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Jens Matheuszik — 9. Februar 2010, 23:48 Uhr

DerWesten bestätigt Relaunch-Pläne


DerWestenGestern Abend berichteten Thomas Knüwer im Blog Indiskretion Ehrensache im Beitrag DerWesten soll wachsen – aber wie? und das Pottblog im Beitrag DerWesten: Die Rückkehr von waz.de unabhängig voneinander von den geplanten Relaunch-Plänen bei DerWesten, dem Internet-Portal der WAZ-Mediengruppe.

Die Resonanz auf beide Artikel war recht groß – und unter anderem meldete sich Andreas Fettig, einer der beiden Chefs vom Dienst (CvD) von DerWesten, in einem Kommentar hier im Pottblog1. Auch wenn direkt am Anfang des Kommentars erklärt wird, dass einiges gerade gerückt werden müsse, wurden fast alle Inhalte der beiden Artikel bestätigt:

Es wird demnach – wie berichtet – eine Neugestaltung des Layouts geben. Dabei soll das ganze mit einer stärkeren Regionalisierung von DerWesten einhergehen. Auch die engere Verzahnung von Print und Online sowie die Reduzierung des Stellenplanes im Online-Bereich wurden bestätigt. Ebenfalls konnte bestätigt werden, dass „das Bewegtbild […] weiterhin eine große Rolle im Portal spielen [wird; Anm. d. Bloggers]“.

Das einzige was laut Andreas Fettig „völlig falsch“ sei, wäre der Punkt, dass auf der Betriebsversammlung bei DerWesten eine angebliche „Boulevardisierung“ von DerWesten, in deren Rahmen „weichere“ Inhalte die Seite zu einer Art Unterhaltungsportal umformen sollen, angesprochen worden sei.

Wenn der Chef vom Dienst bei DerWesten jetzt schreibt, dass dies kein Thema auf der Betriebsversammlung war, dann glaube ich das – schließlich war er bei der Versammlung (und ich nicht). Nichtsdestotrotz sind meine Quellen2, wonach über eine entsprechende Neuausrichtung des Portals bei der WAZ-Mediengruppe nachgedacht wird, sehr glaubwürdig (und die „Trefferquote“ war ja auch sehr hoch).

Im übrigen wurde berichtet, wonach man bei der WAZ-Mediengruppe über die beiden Berichte nicht sehr amüsiert gewesen sein. So berichtet Meedia wie folgt:

Die Essener werfen den Bloggern sogar vor, ihre Geschichten vorschnell veröffentlicht zu haben: „Wir wundern uns, dass man Gerüchten auf den Leim geht anstatt zu recherchieren.“

Es stimmt – ich habe nicht explizit bei der WAZ-Mediengruppe nachgefragt um durch eine Recherche dort die Aussagen meiner Quellen zu bestätigen (und ob ich mich jetzt damit unjournalistisch verhalten habe, wird beispielsweise bei Thomas Knüwer in den Kommentaren diskutiert). Was meiner Meinung nach jedoch auch nicht notwendig war, denn einerseits sind meine Quellen grundsätzlich gut informiert und andererseits haben zuletzt angefallene Anfragen leider keine Reaktion erhalten.

Ob man jedoch die beiden Blogberichte von Thomas Knüwer und mir als „vorschnell“ bezeichnen soll weiß ich nicht – denn der deutlich überwiegende Teil wurde ja durch die Verantwortlichen von DerWesten selber bestätigt. Oder um es mal mit den Worten eines Medienprofis, der sich im Verlagswesen und Journalismus gleichermaßen gut auskennt:

Dementi geht anders.

  1. wobei dieser Kommentar inhaltsgleich auf weiteren Seiten, die über die Thematik berichtet haben, veröffentlicht wurde []
  2. und wohl auch die von Thomas Knüwer von Indiskretion Ehrensache… []

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