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Jens Matheuszik — 18. Oktober 2009, 19:23 Uhr

In eigener Sache: Pottblog zieht am Montagmittag auf neuen Server um


pottblog.deAm vergangenen Dienstag wurde das Pottblog wegen Überlastung des Servers gesperrt. Laut dem Provider domainfactory (df) lag diese Überlastung an steigenden Zugriffszahlen und damit verbundenen Datenbankzugriffe.

Seitdem stehe ich in Kontakt mit df – per eMail und per Telefon1. Ich kann zwar immer noch nicht ganz nachvollziehen, dass es zur Überlastung gekommen ist (da die protokollierten Zugriffszahlen da nicht unbedingt für sprechen – da sah alles normal aus), aber ich bin nicht wirklich der Technikexperte und kann das daher nicht genau beurteilen.

Ich kann natürlich df verstehen – wenn das Pottblog andere Internet-Seiten, die auf dem selben Server beheimatet sind, belastet, dann ist das nicht toll. Nichtsdestotrotz fand ich es nicht toll, dass das Pottblog (für mich) urplötzlich gesperrt wurde, obwohl (für df) die Probleme schon bekannt waren. Das habe ich auch in meinen eMails und bei den Telefonaten deutlich gemacht.

Gemeinsam wurde jetzt jedoch eine Lösung gefunden und damit dürfte alles wieder vernünftig laufen.

Grund für die Sperrung

Nach Rücksprache mit df scheint es so, als ob die steigenden Datenbankzugriffe von WordPress selbst stammen. Eventuell hat es was mit dem im Blogeintrag WordPress still uses the nasty sql_calc_found_rows beschriebenen Problem zu tun, denn den Logfiles zufolge, handelte es sich um die entsprechenden Abfragen. Insofern war es anscheinend kein „wild gewordenes“ Plugin oder ein sontiges Script, sondern WordPress selbst… was jetzt ehrlich gesagt nicht ganz für WordPress spricht.

Umzug auf einen neuen Server

Das Pottblog zieht auf einen neuen Server im Rahmen des Managed Hosting-Angebotes von df um. Dadurch zahle ich zwar (deutlich; jedenfalls vom bisherigen Tarif her) mehr Geld, da ich das alte Paket (mit dem Virtual Server Best Select-Tarif) noch weiter behalte. Auf dem alten Server bleiben dann die Projekte (wie beispielsweise jensmatheuszik.de), die im Vergleich zum Pottblog deutlich weniger Zugriffe haben.

Anpassungen im Pottblog

Auch wenn der neue Server mehr Leistungen bietet, werde ich ein paar Modifikationen vornehmen, damit weniger Datenbankabfragen erzeugt werden. Da gibt es ja diverse Cache-Plugins die dafür sorgen, dass beispielsweise der Aufruf der Pottblog-Startseite weniger Datenbankabfragen erzeugt als bisher.

Umzug Montagmittag

Wenn alles klappt, soll alles, was mit dem Pottblog zu tun hat, am Montagmittag umziehen. Ab dem Zeitpunkt ist das Pottblog auf dem neuen Server und ich hoffe, dass das alles ohne Probleme klappt. Im Grunde genommen muss wohl nur eine klitzekleine Zeile verändert werden und dann dürfte alles schon fertig sein. Ob das jedoch wirklich so klappt, wird man dann sehen. Ich hoffe es einfach mal… und zusätzlich zu den regulären täglichen Backups werde ich natürlich vorher noch ein frisches Extra-Backup anlegen.

Warum nicht zu einem anderen Provider gehen?

Ich gebe zu, dass ich kurzfristig darüber nachgedacht habe auch den Provider zu wechseln. Aber abgesehen davon, dass ich erst kurz vorher für ein neues Projekt gerade dort einen Auftrag aufgegeben habe (was parallel zur „Sperrungsangelegenheit“ mit dem Support von df abgeklärt wurde), wäre das auch so eine etwas nervige Angelegenheit2.
Außerdem war ich bisher mit dem Service von df recht zufrieden – nicht umsonst habe ich vor einiger Zeit df als WordPress-Hoster empfohlen.

  1. netterweise wurde ich jedesmal angerufen, wobei sie auch für Kunden eine 0800’er-Nummer haben []
  2. unter anderem weil die konnektierten Domains verschiedene Laufzeiten aufweisen usw. []

4 Kommentare »

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  1. (1) Kommentar by Andreas @ 19. Oktober 2009, 09:40 Uhr

    Wer nur deswegen mit seinen Webseiten nicht umziehen will, weil er nicht möchte, dass die Restlaufzeit seiner Domain verfällt, kann ja mit der Domain zu einem Domainprovider wechseln, der die Restlaufzeit anrechnet, und/oder seine Domains nicht beim gleichen Hostingprovider verwalten.

    Aus meiner Sicht sperrt ein guter Hostinganbieter nicht einfach so irgendwelche Server seiner Kunden und würde sich alleine dadurch schon als zuverlässiger Dienstleister disqualifizieren.

    Auf der anderen Seite: Bei nem 5€ Angebot kann man als Kunde mit allem möglichen rechnen, nur nicht mit dauerhafter Stabilität, wenn die Webseiten tatsächlich mal relevanter und damit stärker genutzt/abgerufen werden. 😉


  2. (2) Kommentar by Jens @ 25. Oktober 2009, 22:03 Uhr

    @Andreas (1):
    Kennst Du da etwa einen Anbieter? 😉
    //
    Deswegen (wg. der 5 Euro) ist mir das ja auch bewusst… sind halt Seiten, die dann doch mehr als ein- bis zweimal am Tag aufgerufen werden.


  3. (3) Kommentar by Andreas @ 26. Oktober 2009, 10:10 Uhr

    @Jens: Ich kenne mehr als einen Anbieter. :-)


  4. (4) Kommentar by Jens @ 28. Oktober 2009, 22:48 Uhr

    @Andreas (3):
    Hätte mich auch gewundert, wenn nicht. 😉


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