Search:

Werbung:

Google+:

Archiv:


Jens Matheuszik — 9. Dezember 2009, 21:10 Uhr

Der Pott: Warum das Ruhrgebiet den Bundeskanzler bestimmt und Schalke ganz sicher Deutscher Meister wird (Lesung im Bochumer Schauspielhaus)


Der PottAm morgigen Donnerstag (10. Dezember 2009) findet im Schauspielhaus Bochum (Theater unter Tage, Königsallee 15, Bochum) ab 19:30 Uhr eine Lesung aus dem Buch Der Pott: Warum das Ruhrgebiet den Bundeskanzler bestimmt und Schalke ganz sicher Deutscher Meister wird statt, welches der aus Dortmund stammende und in Berlin lebende Autor Olaf Sundermeyer geschrieben hat.

Sundermeyer liest dabei gemeinsam mit dem aus dem Ruhrgebiet bekannten Schauspieler Ralf Richter (der im Bermudadreieck in Bochum ein Restaurant eröffnen möchte) aus seiner „aktuellen Nahaufnahme der europäischen Kulturhauptstadt 2010“. In der offiziellen Pressemitteilung wird das ganze wie folgt beschrieben:

Olaf Sundermeyer begegnet auf seiner Reise Originalen wie dem romanschreibenden Nachtwächter des Bochumer Schauspielhauses (Wolfgang Welt), dem Pornoregisseur Harry S. Morgan, aber auch Frank Goosen und Wolfgang Clement, der sich tatsächlich über den Zustand der SPD im Pott einen Kopf macht. Sundermeyer, der in Dortmund aufgewachsen ist, besucht Feindesland auf Schalke, schreibt über Swingerclubs, türkische Hochzeitsnächte – und über die Vision einer gemeinsamen Ruhrstadt. Olaf Sundermeyer, *1973, studierte Journalistik (Dortmund) und Jura (Bochum). Er lebt als freier Autor (u.a. FAZ, WDR) im Berliner Exil. Samstags hat er Heimweh.

Ralf Richter vertont mit seinem markanten Ruhrpottdialekt Olaf Sundermeyers Buch authentisch. Ganz persönliche Beobachtungen aus der kriselnden SPD, der Pornohauptstadt Essen, der minibohemistischen Szene in Bochum – und aus dem „Feindesland“ auf Schalke geben ein wahrhaftes Bild der Gegend ab, die noch nicht weiß, ob sie eine Metropole sein will. Ralf Richter wurde, *1957, wuchs in einem Bochumer Arbeiterviertel auf. Nach einer Schreinerlehre studierte er an der Westfälischen Schauspielschule in Bochum.

Zum Eintrittspreis von 6,60 Euro gibt es noch Karten, die man telefonisch unter 0234 / 3333 – 5555 vorbestellen kann. Das ganze klingt ganz interessant – und hätte ich nicht schon einen Alternativtermin in der Nähe, wäre ich sicherlich auch dabei.


Kein Kommentar »

RSS-Feed für Kommentare zu diesem Artikel. TrackBack URI.

Noch keine Kommentare

Schreib einen Kommentar

Line and paragraph breaks automatic, e-mail address never displayed, HTML allowed: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Mit dem Absenden eines Kommentars wird akzeptiert, dass der angegebene Name, die eMail-Adresse und die derzeit aktuelle IP-Adresse Ihres Internetanschlusses zusammen mit dem Kommentar gespeichert wird. Weiteres hierzu in den entsprechenden Datenschutzhinweisen.