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J. Matheuszik — 7. April 2010, 22:50 Uhr

Wie mich Ilse Aigner in die Rhein-Zeitung brachte…


Die u.a. für den Verbraucherschutz zuständige Bundesministerin Ilse Aigner (CSU) machte vor wenigen Tagen auf sich aufmerksam, als sie das soziale Netzwerk Facebook stark kritisierte, da der Datenschutzaspekt nicht genügend berücksichtigt wird (um es mal harmlos zu formulieren).

Ich nutzte daraufhin die Gelegenheit mich einfach mal bei Facebook mit Ilse Aigner zu befreunden – einfach nur so und sei es nur, um ihr nachher via Facebook-Pinwand mitzuteilen, dass ich das mit dem offenen Brief an Facebook gut finde (auch wenn ich nicht glaube, dass der Brief an sich was bewirkt).

Einige Zeit später war es dann auch soweit, ich bekam irgendwann die Mail mit dem Text „Hallo Jens, Ilse hat dich als FreundIn auf Facebook bestätigt.“ und ich veröffentlichte daraufhin den folgenden Twitter-Beitrag (mitsamt Screenshot; einfach auf den Link klicken!):

Juchu, das Leben hat wieder einen Sinn! Ilse Aigner ist meine Freundin bei Facebook: [Screenshot]

Tja, dieser Tweet scheint der Rhein-Zeitung gefallen zu haben, denn in ihrer Print-Ausgabe brachten sie das hier:

Mein Tweet in der Rhein-Zeitung

Irgendwie finde ich das ja witzig – letztens in der WAZ, jetzt in der Rhein-Zeitung. Wobei es da Unterschiede gibt und gab – bei der WAZ hatte ich mich ja selber gemeldet. Bei der Rhein-Zeitung fand man wohl meinen Beitrag gut/amüsant/auswählenswert und hat ihn dann einfach so abgedruckt. Nicht dass man mich jetzt falsch versteht – ich finde das in diesem Fall okay.

Aber es stellt sich dennoch die Frage:
Ist das eigentlich okay? Darf man das machen? Dürfen gerade Verlage (Stichwort: Leistungsschutzrecht) so etwas machen?


3 Kommentare »

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