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Jens Matheuszik — 29. April 2010, 06:59 Uhr

WDR-Wahlarena zur Landtagswahl 2010 mit fünf Spitzenkandidaten


Hannelore Kraft (SPD) bei der WDR-WahlarenaGestern abend fand die Wahlarena (WDR) mit fünf Spitzenkandidaten zur Landtagswahl in NRW statt und ich war als Gast im Publikum dabei.

Neben dem CDU-Vorsitzenden Jürgen Rüttgers waren die (links abgebildete) SPD-Spitzenkandidatin Hannelore Kraft sowie Sylvia Löhrmann (Bündnis ’90/Die Grünen), Andreas Pinkwart (FDP) und Wolfgang Zimmermann (Die Linke) da. Letztere Personalie wunderte mich, da ursprünglich Bärbel Beuermann für die Linkspartei da sein sollte, aber irgendwo las ich, dass sie aus persönlichen Gründen nicht teilnehmen konnte und stattdessen der Landesvorsitzende der Linkspartei ‚ran musste bzw. durfte.

Ich habe leider jetzt nicht die Zeit viel darüber zu schreiben, daher nur ein paar Stichworte was ich gut und was ich schlecht fand – und noch ein paar weiterführende Links (siehe auch die heutige Ausgabe der Links anne Ruhr/Links zur Wahl):

Töffte ((ruhrgebietsdeutsch für: gut, schön, passend))

  • lebhafte Diskussion, es wurden viele Argumente ausgetauscht
  • dagegen wirkte das TV-Duell am Montag wie eine Schlaftablette
  • habe einige mehr oder weniger bekannte Gesichter wieder getroffen ((bei zweien war mir klar: die kenne ich, es dauerte aber ein bißchen, bis es „Klick“ machte und ich wusste, dass ich sie über Lukas von Coffee And TV kannte…))
  • die Spitzenkandidaten nahmen sich – teils mehr, teils weniger – Zeit nach der Diskussionsrunde auch mit Teilnehmern zu sprechen (siehe Bild)
  • die Moderatoren (insbesondere Jörg Schönenborn) waren sehr witzig; vor Beginn der Livesendung scherzte er mit dem Publikum und nahm ein wenig die Nervösität
  • jetzt weiß ich, woher der Begriff „Blitzlichtgewitter“ kommt – es wundert mich eigentlich, dass die Spitzenkandidaten nach der kurzen Fotosession vor der eigentlichen Sendung nicht erblindet sind…

Panne ((ruhrgebietsdeutsch für: u.a. Zustand der Dösigkeit, etwas was nicht toll ist))

  • ursprünglich hieß es mal, dass die Zuschauer den Kandidaten auch Fragen stellen könnten – ich habe mir daher für alle Kandidaten Fragen überlegt, was jedoch dann doch überflüssig war, da man keine Fragen stellen konnte
  • es wurden eigentlich wirklich nur die großen Themenblöcke Bildung, Arbeit/Soziales, Finanzen und die üblichen Koalitionsspielchen abgehandelt ((und anfangs was zum Thema „Nichtraucherschutz“, was ich übrigens richtig geraten hatte, denn Sabine Scholt fragte vor der Live-Aufzeichnung danach, welches Thema wohl das „geheime“ Aufregerthema sei)) – hier wäre es vielleicht sinniger gewesen, wenn man die Sendung entweder verlängert oder mehrere Sendungen durchgeführt hätte
  • im Rahmen der Schuldiskussion wurden die Befürworter des längeren gemeinsamen Lernens in der Schule immer wieder damit konfrontiert, dass ja fast die Hälfte gegen große Reformen seien – es waren aber 43 % dagegen, während 49 % dafür waren – jedoch wurden seitens der Moderatoren immer wieder die 43 % herangezogen und der Eindruck erweckt, als wäre die Hälfte dagegen – also nach meinem Zahlenverständnis sind 49 % mehr als 43 %…
  • die Sitzgelegenheiten – man saß ja fast so tief wie als Erwachsener auf Grundschulstühlen… ;)
  • ich musste das iPhone ausmachen und durfte nicht live twittern (okay, das war mir ja an sich schon vorher klar…)

Nachfolgend noch ein paar Links zur Wahlarena direkt vom WDR selbst:

Eventuell schreibe ich noch ein wenig mehr, wenn’s zeitlich passt (wobei: war ja jetzt doch mehr als gedacht…).


5 Kommentare »

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