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Jens Matheuszik — 25. Mai 2010, 07:23 Uhr

Ruhrbaron David Schraven schreibt bereits für die WAZ-Mediengruppe


WAZ-Artikel über Norbert Lammert von David SchravenAm Pfingstsamstag blättere ich nichts ahnend durch die Samstags- Pfingsten-Ausgabe der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) und finde auf einer der hinteren Seiten des Hauptteiles den nebenstehend zum Teil abgebildeten Artikel Dubiose Finanzen belasten Lammert.

Erst wollte ich diesen Artikel „überlesen“. Schließlich hatte ich zu dem Thema, wonach der Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) in den (selbst geäußerten!) Verdacht geraten ist, dass der Wahlkampf zur Bundestagswahl 2009 nicht ganz sauber finanziert wurde, da eine vermeintliche unabhängige Wählerinitiative für Norbert Lammert in Wirklichkeit eine CDU-Veranstaltung war, schon einiges gelesen:
Die Links anne Ruhr bzw. Links zur Wahl verlinkten bereits am 8., 14. und 21. Mai auf entsprechende Artikel der Ruhrbarone und des Focus – außerdem hatte auch die Frankfurter Rundschau am 7. und am 21. Mai darüber berichtet.

Was ich dann jedoch faszinierender fand als den eigentlichen Artikel an sich, der – wenn ich das richtig sehe – neue Details in dieser Angelegenheit offenbahrte, war der Name des Autoren. Denn dieser Artikel stammt von niemand anderen als David Schraven:

Bereits vor einem Monat berichtete ich im Pottblog, dass Ruhrbaron David Schraven Chef der WAZ-Recherche wird. Damals hieß es noch, dass David Schraven zum 1. Juni 2010 neuer Leiter des Ressorts „Recherche“ am so genannten Content News Desk der WAZ-Mediengruppe wird.

WAZ Impressen vom 21. und 22. Mai 2010Da ja noch nicht der 1. Juni 2010 ist, schaute ich dann gleich in das Impressum dieser WAZ-Ausgabe (vom 22. Mai 2010) und stellte fest, dass David Schraven hier bereits als zuständig für die Recherche genannt wird. Der ehemalige Chef-Rechercheur Dietmar Seher taucht weiter im Impressum auf, jedoch als Reporter für den Bereich Politik.

Das Impressum der WAZ-Ausgabe von einem Tag vorher (21. Mai 2010) hingegen sieht noch weiterhin Dietmar Seher als Chef der Recherche und David Schraven taucht dort noch nicht auf (beides kann man auf dem Foto oben erkennen – vor allem, wenn man darauf klickt und sich das Bild in größer anschaut!). Insofern scheint David Schraven seine Tätigkeit bei der WAZ-Mediengruppe schon eher aufgenommen zu haben.

Daher gratuliere ich David Schraven jetzt schon und hoffe auf viele investigative Geschichten in der WAZ! Ich hoffe auch, dass Du Dich – wie in der Vergangenheit bei den Ruhrbaronen – in die Diskussionen zu Deinen Artikeln einmischt und auf die Reaktionen reagierst.

Eine ausführlichere Wertung über den Wechsel von David Schraven von den Ruhrbaronen zur WAZ-Mediengruppe folgt demnächst – eigentlich sollte diese erst so um den 1. Juni 2010 herum erscheinen… 😉


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