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Jens Matheuszik — 9. Dezember 2009, 17:23 Uhr

Straßenansichten deutscher Städte (Sightwalk statt Google Street View)


Screenshot sightwalk.deSchon seit über einem Jahr ist bekannt, dass für den Dienst Google Street View beispielsweise in Bochum Aufnahmen gemacht werden. Doch obwohl der umstrittene Dienst inzwischen wohl halb Deutschland fotografiert hat, ist von einem Start des Dienstes bisher nicht die Rede.

Mit Sightwalk gibt es jetzt jedoch einen aus Deutschland stammenden Konkurrenzdienst, der schon jetzt Straßenansichten aus Berlin, Bonn, Düsseldorf, Hamburg, Köln und München zeigt, wie ich dem Artikel Schon vor Google Street View: „Sightwalk“ zeigt Düsseldorfer Straßen und Häuser entnehmen konnte.

Dabei werden die hochauflösenden Bilder (siehe Abbildung; auf den Screenshot kann man klicken, um das ganze in einer besseren Auflösung sehen zu können) „aus der Perspektive eines Spaziergängers in etwa 1,90 Meter Höhe aufgenommen und als Panorama-Ansichten angelegt: Der Betrachter kann sich virtuell einmal um die eigene Achse drehen.“

Während bei Google Street View inzwischen eher die Datenschutzsorgen dominieren, versucht man bei Sidewalk die Bedenken zu zerstreuen: „Alle Gesichter, Nummernschilder und Hausnummern habe man unkenntlich gemacht und damit die Datenschutzbestimmungen übererfüllt“.

Im Gegensatz zu Street View möchte man nicht alle Straßen einer Stadt abbilden, sondern nur die touristisch und kulturell interessanten Bereiche – was auch damit zusammenhängt, dass das Geschäftsmodell von Sidewalk vorsieht, dass Unternehmen in den Ansichten werben sollen. Das geht auf der Königsallee in Düsseldorf sicherlich besser als auf irgendeinem Zubringer zu einem Industriegebiet.

Jetzt wäre es spannend zu erfahren, ob Sightwalk eventuell auch im Ruhrgebiet aktiv werden wird – im Jahr der europäischen Kulturhauptstadt 2010 könnte das ein interessantes Angebot sein.


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