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Jens Matheuszik — 14. Juni 2010, 21:58 Uhr

InnovationCity Ruhr: Bochum, Bottrop, Essen, Gelsenkirchen/Herten und Mülheim an der Ruhr können 2,5 Milliarden Euro Fördermittel erhalten


Ein sehr warmer, wenn nicht gar heißer Regen an Fördermitteln könnte über die Stadt Bochum, Bottrop, Essen, Gelsenkirchen und Herten oder aber Mülheim an der Ruhr, regnen. Denn diese fünf Städte sind die Finalteilnehmer beim großen Wettbewerb InnovationCity Ruhr. Hier hatten sich etwas mehr als ein Dutzend Städte aus dem Ruhrgebiet darum beworben, dass in ihren Stadtgrenzen (bzw. übergreifend im Fall von Gelsenkirchen und Herten) versucht wird einen innovativen und ökologischen Strukturwandel zu realisieren.

Die siegreiche Stadt bzw. Stadkombination kann dabei bis zum Jahr 2020 mit bis zu 2,5 Milliarden Euro Fördergeldern rechnen, was natürlich – vor allem angesichts der Finanzprobleme der Städte im Ruhrgebiet – eine wirklich stolze Summe ist.

Die Städte Castrop-Rauxel, Dortmund, Duisburg, Gladbeck. Hamm, Herne/Recklinghausen, Oberhausen, Schwerte und Witten haben die erste Bewerbungsrunde nicht geschafft, sollen jedoch dennoch von der Teilnahme an dem vom Initiativkreis Ruhr und dem Land NRW getragenen Großprojekt profitieren, in dem die zu entwickenden Innovationen und die damit verbundenen Ideen ihnen kostenfrei zur Verfügung gestellt werden.

Die endgültige „InnovationCity Ruhr“ soll dann im November 2010 feststellen, nachdem die fünf Finalisten bis Mitte September 2010 Zeit haben, ihre Projekte weiter auszuarbeiten.

Bis Mitte September 2010 haben die Finalisten nun Zeit, ihre Projektskizzen weiter auszuarbeiten. Anfang November wird nach einem weiteren Auswahlverfahren feststehen, welche Kommune InnovationCity Ruhr wird. Für die Realisierung der InnovationCity Ruhr sollen bis zum Jahr 2020 bis zu 2,5 Milliarden Euro an Fördermitteln und privaten Investitionen aufgebracht werden, die somit die ausgewählte Stadt bzw. deren jeweiligen Teil im Rahmen des Konzeptes der InnovationCity Ruhr fortentwickeln sollen.

Und wer weiß, vielleicht gibt es ja für die Bewerberstadt Bochum auch ein energiesparendes und von den notwendigen Energien her autarkes Konzerthaus. ;)

PS: Siehe auch DerWesten.


3 Kommentare »

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