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Jens Matheuszik — 2. Januar 2010, 21:31 Uhr

CSU will einen Witzkanzler eh Vizekanzler


CSU LogoEs scheint nicht viel los zu sein in Deutschland. Anders kann man es sich nicht erklären, dass einige CSU-Hinterbänkler im Bundestag mal eben eine Aufschnürung des schwarz-gelben Koalitionsvertrages zwischen CDU/CSU und FDP fordern (siehe beispielsweise hier). Denn nichts anderes bedeutet die Forderung nach einem CSU-Vizekanzler, die momentan so daher fabuliert wird und daher meines Erachtens nur als Witz zu bezeichnen ist.

Abgesehen davon, dass die Position des deutschen Vizekanzlers eher protokollarische Bedeutung hat, ist es ein Witz, wenn hier die CSU mal wieder auf ihre Sonderrolle als eigenständige Partei pocht. Dahingehend muss ich Horst Seehofer, dem derzeit amtierenden CSU-Vorsitzenden, zustimmen, der laut Rheinischer Post das ganze für eine Gespensterdiskussion hält.

PS: Im Rahmen dieses Artikels möchte ich noch einmal auf den etwas älteren, aber immer noch aktuellen (mehr denn je!) Blogbeitrag Wie die Abschaffung der CSU Deutschland rettet hinweisen.


2 Kommentare »

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  1. (1) Kommentar by Dirk @ 3. Januar 2010, 08:47 Uhr

    Dann sollen sie doch bitteschön auch als eigenständige Partei auftreten und nicht diese komische Union bilden, die ihr verhilft in Deutschland mitzureden.


  2. (2) Kommentar by Jens @ 3. Januar 2010, 16:45 Uhr

    @Dirk (1):
    Mein Reden, mein Reden!

    Ich finde es nahezu unverschämt, dass die CDU und CSU im Zweifelsfall gerne zwei getrennte Parteien darstellen, aber dann – wenn’s gerade passt – als Einheit auftreten. Entweder oder – aber nicht so ein Larifari.


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