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Jens Matheuszik — 11. Oktober 2009, 17:48 Uhr

Saarland: Wer grün wählt, wird sich schwarz ärgern


Wer grün wählt, wird sich schwarz ärgernMan muss mit der Linkspartei politisch nicht übereinstimmen – aber mit ihrem im Wahlkampf genutzten Slogan Wer grün wählt, wird sich schwarz ärgern (den entsprechenden Bildausschnitt – ohne „Oskar wählen“ – habe ich von dielinke-saar.de) scheint die Linkspartei (jedenfalls aus ihrer Sichtweise) recht zu behalten.

Denn heute hat sich nicht nur der Landesvorstand von Bündnis ’90/Die Grünen, sondern auch die Mehrheit der Delegierten auf einem Parteitag in Saarlouis für eine Unterstützung von Schwarz-Gelb entschieden:

Tweet von @gjsaar zu Jamaika im Saarland

(Quelle: Twitter-Account der Grünen Jugend Saar)

Mit der Entscheidung der Saar-Grünen zu Jamaika ist genau diese „Prophezeiung“ der Linkspartei eingetreten und der verbrauchte Ministerpräsident Peter Müller (CDU) kann mit grüner Steigbügelhilfe weiter regieren.

Die grüne Politikerin Julia Seeliger hat in ihrem Blog den (ausdrücklich auch so gekennezichneten) polemischen Beitrag Was ist das Saarland wert? veröffentlicht, in dem bereits zu Thesen wie

Meine Hoffnung ist, dass die Jamaika-Koalition das Land privatisiert und nach Frankreich outsourct. Damit wären gleich mehrere Probleme gelöst. Zwischen den französischen Atomkraftwerken und dem deutschen Rheintal befände sich ab sofort eine – wenn auch kleine – Pufferzone.

sehr stark diskutiert wird.

Übrigens: Ob jetzt gerade Sozialdemokraten den Grünen da etwas vorwerfen sollten, wage ich angesichts Thüringen mal stark zu bezweifeln…


5 Kommentare »

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