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Jens Matheuszik — 8. Juni 2010, 22:54 Uhr

7,5 Stunden wurde zwischen SPD, Grünen und der FDP sondiert #ltw10


(dies ist ein Beitrag aus der Beitragsserie
Nach der NRW-Landtagswahl 2010)
 

NRW-Landtagswahl 2010: SitzverteilungVia Twitter wurde so eben bekannt, dass nach rund sechseinhalb Stunden die ersten Sondierungsgespräche zwischen der SPD, den Grünen und der FDP zu Ende gegangen sind.

Zwischenzeitlich meldete DerWesten, dass die FDP beim Thema Bildung hart bleibt (gemeint war hier die Ablehnung der Gemeinschaftsschule, nicht die Abschaffung der Studiengebühren).

Mit den siebeneinhalb Stunden hat das ganze schon mal deutlich länger gedauert als die Sondierungsgespräche mit der Linkspartei – und man kann davon ausgehen, dass diese Sondierungsgespräche auch viel inhaltlicher waren als die rot-grün-roten Gespräche, denn bei diesen mussten SPD und Grüne ja anscheinend den Vertretern der Linkspartei erstmal so Unterschiede zwischen Partei und Fraktion und das Procedere, wie man Koalitionsverträge abschließen würde, erklären. Sowas muss man der FDP natürlich nicht mehr erklären, wobei nach übereinstimmenden Presseberichten eine knappe Stunde der Atmosphäre – gerade zwischen der FDP und den Grünen – galt. Gerade in den letzten Wochen vor der Wahl, war das Klima zwischen diesen beiden Parteien doch eher etwas getrübt (wenn man nicht das Wort „vergiftet“ verwenden will). Sowas erleichtert gemeinsame Gespräche nicht unbedingt.

Doch wie teilte Volker Beck, der parlamentarische Geschäftsführer der grünen Bundestagsfraktion, dazu via Twitter auf eine Anfrage von mir mit?

@pottblog gut ist, dass wir immer noch reden.
Quelle: @Volker_Beck bei Twitter

@pottblog wir schauen nach vorn und nicht zurück
Quelle: @Volker_Beck bei Twitter

Eine zweite Runde der Sondierungsgespräche soll am kommenden Donnerstag stattfinden. Man darf gespannt sein, wie die drei Parteien danach auseinandergehen. Es ist seitens der SPD geplant am Freitag eine abschließende Bewertung abzugeben, ob man eher eine große Koalition mit der CDU oder aber eine Ampelkoalition anstrebt.

Über die Reihe „Nach der NRW-Landtagswahl 2010“:
Ich habe beschlossen über die Folgen der Landtagswahl 2010, meine Eindrücke usw. in einer kleinen Reihe zu bloggen. Vielleicht werden es nur zwei oder drei Beiträge, vielleicht aber auch mehr. Mal sehen. :)

Episoden der Beitragsserie Nach der NRW-Landtagswahl 2010

  1. Die Suche nach dem vorläufigen amtlichen Wahlergebnis #ltw10

4 Kommentare »

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  1. (1) Kommentar by Udo @ 9. Juni 2010, 10:10 Uhr

    Mit den siebeneinhalb Stunden hat das ganze schon mal deutlich länger gedauert als die Sondierungsgespräche mit der Linkspartei – und man kann davon ausgehen, dass diese Sondierungsgespräche auch viel inhaltlicher waren als die rot-grün-roten Gespräche, denn bei diesen mussten SPD und Grüne ja anscheinend den Vertretern der Linkspartei erstmal so Unterschiede zwischen Partei und Fraktion und das Procedere, wie man Koalitionsverträge abschließen würde, erklären.

    Was veranlasst denn die Annahme, dass das so sei, das den Vertretern von Die Linke – und namentlich den anwesenden Vertretern deren Bundespartei, so etwas erklärt werden müsste?


  2. (2) Pingback by Neues von der Sondierung zwischen SPD, Grünen und der FDP für eine Ampelkoalition in NRW #ltw10 » Pottblog @ 10. Juni 2010, 13:15 Uhr

    […] Doch noch eine Ampelkoalition in Nordrhein-Westfalen? #ltw10Links anne Ruhr (15.05.2010)Live-Blog zum TV-Duell in Nordrhein-Westfalen #ltw10 #tvduellTV-Duell NRW: 80 % für Hannelore Kraft, 13 % für Jürgen Rüttgers7,5 Stunden wurde zwischen SPD, Grünen und der FDP sondiert #ltw10 […]


  3. (3) Pingback by Ampelkoalition (SPD, FDP, Grüne) in Nordrhein-Westfalen: Gescheitert noch vor Beginn #ltw10 » Pottblog @ 11. Juni 2010, 00:05 Uhr

    […] am Dienstag als auch am heutigen gestrigen Donnerstag fanden zwischen der SPD, den Grünen und der FDP die […]


  4. (4) Kommentar by Jens @ 11. Juni 2010, 22:17 Uhr

    @Udo (1):
    Diverse, übereinstimmende (und nicht dementierte) Berichte machten deutlich, dass der Linkspartei nicht klar war, dass nicht die Fraktion den Koalitionsvertrag unterzeichnet, sondern die Partei.


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