SIM aus der SIM genommen werden und dann die Micro-SIM aus der Mini-SIM) oder aber das Einlegen der Micro-SIM in das Apple iPad.

Fonic Internet-Tagesflatrate

Der standardmäßig aktivierte Tarif ist fair und gerade bei nur seltener Nutzung lohnt er sich. Wenn ich eh nur zwei oder drei Tage im Monat so einen Tarif nutzen wollen würde, sind Kosten von 5,- oder 7,50 Euro doch akzeptabler als irgendeine Flatrate, die man für den ganzen Monat bezahlt, aber unter Umständen gar nicht wirklich entsprechend nutzt.

Durch die zwischenzeitlich eingeführte Deckelung auf maximal 25,- Euro im Monat ist einer der größten Nachteile des Tarifes nicht mehr gegeben – man muss nicht befürchten, dass man zuviel zahlt im Vergleich zu einer üblichen Flatrate.

Töffte7

  • einfache Nutzung
  • für Wenignutzer sehr günstig
  • keine Mindestvertragslaufzeit
  • gute Kostenkontrolle und Begrenzung der maximalen Kosten
  • gute Geschwindigkeit

Panne8

  • ./.

Tatsächlich fällt mir kein negativer Punkt ein – klar, ich könnte schreiben, dass ich den Tarif von 2,50 Euro/Tag für zu teuer halte, aber wenn man sich die Preise der anderen Wettbewerber anschaut, dann sind die 2,50 Euro meiner Meinung nach ein fairer und guter Preis. Ich könnte jetzt auch schreiben, dass ich die Fonic-Tarifoption Handy-Internet-Paket als unsinnig für das Apple iPad erachte – aber nicht ohne Grund wird auf den Micro-SIM-Karten für das iPad die Internet-Tagesflatrate standardmäßig vorgegeben.

Hinweis: Das Exemplar der Fonic Micro-SIM-Karte wurde mir von Fonic kostenlos zur Verfügung gestellt.

  1. die offiziell von Apple beworben werden []
  2. so wird Micro-SIM auch bezeichnet []
  3. Affiliate-Link, siehe auch hier []
  4. links: Vodafone, rechts: Fonic []
  5. der zur Freischaltung genutzt werden kann, wenn man dreimal die PIN falsch eingegeben hat []
  6. der Link auf den iTunes Store erfolgt im Rahmen des Partnerprogrammes []
  7. ruhrgebietsdeutsch für: gut, schön, passend []
  8. ruhrgebietsdeutsch für: u.a. Zustand der Dösigkeit, etwas was nicht toll ist []

18 Kommentare »

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  1. (1) Kommentar by Thomas @ 15. Juni 2010, 11:50 Uhr

    Es gibt auch den o2 Blue, der gleichfalls im o2 Netz läuft, wie Fonic 😉

    http://www.o2online.de/nw/meta/aktionen/ipad


  2. (2) Kommentar by Denni Seim @ 24. Juni 2010, 15:36 Uhr

    Hallo,
    wer hat schon Erfahrungen mit der IPad 3G-Nutzung im Ausland?
    Jetzt beginnt ja die Urlaubssaison und da stellt sich die Frage: was kostet es, wenn man sich die heimische Zeitung auf dem iPad ansehen will? Das kann schnell recht teuer werden, so wie ich das gesehen habe. Bei manchen Verträgen findet man dazu gar keine Informationen auf der Website bei anderen ist meist ein Preis für einen „100KB-Block“ angegeben. Dieser schwankt zwiwchen EUR 0,19 bis EUR 0,50 (was ich gesehen habe). Dabei sind 1024KB = 1 MB. D.h. 1 MB kostet dann so locker zwischen 2-5 EUR im europäischen Ausland. Der „Spiegel“ mit 25 MB kann sich dann so schnell mal auf über 100 EUR Downloadpreis summieren.
    Ist das so oder rechne ich hier falsch?
    Zumindest bietet die Telekom einen Tagestarif (web’n’walk Roaming Day Pass) in der Ländergruppe 1 von EUR 14,95 für 50 MB und jedem weiteren 100KB-Block für EUR 0,19. Warum schreibt man eigentlich nicht gleich, dass 1 MB ca. EUR 2 kostet? Sieht sicher teurer aus.

    Wer hat mit dem IPad schon Erfahrungen im Ausland gemacht bzw. wozu wird geraten?

    Ich sehe momentan den Telekom PrePaid-Tarif hierfür als besten an.

    Denni


  3. (3) Kommentar by Jens @ 26. Juni 2010, 23:54 Uhr

    @Thomas (1):
    Ich weiß, deswegen ist dieser Tarif auch gleich im ersten Absatz bereits verlinkt. :)

    @Denni Seim (2):
    Da es keinen SIM-Lock auf das iPad 3G gibt, dürfte es eigentlich grundsätzlich kein Problem geben ausländische Prepaid-Karten zu verwenden, die oftmals Datentransfer zu deutlich günstigeren Preisen als mit einem inländischen Tarif ermöglichen.

    Jedoch könnte es mit der MicroSIM ein Problem geben – dieses Format ist ja bisher noch nicht wirklich üblich.

    Wohin willst Du denn verreisen?


  4. (4) Kommentar by andre @ 29. Juni 2010, 00:08 Uhr

    Theme von Prepaid MicroSIM Karten in Ausland interessiert mich auch. Weisst man etwas ueber Italien und US? Wo , und welche MicroSIM soll ich in diese Laender kaufen?


  5. (5) Kommentar by Denni Seim @ 29. Juni 2010, 09:29 Uhr

    Hallo, danke für die Antworten bisher. Es geht in die Niederlande. Die Idee mit den ausländischen Prepaidkarten ist super! Es wird zur Zeit wahrscheinlich wirklich noch daran hapern Mikro-Sims zu bekommen.

    Gibt es eigentlich eine Zange, mit der man aus Mini-Sim Mikro Sim Karten ausstanzen kann?


  6. (6) Kommentar by Jens @ 2. Juli 2010, 00:14 Uhr

    @andre (4):
    Ich befürchte, dass es da noch keine Auflistungen gibt, da Micro-SIM zu neu ist.

    @Denni Seim (5):
    Ich glaube ja. Aber die Schere soll es auch richten können. :)


  7. (7) Kommentar by etftrader @ 18. Juli 2010, 20:25 Uhr

    Habe aktuell meine O2-SIM in eine micro-Sim gewechselt, da ich sie für den Einsatz in meinem iPad 3G nutzen will.

    Bin damit bis jetzt sehr zufrieden.

    Problem sind aber anstehende Roamingkosten von fast 2 Euro pro MB beim Einsatz im baldigen Urlaub.

    Habe mich deshalb für eine günstige Italien Prepaid Daten MICRO-SIM von Prepaid-Global entschieden.

    Mit 1 GB Startguthaben und 4 Cent MB-Preis schont das meine Urlaubskasse und ich werde mich meinem iPad gemütlich im Urlaub in der Toskana widmen.

    Bericht auf Internet-Ausland:

    http://www.internet-ausland.de/micro-sims-fur-auslandeinsatz-von-ipad-und-iphone-4/2010-07-18/

    Hatte bereits gute Erfahrungen mit einer Spanien Prepaid Datenkarte gemacht auf Gran Canaria.


  8. (8) Kommentar by Bernd @ 19. Juli 2010, 12:31 Uhr

    Hi, mal ne blöde Frage: soweit ich das verstanden habe, aktiviert man seine tagesflat ja für den jeweiligen Tag via SMS. Vom iPad aus geht das ja wohl eher schlecht. Wie aktiviert man das denn dann pro Tag?


  9. (9) Kommentar by Jens @ 23. Juli 2010, 16:29 Uhr

    @Bernd (8):
    Wenn man das als Micro-SIM bucht, dann ist der Tarif schon aktiv. Gehst Du online, ist der jeweilige Tag berechnet. Gehst Du nächsten Tag online – der nächst weitere usw.


  10. (10) Kommentar by Selcuk @ 22. August 2010, 02:05 Uhr

    Ich nutze derzeit den Bildmobil Tarif im Vodafone Netz, find ich auch recht gut. Dort zahle ich halt dann 6,99€ die Woche und nutze es dann auch dementsprechend, vor allem jetz auch im „Sommer“… Trotzdem wäre die Fonic Karte bei maximaler Nutzung mit maximal 25€ im Monat um ca. 3€ günstiger :)

    Ansonsten toller und sehr ausführlicher Bericht. Danke.


  11. (11) Kommentar by Jens @ 28. August 2010, 14:31 Uhr

    @Selcuk (10):
    Bitte sehr!


  12. (12) Kommentar by Sele @ 8. September 2010, 20:25 Uhr

    Hi,

    zum Thema Ausland, ich hatte das selbe Problem, zwar nicht mit dem iPad, dafür aber mit dem Notebook. Da ich meine Webseite pflegen muss, ist Internet für mich auch im Ausland ein muss. Ich bin derzeit in der Türkei und habe meine Erfahrungen mit dem Vodafone Prepaid Tarif in einem kleinen Artikel niedergeschrieben.

    http://www.der-prepaid-vergleich.de/Prepaid-News/datentarife-tuerkei-ausland.html

    Micro-SIM wird schwierig, dafür gibts aber, wie bereits von Jens erwähnt, die Schere :)

    Also es lohnt sich definitv! Ich nutze das Mobile Internet nun schon seit 4 Wochen und bezahle pro Woche derzeit 4€ nochwas für 1GB Datenvolumen inklusive. Die 4€ sind aber derzeit auch nur, weil Vodafone gerade noch ein Angebot laufen hat. Das geht noch bis zum 22 September. Anschließend kostet die Woche 9€… trotzdem human…

    Also ich würde jedem raten, die Preise zu vergleichen und keinen deutschen Anbieter im Ausland zu nutzen…

    Die 1GB Datenvolumen sind auch so schnell aufgebraucht, das ist unglaublich.

    Gruß


  13. (13) Kommentar by Markus @ 26. Oktober 2011, 15:56 Uhr

    Hallo, ich bin jetzt auch besitzer eines iPad, und möchte meine vorhande Fonic-Karte gerne weiter nutzen. Bislang habe ich mich über ein Programm ins mobile Internet eingebucht, so wusste ich, dass ich bezahlen muss. Kann ich das beim iPad auch kontrollieren, oder muss ich damit rechnen, dass sich das Pad jeden Tag selber einbucht und ich bezahle obwohl ich es nicht nutze.

    Gruß


  14. (14) Kommentar by Robert @ 7. Dezember 2011, 23:10 Uhr

    Hey,

    in Bezug auf Internet im Ausland kann ich noch http://www.prepaid-im-ausland.de empfehlen. Dort gibts interessante Berichte. Z.B. wieviel übertragen wir bei dem iPad oder iPhone.

    Für Deutschland mit meinem iPad hab ich persönlich einen Tchibo Tarif. (Der aus dem Webstick).

    Robbsen


  15. (15) Kommentar by Mörtel @ 10. Februar 2012, 13:38 Uhr

    Die Idee mit den ausländischen Prepaidkarten ist super!


  16. (16) Kommentar by Wilfried @ 30. März 2012, 11:43 Uhr

    Hallo,werde mir ein Ipad3 neue Verison 4G kaufen. Nun bin ich mir unsicher, ob ich 1.)zuhause dieses mit meiner vorhandenen Internet Flatrate nutzen kann. Kommen dann noch zusätzlich noch Kosten auf mich zu ?
    2.) Welche Kosten kommen auf mich zu, wenn ich das Ipad nicht zuhause sondern innerhalb Deutschland nutze ( Prepaid – nötig ?).
    3.) Im Ausland benötige ich wohl für den Tagesgebrauch eine Prepaid Karte – Kosten sind ja in den vorherigen Berichten beschrieben.

    Danke für Eure Hilfe.


  17. (17) Kommentar by A.C @ 17. Juli 2012, 15:13 Uhr

    Guten Tag. Ich habe eine Frage und zwar kann man auch eine normale Fonic Micro Sim benutzten? Diese kostet überall im Laden 9,95€ und hat 10€ Startguthaben. Die Fonic Surf-Karte kostet auch 9,95€, hat aber nur 2,50€ Startguthaben. Diese kann man jedoch nur bestellen.

    Vielen Dank


  18. (18) Pingback by In Großbritannien online mit dem Smartphone – oder: Mit Three UK Facebook, Foursquare, Instagram und Twitter auch auf der Insel nutzen! » Pottblog @ 20. Mai 2013, 14:37 Uhr

    […] Da die meisten Starter-Sets nur £ 0.995 kosten, kann man da auch ggf. mehr als eines erwerben. Dann macht es auch nichts aus, wenn man so schlau ist, seine SIM-Karte falsch zu stanzen (wie auf dem Bild zu sehen). Denn man muss noch berücksichtigen, dass es neben der “normalen” SIM-Karte6 auch die Formate Micro-SIM und Nano-SIM gibt, die vor allem modernere Geräte7 benötigen (einen Größenunterschied sieht man in diesem Artikel zur Fonic-SIM). […]


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