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Jens Matheuszik — 30. Mai 2010, 07:23 Uhr

Twittagessen/Flashmob am Bratwursthaus in Bochum (aktualisiert)


Bratwursthaus: TwittagessenAm vergangenen Freitag fand in Bochum ein so genanntes Twittagessen am berühmten Bratwursthaus, wo es „die Echte“ (Currywurst von Dönninghaus) gibt, statt. Bei einem Twittagessen handelt es sich laut der Website um ein ungezwungenes Treffen von Twitter-Nutzern zum Mittagessen.

Ungezwungen trifft es ganz gut – so begann das Bochumer Twittagessen auch erst um 19:30 Uhr und war damit zeitlich für mich viel eher erreichbar als viele andere Twittagessen. Da meine Mittagspause zeitlich gesehen nicht so reichhaltig bemessen ist, ist es für mich eher unmöglich an solchen Twittagessen teilzunehmen. Diesmal war es aber anders…

Erst einmal fand das Twittagessen – wie bereits berichtet – um 19:30 Uhr statt und diesmal war es auch richtig voll. 80 Teilnehmer hatten sich vorab angemeldet (im Endeffekt werden es wohl eher um die 70 gewesen sein) und machten damit das Twittagessen schon fast zu einer Art Bratwurst-Flashmob (es fehlten nur lustige Tanzeinlagen der Massen).

Twittagessen in Bochum: Barbara im PressegesprächBarbara, die das Twittagessen organisiert hatte, stand der anwesenden Offline-Presse (siehe Foto) für Informationen zur Verfügung, wobei es sich weder die Ruhr Nachrichten noch die Westdeutsche Allgemeine Zeitung nehmen ließen, Leute zu schicken, die von Twitter keine Ahnung hatten. Aber dafür – das muss man ja auch mal lobend erwähnen – waren mindestens zwei Mitarbeiter von DerWesten (dem WAZ-Internetportal) als Gäste dabei.

A propos Presse: Den DerWesten-Bericht Treffen bei Twitter und Currywurst in Bochum ((zu dem es auch die obligatorische Fotostrecke gibt)) fand die Organisatorin jetzt nicht so toll, da dort einige ihrer Antworten verdreht worden sind. So hatte sie dem Journalisten von der WAZ deutlich gesagt, dass sie gar nicht weiß, wie lange sie am Tag twittert und es vielleicht zwei Stunden wären. In der WAZ heißt es dann:

Täglich verbringt sie nach eigenen Schätzungen zwei bis drei Stunden bei ihren „Followern“, wie die Kontakte heißen.

Aktualisierungshinweis: Über Nacht wurde der Artikel bei DerWesten überarbeitet. Jetzt klingt das ganze doch deutlich runder und besser! :)

Ich persönlich fand die Idee des Twittagessens sehr gut und habe mich darüber sehr gefreut. Auch fand ich sowohl die Bratwurst als auch die Pommes recht gut. Hierzu muss man wissen, dass es erst seit kurzem am Bratwursthaus Pommes gibt, denn ursprünglich gab es dort wirklich nur Brat- bzw. Currywurst. Ich persönlich habe jetzt zum ersten Mal dort Pommes gegessen und kann die ursprünglich vor einigen Wochen gemachten negativen Erfahrungen in Sachen Currywurst und Kernkompetenz ((unbedingt dort auch die Kommentare lesen!)) nicht teilen – aber das waren wohl Anlaufschwierigkeiten. Sehr schön aber, dass das Bratwursthaus sich auf das Twittagessen vorbereitet hatte. Nicht nur, dadurch, dass eigentlich niemand lange auf seine Bestellung warten musste – auch war das Bratwursthaus entsprechend geschmückt (siehe das Foto oben oder die Fotos auf bratwursthaus.com).

Schön fand ich auch, dass ich nicht nur „die üblichen Verdächtigen“ dort traf ((auch das war natürlich schön!)), sondern auch einige Leute, die man eher selten trifft bzw. manche Leute, die ich „in echt“ nie vorher gesehen hatte oder auch sogar Personen, die ich selbst bei Twitter (noch) nicht kannte.

A propos Anlaufschwierigkeiten: Ich sprach während des Twittagessens auch mit der Person ((Tommie? Robin? – mein Namensgedächtnis ist wirklich schlecht! Ronny war es!)), die sich für den Twitter-Account @bratwursthaus verantwortlich zeigt. Mein Vorschlag, dass der jeweils aktuelle „mayor“ (Bürgermeister) beim Geo-Location-Dienst foursquare ((von dem es interessanterweise momentan keinen deutschen Wikipedia-Eintrag gibt – aber natürlich einen englischen)), als Besucher beim Bratwursthaus was umsonst bekommt (wenn er das Bratwurtsthaus bei foursquare aufsucht und dann gerade „mayor“ ist), stieß nicht so ganz auf Interesse. Schade eigentlich. Damit wäre das Bratwursthaus meines Wissens einer der ersten Läden in Bochum (wenn nicht sogar im ganzen Ruhrgebiet) gewesen, der sowas anbietet. Schade, aber dann gibt es sowas erstmal nur in Läden wie dem Berliner St. Oberholz

PS: Das nächste Twittagessen am Bochumer Bratwursthaus ist bereits vorbereitet – dieses 2. Twittagessen am Bochumer Bratwursthaus soll am 3. September 2010 um 19:30 Uhr stattfinden.


7 Kommentare »

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