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Jens Matheuszik — 18. Januar 2010, 14:23 Uhr

Sky: Ähnliches Verhalten bei Kündigungen wie früher Premiere…


skyLeider sieht es so aus, als ob ich für den Pay TV-Anbieter Sky eine ähnliche Beitragsreihe wie damals in Sachen Kündigung bei Premiere anfertigen muss.

Hintergrund: Vor wenigen Tagen wurde fristgemäß zum Ende der Vertragslaufeit Ende Mai 2010 Sky bzw. Premiere gekündigt. Kurze Zeit später erhielt meine Mutter (da der Vertrag auf ihrem Namen läuft) einen Anruf und man teilte ihr mit, dass man die Kündigung bedauern würde und doch tolle neue Angebote hätte. Meine Mutter erklärte sofort, dass sie am Telefon nichts abschließen würde, sondern dass man ihr höchstens schriftliche Angebote schicken sollte.

So weit so gut, da tat sich erstmal nichts.

Am Samstag rief ich aus einem ganz anderen Grund die Kundenbetreuung von Sky an um eine technische Frage, die etwas mit dem Receiver zu tun hatte, zu klären. Im Laufe des Gespräches fiel dann seitens des Sky-Mitarbeiters die sinngemäße Formulierung „das machen wir lieber nach der Vertragsumstellung im Februar“. Ich stutzte und hakte nach:

Vertragsumstellung von Premiere auf Sky:

Dem Sky-Mitarbeiter zufolge sei eine Vertragsumstellung von Premiere (denn der damals 2009 abgeschlossene Vertrag lief noch als Premiere-Vertrag) auf Sky im Februar veranlasst worden. Ab Februar würde man dann Sky Welt, Sky Sport und Sky Bundesliga zum selben Preis wie vorher das Premiere-Paket bekommen.

Auf meine irritierte Nachfrage was das denn soll, hieß es, das wäre so telefonisch vereinbart worden und dass Sky sicherlich nicht von alleine so etwas machen würde, sondern nur auf Kundenwunsch. Ich erklärte ziemlich nachdrücklich, dass ich mir sicher sei, dass meine Mutter so etwas nicht machen würde, sondern dass sie bei dem Anruf der Sky-Mitarbeiterin nur schriftliche Angebote angefordert habe.

Der Mitarbeiter mit dem ich telefonierte, bestand jedoch darauf, dass „auf Ihren Wunsch“ hin der Vertrag umgestellt wurde. Außerdem sei das ja auch der gleiche Preis. Ich fragte ihn dann, was denn mit Sky Cinema sei – denn das ehemalige Filmpaket von Premiere nannte er nicht. Ja, das sei nicht im neuen Vertrag enthalten, man könne dies aber natürlich dazubuchen. Was aber extra Geld kosten würde…

Ich wurde langsam ungehalten, versuchte sarkastisch zu werden und erklärte, dass bei diesem Geschäftsgebahren meiner Meinung nach eine Umbenennung von Premiere in Sky nicht hätte erfolgen müssen, da das ja ähnlich abliefe wie früher bei Premiere und musste mir dann ganz überraschenderweise erklären lassen, dass Sky eine ganz andere Firma als früher Premiere sei.

Neues Vertragsangebot von Sky:

Zur angeblich von uns veranlassten Vertragsumstellung wäre ja auch ein Schreiben vom 12. Januar 2010 bereits bei uns angekommen, in dem das alles erklärt worden sei. Ich verneinte ausdrücklich, denn bis zum damaligen Anruftag (16. Januar 2010) war noch nichts von Sky angekommen. Um unsere Kosten (im Rahmen der 01805-Telefonnummer) noch etwas zu erhöhen wollte der Mitarbeiter unbedingt noch die Anschrift abgleichen, was wertvolle Cents Zeit dauerte.

Nach Auskunft des Sky-Mitarbeiters soll in diesem Angebot neben den o.g. Sky-Paketen (Welt, Sport, Bundesliga) für 44,90 Euro auch noch eine nicht näher benannte Gutschrift sein. Dazu könne er mir aber nichts sagen. Da solle man abwarten. Außerdem solle ich doch erstmal beruhigen, denn vielleicht wäre das neue Vertragsangebot ja aufgrund der ihm nicht genau bekannten Gutschrift doch besser.

Meinen Einwand, dass ich mir weiterhin nicht vorstellen könne, dass meine Mutter so einem Vertragswechsel zugestimmt habe, ignorierte er (sinngemäß: „wir machen sowas ja nicht von alleine“) und auch meine Frage, warum denn das ganze ab Februar und nicht ab Ende der bisherigen Vertragslaufzeit laufen würde, konnte er nicht wirklich beantworten – außer halt mit dem andauernd wiederholten (sinngemäß) „das wurde so vereinbart“.

Widerruf statt Kündigung:

Ich wurde etwas ungehaltener und erklärte, dass wenn das angeblich am 12. Januar 2010 abgeschickte Schreiben nicht Anfang der Woche da sei, eine erneute Kündigung sofort wieder ‚rausgehen würde, worauf er mich dann warnte und darauf hinwies, dass ich lieber „Widerruf“ statt „Kündigung“ schreiben sollte, da ansonsten der (neue) Vertrag bis zum Ende der Vertragslaufzeit (die 12 Monate andauert) laufen würde.

Abwarten…

Ich bin sehr gespannt, was Sky uns jetzt schreiben wird. Wer weiß, vielleicht machen die auch wirklich „ein Angebot, das man nicht ablehnen kann“. Es ist ja nicht so, dass man auf die Fußball-Übertragungen, die Filme usw. verzichten möchte. Aber ganz ehrlich – die Geschäftspraktiken finde ich äußerst merkwürdig und nicht wirklich kundenfreundlich.


9 Kommentare »

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